10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

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10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Danny 007 » So, 01. Jun 2014, 12:31

Guten Tag und danke für die Aufnahme im Forum.

Mein Name ist Marcus (20) und ich plane zusammen mit drei Freunden Ende Juli (wohl vom 19-29.07) eine Autorundreise im Süden Norwegens.

Da der Berlingo meiner Eltern schon für andere Zwecke benötigt wird werden wir auf einen Mietwagen hier in Düsseldorf angemietet zurückgreifen.
Darüber werde ich mich heute persönlich am Flughafen bei den ganzen Anbietern informieren.

Allerdings ist dies für uns alle unser erster Besuch in diesem skandinavischen Land.

Geplant war es hier durch Deutschland hoch nach Dänemark zu fahren und an dessen nördlichen Ende eine Fähre von Hirtshals nach Langesund zu nehmen.

Ein Wunsch der Reise wäre dann hoch nach Oslo zu fahren und von dort aus einen nach Norden ausgerichteten Bogen gen Bergen zu fahren.
Bergen muss nicht einmal mit angefahren werden, ich möchte nur die grobe Richtung andeuten.
Von dor aus dann eben einen nach Süden ausgerichteten Bogen zurück nach Langesund oder einen anderen Ort mit oft pendelnden Fähren nach Dänemark zurück zu nehmen und dann wieder schnell nach Düsseldorf zurück.
Der Weg bis an die Nordküste von Dänemark muss man ja nicht sonderlich planen, da dies in möglichst geringer Zeit hier an einem Tag erledigt werden soll. Am besten inkl. Überfahrt.

Wie wollen wir schlafen? Wir wollen vom "Jedermannsrecht" gebrauch machen, was leider nicht in Deutschland herrscht und daher dort in der Natur campen. Damit sparen wir uns die Übernachtungskosten. Natürlich gehen wir gut mit der Nautr um. ;) Es geht uns ja um den Tripp mit Freunden in der schönen, atemberaubenden Natur Norwegens.
Wir möchten dort oben ungebunden handeln können. ~200km pro Tag sind gut zu schaffen, denken wir und wenn man eben irgendwo länger bleiben möchte kann man ja auf etwas verzichten und dann am nächsten Tag seine 400km fahren. Wir sind jung und können lange Fahrten auf uns nehmen.
Natürlich sollte aber das Erleben Norwegens nicht zu kurz kommen. Wenn es uns da gefällt und schlussendlich die Zeit knapp wird und wir nicht so viel schaffen, wie gewollt, dann wird das wohl nicht unser letzter Besuch dort oben bleiben!

Jetzt stellen sich die Fragen:
• Welche Tipps könnt ihr mir für die Fähre geben?
• Welche schönen Fjorde könnt ihr in diesem genannten Bereich empfehlen?
• Welche anderen Sehenswürdigkeiten? (Verschlafene Städte/Dörfer, Orte in der Natur, gab es nicht auch dt. Stützpunkte/Festungsanlagen im WWII in den Fjorden im Süden?)
• Schlussendlich: Welche Tipps für das "Wild-Zelten" in Norwegen.

Ich weiß, dass dies alles sehr kurzfristig geplant ist, aber es ist für uns alle sehr schwer gewesen einen gemeinsamen Nenner zu finden was die Zeit angeht. Und ein gut zu kündigender Mietwagen und sonst keine Verpflichtungen wie Buchungen von Hotels sind ein uns nun ein Vorteil.

Das wars nun erstmal... hoffe ich habe es verschändlich verfasst, da mir beim Schreiben ständig neue Infos für euch eingefallen sind und ich sie irgendwie untergebracht habe.
Ich bin um jeden Rat und jede Anwort dankbar!!

Schönen Sonntag,
Gruß,


Marcus :)

P.S.: Ich hoffe mit Eurer Hilfe wird die Reise doch noch so kurzfristig möglich!
Edit: Anzufügen sind unsere Sprachen die wir können: Deutsch, mehr oder weniger gut Englisch.
Danny 007
 
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon fcelch » So, 01. Jun 2014, 12:55

Willkommen im Forum.

