trolli hat geschrieben:Bei ca. 50% der darauf untersuchten ADHS-Betroffenen besteht eine genetisch bedingte Anormalität der neuronalen Signalverarbeitung im Gehirn..."
sorry, dass ich jetzt grade schon wieder ot werden muss.
ich fange mit einem beispiel an, dem kohlweissling. der kohlweissling ist ein schmetterling mit hauptsæchlich weisser fluegelfarbe, der gerne auf birkenstæmmen sitzt. gelegentlich tauchen genetische anomalien auf, die seine fleugel schwarz machen. die ueberleben aber nicht lange, weil sie von fressfeinden schnell gefunden und eben verzehrt werden.
im england zu anfang der industrialisierung waren aber die birkenstæmme wegen des ganzen kohlrusses auch øfters mal schwarz. und jetzt ratet mal, welcher genstamm nun im vorteil war...? eben diese genetische anomalie hat dem kohlweissling im damaligen england massgeblich das ueberleben gesichert.
worauf ich raus will ist folgendes: warum immer das wort anomalie, wo "evolution" doch viel schøner klingen wuerde. es ist nur natuerlich, dass unsere kinder besser und schneller im kopf sind als wir, auch wenn das fuer uns als eltern sehr anstrengend ist, weil der sprung mitunter sehr gross ist. aber bedenkt bitte auch: wir selbst haben eine sehr rasche verænderung des planeten verursacht. d.h. umgekehrt, dass wir eine rasche verænderung unserer eigenen genetik brauchen, wenn wir schritt halten wollen, auch wenn uns unsere eigenen kinder dadurch wie (hyperintelligente) aliens vorkommen.
als quelle dient mir "Im Anfang war der Wasserstoff" von Hoimar von Ditfurth, das buch trægt die fakten der chemischen evolution des planeten zusammen und ist auch fuer den laien (wie mich) verstændlich. unbedingt lesenswert.
ich hoffe, dass ich urheberrechte nicht zu grob verletzt habe, das beispiel mit dem kohlweissling stammt aus dem buch.
lg