Touristen und Fisher

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Touristen und Fisher

Beitragvon geir » So, 28. Nov 2004, 20:44

Heute wurde veroeffentlicht dass in Nordnorwegen die Tourismus genau so wichtig ist, wie dei Fisherei. Umsatz fuer beiden 2004 sind 8, 1 Milliarden. Auf den Lofoten sind mehrere Leute beschaeftigt in Tourismus als in die Fisherei. Umsatz bei Aktivurlaub ist mit 41% gestiegen.
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon starshine69 » So, 28. Nov 2004, 21:54

geir hat geschrieben:Heute wurde veroeffentlicht dass in Nordnorwegen die Tourismus genau so wichtig ist, wie dei Fisherei. Umsatz fuer beiden 2004 sind 8, 1 Milliarden. Auf den Lofoten sind mehrere Leute beschaeftigt in Tourismus als in die Fisherei. Umsatz bei Aktivurlaub ist mit 41% gestiegen.

Interessanter Bericht, habe ich auch heute morgen gelesen, und war ein wenig ueberrascht!

http://www.nrk.no/nyheter/innenriks/4302135.html
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon sirkelsagmannen » Mo, 29. Nov 2004, 0:04

inyeressant ist in dem zusammenhang auch, dass durch 1 kg fisch, welches durch angeltouristen gefangen wird, 450 kr durchschnittlich in der region verbleiben, bei 1 kg kommerziell gefangenem fisch sind es nur 25 kr...
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon David L. » Mo, 29. Nov 2004, 11:03

sirkelsagmannen hat geschrieben:, dass durch 1 kg fisch, welches durch angeltouristen gefangen wird, 450 kr durchschnittlich in der region verbleiben,


...weil sie sofort jeden gefangenen Fisch mit mehreren Litern einheimischen Gerstensaftes in lokalen Pubs begießen? Lassen demzufolge deutsche (ital., niederl., englische...) Kampfraubtiefkühlangler, die mit 100kg Filet triumphal heimkehren, 90.000 NOK im Land? :roll:
Solche Milchmädchen-Interessenverbands-Gegenrechnungs-Statistiken sind doch sehr mit Vorsicht zu genießen.

Gruß,
David
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon sirkelsagmannen » Mo, 29. Nov 2004, 18:36

ich such dir den link noch raus, ich berufe mich auf eine ueber 10 jahre alte studie aus dänemark. die dänen haben das potenzial im angeltourismus längst erkannt. in deutschland ist davon keine rede.

und was die tiefkühltruhenangler betrifft: von dieser kleinen minderheit (doch, das sind sie!) unter den angeltouristen spreche ich nicht.

wenn du dieses bild von den angeltouris hast, dann besuche doch mal unsere seiten "naffen.de", dort kannst du dich vom wahren gesicht der norwegenbegeisterten angler überzeugen. aber, nur mit vorurteilen kommt man natürlich auch durchs leben...

gruss, hein
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon Robert » Di, 30. Nov 2004, 9:50

Hi,
Es stimmt in Dänemark ist das schon längst errechnet. Es gibt eine Studie über die Resultaten im Fischfang im Kleinen Belt. Die professionelle Fischer liefern einen Beitrag von etwa 4 Millionen Kronen in der Region und der Angelturist etwa 24 Millionen Kronen.

Die Studie ist vor etwa 4 oder 5 Jahren herausgebracht.

Grüsse Robert
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Robert
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon David L. » Di, 30. Nov 2004, 14:44

sirkelsagmannen hat geschrieben:wenn du dieses bild von den angeltouris hast, dann besuche doch mal unsere seiten "naffen.de", dort kannst du dich vom wahren gesicht der norwegenbegeisterten angler überzeugen. aber, nur mit vorurteilen kommt man natürlich auch durchs leben...


Nein, hat nichts mit Vorurteilen zu tun.
Wollte nur auf die begrenzte Aussagefähigkeit solcher Statistiken hinweisen. Und daß es solche Angler gibt, genauso wie eine Menge vernünftiger, ist schließlich unbestritten.
Und die Anzahl dieser Kampfraubangler ist gar nicht mal so gering. Wenn ich auf den Lofoten meinen Urlaub verbringe, werden die Rorbuer gut und gerne oftmals zu 50% von solchen bevölkert. Und ich bin mehrmals jährlich dort.

Nettes Angler-Forum übrigens.

Gruß,
David
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon sirkelsagmannen » Di, 30. Nov 2004, 19:41

sorry, aber es k... mich an,dass man von bestimmten leuten sofort in die ecke der halbkommerziellen masslosen filetangler gedrängt wird, sobald man erwähnt, dass man in norwegen angeln geht. aber wir wollen doch mal nicht vergessen, dass mit diesem bereich des tourismus eine menge geld verdient wird.

in diesem thread ging es ursprünglich mal darum,dass der tourismuszweig wirtschaftlich immer mehr an bedeutung gewinnt. in diesem zusammenhang fand ich es passend, diese information einzuwefen, weil dies unter anderem auch erklärt, warum das so ist. weil nämlich ein mensch bereit ist, für das erlebnis, in einer atemberaubenden landschaft einen fisch selbst zufangen, eine summe auszugeben, für die absolut niemand denselben fisch im fischgeschäft in deutschland kaufen würde.

dass es dabei auswüchse gibt, die nichts mit sportlichem fischen und respekt vor der kreatur zu tun hat, bezweifle ich nicht.

aber das ist, wie erwähnt, eine minderheit.genauso könnte ich behaupten, dass die deutschen touristen dem land generell schaden, weil sie alkohol in erheblichem masse in das land schmuggeln.

das problemist, dass die,die sich korrekt verhalten, nunmal gar nicht auffallen, im gegensatz zu denen, die dies nicht tun. und der schlechte eindruck bleibt an allen hängen.

hoffen wir doch einfach mal, dass die ausfuhrbeschränkung für fisch von 25kg pro person, die ich für angemessen halte, bald rechtskräftig wird, und vor allem:dass sie auch kontrolliert und dadurch zu einem wirksamen mittel wird. aber da habe ich von seiten der norweger bislang nur zweifel gehört.

und hoffentlich führt die regelung nicht dazu, dass die überschüssige menge an fisch nicht einfach von diesen sogenannten "anglern" vor ort weggeschmissen wird.
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon Erika » So, 12. Dez 2004, 20:07

Hei, die Quote von 25. kg ist doch ein Menge. Aber wie solll das kontrolliert werden.
Ich fahre dreimal im Jahr nach Norwegen. An der Fähre stehen immer eine menge von Kampfraubrischern mit Anhänger und Kühltruhen. Meistens sind das Männergruppen. Oft auch Rentner.

Echte Norwegentouristen kommen nicht mit Anhängern und Kühltruhen.

Ich freune mich auf geruhsamme Weihnachten in Norwegen.
Grüsse aus Südbayern
Erika
Gruß Erika
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Re: Touristen und Fisher

Beitragvon Robert » So, 12. Dez 2004, 20:25

Hallo Erika,

Als Rentner fühle ich mich angesprochen. Ich Angele gerne aber nur soviel als wir beide in eine Mahlzeit essen können. Es gibt ja auch noch vernünftige Leute die nach Norwegen fahren. Aber Du hast recht mit das Raubangeln, das stört auch mich ungemein. :twisted:

In Dänemark gibt es die mitlerweile auch. 6 Ruten und nur einen Angelschein. Man lernt nie aus. Das nächste Jahr sagen dieselben, komisch gar kein Fisch da. Früher war das besser.

Grüsse Robert
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