In Kurzform:
- Sprache kein Problem
- lieber anders rum fahren....im Uhrzeigersinn
- Fähre nach Kristiansand von Hirtshals aus prüfen. Könnte günstiger und schneller sein
- wild campen unter Einhaltung der Regeln kann schwierig werden. Campingplatz bei 4 Pers. für ca. 10 Euro pro Nase könnte sinnvoller sein. Muss man nicht buchen. Kommen immer am Wegesrand. Ist immer was frei
- das ist nicht kurzfristig
- in N kommt ihr automatisch an Highlights vorbei ohne zu suchen. Ich will da nichts 4aten was dann wieder auf eine Planung hinausläuft. Einfach spontan los....wird ein toller Trip

Gruß
Fcelch
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Danny 007 » So, 01. Jun 2014, 13:20

Danke für Deine Antwort!

Dies hier habe ich "visitnorway.com" entnommen:
"Sie dürfen sich im “offenen Land” ("uneingezäuntes Land") zu Fuß oder auf Skiern frei bewegen und überall picknicken. Als offenes Land bezeichnet man Land, das nicht bebaut ist: also Küsten, Moore, Wälder und Berge. Kleine Stücke unbebauten Landes innerhalb bebauten Landes werden übrigens auch als offenes Land betrachtet. "Eingezäuntes Land" ist Privatbesitz und umfasst bebautes Land sowie gepflügte Felder mit oder ohne Getreide, Viehweiden, Weideland und Gärten. Auch junge Plantagen, Baugrundstücke und Industriegebiete gelten als eingezäuntes Land. Eingezäuntes Land muss übrigens nicht immer tatsächlich eingezäunt sein. Wenn vom 15. Oktober bis zum 30. April der Boden gefroren und mit Schnee bedeckt ist, dürfen Sie auch Wiesen und Felder betreten.
Außer auf bewirtschafteten Feldern und auf Parkplätzen dürfen Sie überall in der Landschaft, im Wald oder im Gebirge Ihr Zelt aufschlagen oder unter freiem Sternenhimmel schlafen. Achten Sie aber bitte darauf, mindestens 150 Meter Abstand zum nächsten Haus oder zur nächsten Hütte zu halten. Wenn Sie länger als zwei Nächte an einer Stelle bleiben möchten, müssen Sie den Landeigentümer um Erlaubnis bitten. Dies gilt nicht für die Berge oder andere abgelegene Orte.
"

Die Bevölkerungsdichte ist dort ja nicht so hoch, außer jetzt bei Oslo und anderen größeren Städten.
Es wäre ja sicherlich auch möglich Landesbesitzer um Zelterlaubnis zu fragen.
Aber 10€ klingt gut. Ist ja nicht so arg viel.

Was glaubt ihr, kommt so an kosten an Nahrung auf uns pro Nase zu?
Ich muss nicht jeden Tag ein 4 Sterne Menü essen. Wir sind auch mit Kartoffeln, Nudeln, Suppen gekocht im Topf auf dem Campingkocher zufrieden. (Kocher nicht mit offenem Feuer, weiß grade nicht mehr den Fachnamen für das gasbetrieben Teil)
Aber natürlich möchte man auch mal etwas "richtiges" essen gehen. Zumindest jeden zweiten Tag wäre dies Ratsam, neben dem typisch Deutschen "Butterbrot" dass einen so durchfüttert.


Gruß,
Marcus
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon steppi » So, 01. Jun 2014, 14:27

Hei
Plant nicht so lange Tagesetappen, 200 km sind schon viel, 400 km auf jeden Fall zuviel. Es sei denn, ihr wollt nur im Auto sitzen. Da ihr noch nicht in Norwegen wart, werdet ihr mit Sicherheit viele Stopps einlegen, das kann ich euch garantieren.
Aber ich denke, das ihr zu diesem Thema noch einige Tipps im Forum bekommen werdet.
Gruß steppi
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Danny 007 » So, 01. Jun 2014, 14:37

Dankeschön. Es ist ja nur so ungefähr geplant. Wir möchten ja spontan sein und unsere Reise jeder Gegebenheit anpassen können. Das ist das gute dann am ungebundenen Zelten mit Auto.

Danke auch für Deine Anwort! :)

Gruß,
Marcus
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Karsten » So, 01. Jun 2014, 14:42

Danny 007 hat geschrieben:Da der Berlingo meiner Eltern schon für andere Zwecke benötigt wird werden wir auf einen Mietwagen hier in Düsseldorf angemietet zurückgreifen.

[...]

Wie wollen wir schlafen? Wir wollen vom "Jedermannsrecht" gebrauch machen, was leider nicht in Deutschland herrscht und daher dort in der Natur campen.

