Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Mo, 18. Okt 2021, 21:24

Vorwort

Meine Güte, was für eine faule Socke, also ich. Fährt tausende Kilometer durch Skandinavien (im eigenen PKW, mit Fähren, Bussen, Hurtigrute, Flieger), die einzigen paar Kilometer wo ich mal selbst die Hufe schwinge ist, wo meine Reisschüssel grad nicht greifbar ist, weil sie 1.000 km südlich steht. ;-) Diese Gedanken kommen mir gerade als ich ein Bilderrätsel durchgehe und in der Auflösung lese, dass da mit „Kind und Kegel“ stundenlang im Nebel gewandert wurde. Tja, ob sich das noch mal bei mir ändert, keine Ahnung. Mit langen Wanderungen – und entsprechenden Eindrücken – kann ich also nicht aufwarten. Das Motto der Reise ist auch nicht neu. Trotzdem viel Vergnügen.

Prolog

Schon wieder Norge? Schon wieder Svalbard? Schon wieder PolarJazz Festival?

Ja, ja, ja. ;-)

Kann man da nicht einfach mit dem Flieger von Deutschland hinfliegen?

Nein! (Klar, technisch gesprochen kann man da mit zwei oder dreimal Umsteigen auch von Deutschland aus hinfliegen. Im Sommer gibt es sogar Direktflüge von Deutschland aus bis nach Longyearbyen. Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Reise. Und bei meiner ersten Reise habe ich Leute getroffen die extra aus Oslo mit dem Flieger angereist waren, das sind Luftlinie gut 2.000km.)

Ist es nicht viel zu kalt dort im Norden? Jein. Es sollte kalt sein, aber die Wettervorhersagen im Januar zeigten nur selten wirklich sehr niedrige Temperaturen. Nimmt man mal Malmö und Kristinehamn im südlichen Schweden aus, dann war es an den restlichen Orten in Mittelschweden, die ja immerhin tief im Landesinneren, also weit von der Ostsee entfernt liegen, nicht sonderlich kalt, bishin zu Plusgraden.

Nachdem fest stand, dass die Reise stattfinden wird, habe ich mich erstmal um die kritischen Buchungen gekümmert. Unterkunft in Longyearbyen und die Flüge von Tromsø aus. Das war ziemlich knapp. In den Fliegern waren nur noch wenige Plätze frei. Das Radisson Blu Polar Hotel Spitsbergen war schon komplett ausgebucht. Also dann wieder nach Nybyen, denn Mary-Ann's Polarrigg kam nicht mehr in Frage. Und die Coal Miners’ Cabins wurden ja renoviert, das machte im Februar 2017 einen guten Eindruck. Von Nybyen aus muss man halt ein wenig laufen, um ins „Zentrum“ zu kommen.

Die restliche Reise (insgesamt 11 Hotels, einmal Hurtigruten, Fähre Puttgarden – Rødby und Fähre Kristiansand – Hirtshals, Festivaltickets) war dann an einem Tag gebucht. So schnell hatte ich noch nie eine Tour nach Norge komplett organisiert.

















Die Reise im groben Überblick
DatumTagVonNachUnterkunft
27.01.2018SaHahnstättenMalmöFirst Hotel Jörgen Kock
28.01.2018SoMalmöKristinehamnHotell Marieberg
29.01.2018MoKristinehamnÖstersundHotell Linden
30.01.2018DiÖstersundFauskeScandic Fauske
31.01.2018MiFauskeTromsøSydspissen Hotel
01.02.2018DoTromsøLongyearbyenCoal Miners’ Cabins
02.02.2018FrCoal Miners’ Cabins
03.02.2018SaCoal Miners’ Cabins
04.02.2018SoLongyearbyenTromsøSydspissen Hotel
05.02.2018MoTromsøSaltstraumenSaltstraumen Brygge
06.02.2018DiSaltstraumenTrondheimBest Western Chesterfield Hotel
07.02.2018MiTrondheimBergenM/S Nordkapp
08.02.2018DoBergenNordheimsundThon Hotel Sandven
09.02.2018FrNordheimsundHjørringHjørring Kro
10.02.2018SaHjørringHahnstätten


Das Skogshotell in Koskullskulle war leider schon wieder ausgebucht und das Kobbelv Vertshus in Engan auch. Aber in Fauske bot sich eine gute Alternative.

