von sirkelsagmannen » Di, 30. Nov 2004, 19:41
sorry, aber es k... mich an,dass man von bestimmten leuten sofort in die ecke der halbkommerziellen masslosen filetangler gedrängt wird, sobald man erwähnt, dass man in norwegen angeln geht. aber wir wollen doch mal nicht vergessen, dass mit diesem bereich des tourismus eine menge geld verdient wird.
in diesem thread ging es ursprünglich mal darum,dass der tourismuszweig wirtschaftlich immer mehr an bedeutung gewinnt. in diesem zusammenhang fand ich es passend, diese information einzuwefen, weil dies unter anderem auch erklärt, warum das so ist. weil nämlich ein mensch bereit ist, für das erlebnis, in einer atemberaubenden landschaft einen fisch selbst zufangen, eine summe auszugeben, für die absolut niemand denselben fisch im fischgeschäft in deutschland kaufen würde.
dass es dabei auswüchse gibt, die nichts mit sportlichem fischen und respekt vor der kreatur zu tun hat, bezweifle ich nicht.
aber das ist, wie erwähnt, eine minderheit.genauso könnte ich behaupten, dass die deutschen touristen dem land generell schaden, weil sie alkohol in erheblichem masse in das land schmuggeln.
das problemist, dass die,die sich korrekt verhalten, nunmal gar nicht auffallen, im gegensatz zu denen, die dies nicht tun. und der schlechte eindruck bleibt an allen hängen.
hoffen wir doch einfach mal, dass die ausfuhrbeschränkung für fisch von 25kg pro person, die ich für angemessen halte, bald rechtskräftig wird, und vor allem:dass sie auch kontrolliert und dadurch zu einem wirksamen mittel wird. aber da habe ich von seiten der norweger bislang nur zweifel gehört.
und hoffentlich führt die regelung nicht dazu, dass die überschüssige menge an fisch nicht einfach von diesen sogenannten "anglern" vor ort weggeschmissen wird.