von Gudrun » Mi, 08. Jul 2026, 0:00
Wir waren bis gestern auf den Lofoten. Subjektiv: es war nicht so voll wie in den letzten Jahren.
Ob ich in den „Städten“ oder irgendwo abseits übernachte ist mir völlig egal. Nach 18.00, spätestens 20.00 Uhr werden die Bordsteine hoch geklappt.
Kultur ist natürlich vor allem Fischerei. Dafür sind Henningsvær und Nusfjord bekannt. Das Vikingermuseum in Borg, die Lofotenkathedrale Kabelvåg, die Glasbläserei in Vikten lohnen sich für mich.
Bei einer Seeadlersafari werden die Tiere durch Futter angelockt und man kann sie ausgiebig sehen. Wir fahren zum Raftsund wo wir eigentlich immer welche sehen, allerdings meist nur kurz. Mit Walen und Elchen hatten wir auf den Lofoten noch kein Glück. Walsafaris werden von dort zu den Vesterålen angeboten. Da geht es auf hohe See - nichts für mich. Papageitaucher kann man bis Mitte August auf Væroy und Røst beobachten. Wenn ihr keine Tour buchen wollt, dann schaut mal genau nach den Fahrplänen der Fähren von Moskenes aus. Kann man auf Røst übernachten? Beobachtung der übrigen Vogelwelt ist an jedem Küstenabschnitt möglich, ob Strand oder steiniger Abschnitt. Das Treiben ist nicht mehr so geschäftig, weil die Jungvögel flügge sind.
Wanderungen möchte ich nicht empfehlen, da ich Euer Level nicht kenne. Bedenkt, dass es fast überall steil hoch geht (oder sumpfig ist). Einfach vor Ort losgehen, soweit Ihr es Euch zutraut, auch wieder zurück zu kommen. Runter ist manchmal schwieriger als hoch.
Zwischen Evenes und Å im Süden der Lofoten gibt es keine Mautstellen. Interessanter ist die Frage, wie Fährüberfahrten abgerechnet werden, falls ihr Euch zu einem Tagesausflug auf die Vesterålen ins Hurtigrutenmuseum entschließt. Auch die Insel Skrova scheint nett zu sein. Für einen Besuch dort kann man das Auto aber getrost im Hafen Svolvær stehen lassen. Für Fußgänger sind die Fährfahrten kostenlos.
Stöbert doch mal auf der Seite visitlofoten.
Grüße Gudrun