Von der Unterkunft Saltstraumen Brygge in Straumen bin ich mal gespannt, sie liegt direkt am Saltstraumen. Wenn ich dort ankomme wird es zwar schon dunkel sein und auch wenn ich abfahre ist es dunkel, aber ich lasse mich mal überraschen, was man trotzdem sehen kann.

Auf der Rückreise gibt es auch Abweichungen zu den Routen aus 2015/2017. Dieses Mal nur eine Strecke mit der Hurtigruten, von Trondheim nach Bergen.

Bericht der Reise von 2018 auf meiner Homepage. Viel Spaß, Gruß, Markus.
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Sa 27.01.2018 Hahnstätten – Puttgarden – [DANMARK] – Rødby – Öresundbrücke – [SVERIGE] – Malmö, ‚First Hotel Jörgen Kock‘, 9 Std. 14 Min. / 867 km / Karte
First Hotel Jörgen Kock – Jörgen Kocksgatan 3, Norr, 211 20 Malmö, Schweden – Parkmöglichkeit in den beiden ans Hotel angrenzenden Seitenstraßen, zwischen 18 Uhr und 9 Uhr abgabefrei.

Routenbeschreibung
  • HahnstättenMalmö, immer der Nase nach ;-). Die Fähre ist für die Abfahrt um 16:15 Uhr gebucht. Die Strecke von ca. 655 km (über A5/A7) bis nach Puttgarden wird mit 6 Std. 33 Min. prognostiziert.

Hahnstätten – Malmö | „107“

Abfahrt 07:45, Ankunft Malmö kurz vor 19 Uhr. Ein kleiner Stau in Deutschland, von drei Spuren auf eine, das auch noch in einer Baustelle, das sah zuerst übel aus, aber ging noch glimpflich ab. Letztlich könnten das aber die entscheidenden Minuten gewesen sein, die verhinderten, dass ich hätte noch eine Fähre früher hätte nehmen können, aber sei es drum (Hätte, hätte, Fahrradkette).

Am dänischen Zoll wollte man nix von mir und am schwedischen Posten hörte ich nur ein freundliches „tack så mycket“. Veldig bra ;-).

Im Hotel wollte man von mir mal wieder meine Mailadresse haben, um mich kontaktieren zu können. Das habe ich abgelehnt. Wozu zum Henker braucht man die Mailadresse eines Hotelgastes? Außer damit Unfug zu treiben.

Das Piccolo Mondo hat geschlossen, also eine kurze Runde um den Lilla Torg. Nicht lange gefackelt und ins „Victors“ eingekehrt. An der Tür hing ein Schild „No cash“. Wie gut, ich habe überhaupt keinen schwedischen Cash. ;-) Zu essen gab es eine Fiskesoppa, sehr reichhaltig und sehr lecker, zu einem moderaten Preis. Dazu ein Glas Sauvignon blanc, der war vllt. eine Idee zu warm aber definitiv mein Geschmack. Und der Laden ist nett.

„107“, ja, „schneller, höher, weiter“ hätte bedeutet, auf die „108“ (km/h) von 2017 noch was drauf zu schlagen, aber es kann ja auch mal „langsamer“ gehen.