... und der nächste mit einer Falschinterpretation des Allemannsretten. :wink:

Mietwagen und Jedermannsrecht schließen sich genau dann aus, wenn ihr mit dem Wagen bis zu eurem Übernachtungsplatz vorfahren möchtet.
Eine korrekte Definition desselben findest du :arrow: hier!

Solltet ihr natürlich vorhaben, euren Wagen auf einem zugelassenen Platz zu parken und euch dann per pedes in die Natur bewegen, so spricht nichts dagegen, wenn ihr euch an die Vorgaben haltet. Siehe speziell Pkt. 1.1.2 und 1.2 in Gerhards Ausführungen.

Viel Spaß! :)
Bild

Ruut-wieß kritt mer ahnjeboore, en die Weech erinnjelaat,
wer en dä Südkurv opjewaaße, dä blieht ruut-wieß bess en et Jraav.
Karsten
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Danny 007 » So, 01. Jun 2014, 17:08

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe:

Ich darf auf einer Landstraße o.ä. fahren und wenn ich dann am Straßenrand auf bspw. dem Seitenstreifen parke und dann in den Wald gehe (Nicht zerstöre, 150m Abstand halte, keinen Dreck hinterlasse) dort zelten für die Nacht.
Denn eine Straße führt ja schließlich auch durch unkultiviertes Land, daher darf ich auf dem Straßenrand dieser Straße parken, solange keine behindert wird und dann einfach daneben, 20m von der Straße/vom Auto in der Natur zelten.

Es wird sich sicherlich nicht um einen SUV oder Geländewagen handeln mit dem wir auf eine Wiese fahren um dann dort direkt zu campen. ;)
Wir bekommen ja nur Kleinwagen oder höchstens Golf Variant o.ä. mit unter 25 ausgehändigt.

Klärt mich bitte auf, ob ich das richtig verstanden habe. ;)

Danke schonmal für die Hilfe!

Grüße,
Marcus
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon syltetoy » So, 01. Jun 2014, 19:40

Ab und zu würde ich schon einen Campingplatz anfahren, ein Zeltplatz kostet nur ein paar Kronen, dann könnt ihr die sanitären Anlagen, oder auch mal eine Waschmaschiene nutzen.
syltetoy
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon fcelch » So, 01. Jun 2014, 20:47

Marcus,
wenn ihr mit ein wenig Fingerspitzengefühl an die Sache rangeht werdet ihr sicher auch mal einen Wildcampingplatz finden. Sonst einfach wenn man sich unsicher ist beim nächst sichbaren Haus fragen ob es ok ist.
Aber besser ihr kalkuliert mal Campingplatz.....und wenn ihr was anderes findet auch gut.
fcelch
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Danny 007 » So, 22. Jun 2014, 19:27

So, unser Autoproblem ist gelöst.

Ein neues Problem tritt auf, Kühlung von Nahrungsmittel und Getränken?
Wir haben keinen Autokühlschrank und auch kein Geld jetzt noch einen zu kaufen.

In Deutschland gibt es an den Tanken ja immer/oft diese Eisboxen, welche mit Tüten voll Eiswürfeln gefüllt sind.
Das würde zum "nachfüllen" unserer Kühlbox ja reichen.
Nur stellt sich die Frage, gibt es sowas in Norwegen?

Grüße,
Marcus
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon Dixi » So, 22. Jun 2014, 20:34

Hehe, ne Autokühlbox gibt es beim Discounter ab 15 € mit 12V.
Über die Qualität schreibe ich mal nichts, aber ich habe seit 20 Jahren so ein "Billigteil".
Das läuft und läuft und kühlt.
Ich schaue ja auch immer auf etwas Neues aber so lange die Box Ihren Dienst verriechtet...

Kühlboxen für 12V und 230V gibbet im Baumarkt so ab 45€ im Angebot.
Soviel sollte schon drin sein :shock:
VG
Dixi

bei einem großen Versteigerungsportal in Dtl.als gebraucht ersteigern ??
Meide Orte schöner Erinnerungen !
Dixi
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Re: 10 Tage Roadtrip - Südliches Norwegen

Beitragvon fcelch » Mo, 23. Jun 2014, 7:57

Oder Kühlbox ohne Strom. Alle verfügbaren Kühlakkus rein. Am Abend diese dann aufm Campingplatz ind die Kühltruhe, Lebensmittel dort in den Kühlschrank. Bei Abfahrt alles wieder einpacken. Klappt wenn man unterwegs die Box nicht zu oft öffnet.
....nicht für Wildzelten geeignet.
fcelch
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