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27.01.2018 01:00 | Hahnstätten – Malmö | Sa 27.01.2018 Hahnstätten – Puttgarden – [DANMARK] – Rødby – Öresundbrücke – [SVERIGE] – Malmö, ‚First Hotel Jörgen Kock‘, 9 Std. 14 Min. / 867 km

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27.01.2018 00:00 | Hahnstätten – Malmö | Sa 27.01.2018 Hahnstätten – Puttgarden – [DANMARK] – Rødby – Öresundbrücke – [SVERIGE] – Malmö, ‚First Hotel Jörgen Kock‘, 9 Std. 14 Min. / 867 km

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27.01.2018 15:23 | Höhe: 43,6 Meter | Land: Deutschland | Stadt: Fehmarn | Bundesland: Schleswig-Holstein | Ortsdetail: Puttgarden | Hahnstätten – Malmö | Prins Richard war gebucht, aber die Deutschland nimmt mich auch mit

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27.01.2018 15:46 | Höhe: 65,6 Meter | Land: Deutschland | Stadt: Fehmarn | Bundesland: Schleswig-Holstein | Ortsdetail: Puttgarden | Hahnstätten – Malmö | Der Border Shop

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27.01.2018 15:46 | Höhe: 64,2 Meter | Land: Deutschland | Stadt: Fehmarn | Bundesland: Schleswig-Holstein | Ortsdetail: Puttgarden | Hahnstätten – Malmö | Die Fähnchen flattern im flauen Wind

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27.01.2018 15:53 | Höhe: 61,49 Meter | Land: Deutschland | Stadt: Fehmarn | Bundesland: Schleswig-Holstein | Ortsdetail: Marienleuchte | Hahnstätten – Malmö | Die Prins Richard fährt vorbei

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27.01.2018 20:56 | Höhe: 51,8 Meter | Land: Schweden | Stadt: Malmö | Bundesland: Skåne | Ortsdetail: Malmö | Hahnstätten – Malmö | NonameThebarbershop Malmö

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27.01.2018 20:57 | Höhe: 51,79 Meter | Land: Schweden | Stadt: Malmö | Bundesland: Skåne | Ortsdetail: Malmö | Hahnstätten – Malmö | NonameThebarbershop Malmö

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27.01.2018 20:58 | Höhe: 53,9 Meter | Land: Schweden | Stadt: Malmö | Bundesland: Skåne | Ortsdetail: Malmö | Hahnstätten – Malmö | Mayfair Hotel Tunneln

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27.01.2018 21:03 | Höhe: 45,9 Meter | Land: Schweden | Stadt: Malmö | Bundesland: Skåne | Ortsdetail: Malmö | Hahnstätten – Malmö | Malmö centralstation

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So 28.01.2018 Malmö – Kristinehamn, ‚Hotell Marieberg‘, 5 Std. 59 Min. (536 km) [Abfahrt von der E4 erst bei Mjölby und dann über die 50] / Karte
Hotell Marieberg – Mariebergsvägen 2, 681 37 Kristinehamn, Schweden – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Der E20 folgen
  • Am AB-Kreuz 95a-Trafikplats Ljungarum E4/40 Ö/47 Ö Richtung Stockholm/Route 31 folgen
  • Der E4 folgen
  • Am AB-Kreuz 108-Trafikplats Mjölby V Route 32 Richtung Vetlanda/Boxholm/Motala/Mjölby V C folgen
  • Der 50 folgen
  • Vor Närlund auf die 205 abbiegen
  • Der 205 folgen
  • In Degersfors auf die 243 abbiegen
  • Der 243 folgen
  • Vor Kristineham auf die 26 abbiegen
  • Der 26 folgen

Malmö – Kristinehamn | „Irgendwas ist immer“
Heute habe ich es ruhig angehen lassen. Nicht zu früh aufgestanden, in Ruhe gefrühstückt, gepackt, ins Auto gesetzt, USB-Stick (mit Musik) in den USB-Slot gesteckt, Zündung an, um die Route zu programmieren, Fehlermeldung, dass der Stick nicht gelesen werden kann. Öhm, was ist denn da jetzt los. Klappe geöffnet unter dem der Stick steckt, och, der Stick liegt ja lose herum, den Stick also wieder versucht einzurasten, aber da ist nur ein Nichts, da rastet nix ein. Die komplette Buchse ist nach innen gedrückt. Sapperlot.

  • Plan A: Laut fluchen => Nicht ausgeführt, bringt nix.
  • Plan B: Speisung des Automusiksystems per Bluetooth des Tablets => Tablet aus der Tasche gefischt, eingeschaltet, Bluetooth aktiviert, versucht mit dem Auto zu koppeln. Nach ca. 20 Minuten entnervt aufgegeben, funktioniert nicht.
  • Plan C: Die „Not“-CD hören die im Auto liegt, ist zwar fette Mucke, aber der Gedanke die Scheibe ca. 10 Tage von morgens bis abends zu hören, gar „schröcklich“. – Abfahrt Malmö, „Not“-CD spielt.
  • Plan D: Da liegt ja noch eine Mappe mit so 10 CDs, sogar mit DTS-Signal, damit könnte man schon mal den heutigen Tag rum bringen. Pink Floyd, „The Wall“, ja nicht schlecht. Seal, Sade…
  • Plan E: Man könnte sich in einem Elektronikladen ein paar CD- oder DVD-Rohlinge kaufen und darauf die MP3s kopieren, wenn man wieder beschreibbare Rohlinge hätte würde das noch besser klappen. Aber heute ist Sonntag und die nächsten Tage fahre ich immer weiter in die Walachei, da wird es kaum Geschäfte geben die solche Waren führen.
  • Plan F: In Mjölby getankt und noch mal Plan B verfolgt. Nach ca. 10 Minuten weiterer Fummelei dann endlich fette Beats per Bluetooth. Der Urlaub ist gerettet. ;-)

Bis dahin hatte es Temperaturen zwischen +4°C und +6°C, Schnee => keinen Krümel. Auf der Landstraße 50 fiel die Temperatur dann auf +2°C und immerhin Schneereste konnten ausgemacht werden.

Örebro habe ich südlich auf kleinen Kreisstraßen umfahren, da taten sich dann auf einmal auch schneebedeckte Wege auf. Mehr als 0°C (also kälter) waren aber nicht drin.

In Kristinehamn hat es nur noch Schneehäuflein am Straßenrand. Vom Hotel, das etwas außerhalb liegt, bin ich wieder ins Zentrum gelaufen. In der Siedlung stehen viele schmucke Häuschen.

In der Stadt ist wenig bis nix los. Es hat schon einige Restaurants, aber bis auf einen Chinesen sind alle geschlossen. Außer zwei der beliebten schwedischen Take-Aways hatten nur noch 3 Italiener offen, aber alle leer im Restaurantteil, nur Laufkundschaft die bestellte Ware abholten. Dann wieder in den Italiener wo ich auch 2015 schon war und eine vegetarische Pizza geordert. Kein lukullisches Feuerwerk, aber ordentlich war sie.

Obwohl der Wagen ja nun schon eine Weile auskühlen konnte war die Kerner Auslese des Hauses „Niebelungenhof“ noch nicht auf Betriebstemperatur. Also das Zimmerfenster gekippt und den guten Tropfen zum Kühlen gestellt. [Nachtrag 2021: Von diesen abendlichen Verkostungen einer Flasche Vino hatte ich ja schon öfter geschrieben. Wer jetzt denkt, das ist aber auch eine ganz schöne „Schnappsdrossel“, kippt sich an einem Abend eine ganze Flasche Wein hinter die Binde. Das möchte ich etwas relativieren. Es handelt sich hier a) immer um eine 0,5l Flasche und b) ist es für einen Wein ein recht niedrig alkoholischer Tropfen, in der Regel so um die 10% Alkohol.]

Die aktuelle Wettervorhersage für morgen lautet -2°C in Kristinehamn, -3°C in Mora zur Mittagszeit bei Schneefall, Sveg ebenfalls. Östersund leichter Schneefall bei -2°C. Die Hauptsache kein Regen mehr, wie heute.

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28.01.2018 00:00 | Malmö – Kristinehamn | So 28.01.2018 Malmö – Kristinehamn, ‚Hotell Marieberg‘, 5 Std. 59 Min. (536 km) [Abfahrt von der E4 erst bei Mjölby und dann über die 50]

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28.01.2018 01:00 | Malmö – Kristinehamn | So 28.01.2018 Malmö – Kristinehamn, ‚Hotell Marieberg‘, 5 Std. 59 Min. (536 km) [Abfahrt von der E4 erst bei Mjölby und dann über die 50]

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28.01.2018 16:31 | Malmö – Kristinehamn | Eine Nebenstraße

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Mo 29.01.2018 Kristinehamn – Malung – Sveg – Östersund, ‚Hotell Linden‘, 6 Std. 44 Min. (531 km) / Karte
Hotell Linden – Storgatan 64, 831 31 Östersund, Sweden – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Links abbiegen auf E18 Richtung Stockholm/Filipstad/Mariestad/E26
  • Der E18 folgen
  • Am AB-Kreuz Solbackemotet und der Route 26 in Richtung Filipstad/Kristinehamn C folgen
  • Der 26 folgen
  • In Johannisholm auf die E45 nach Mora abbiegen
  • Der E45 folgen

Kristinehamn – Östersund | „Alles wird gut“
Die Audio-Übertragung vom Tablet ist doch ziemlich hakelig. Die ersten Minuten spielte die Musik noch leise, ich wollte erst mal in Ruhe aus Kristinehamn herausfahren. Aber es gab so seltsame Aussetzer, konnte aber auch an der schrägen Musik liegen. Dann drehte ich etwas lauter und vernahm, das der Ton wirklich alle 5-6 Sekunden abbrach. Auwei. Erster Gedanke war, dass es gestern vllt. nur deshalb geklappt hatte, weil die Bitrate niedriger war. Aber alle anderen Stücke die ich probierte zeigten das gleiche Bild. Erst mal weiter fahren und dauernd der Ton weg. Was hat dann geholfen? Die Bluetooth-Verbindung vom Tablet aus noch mal trennen und dann spielte es einwandfrei. Technik… <augenroll>

Heute also Fahrt auf dem Inlandsvägen.

Es dauerte nicht so lange bis der Schnee in der Landschaft mehr wurde, bei Temperaturen um -2°C. Das war vermutlich auch der Grund dafür, dass es immer mal wieder offene Stellen in Gewässern zu sehen gab, es war wohl noch nicht lange genug ordentlich kalt, damit alles richtig gut zufriert.

In Mora hatte ich kurz angehalten, obwohl ich davon ausging, dass man den See nicht betreten kann. Aber nein, da waren Leute mit Schlittschuhen unterwegs, alles Jugendliche. Hatten die denn gar keine Schule? Bin dann ein paar Meter auf dem Eis gelaufen, aber so wirklich wohl war mir nicht. An einer Stelle war wohl mal etwas Wasser hochgekommen und wieder gefroren. Auf der anderen Seite geht man davon aus, dass wenn der Schlittschuh-Klub von Mora da einen Stand aufgebaut hat, an dem man Schlittschuhe leihen kann, dann wird wohl alles sicher sein.

In Sveg hatte ich die Gelegenheit genutzt und noch mal getankt, immerhin gab es hier eine der seltenen Tankstellen mit 98 Oktan und dann auch noch eine „besetzte“ Tankstelle, auch keine Selbstverständlichkeit. Und wirklich, ich hatte vor trotzdem mit der Karte direkt an der Zapfsäule zu bezahlen. Stellte auf deutsche Benutzerführung um, weil mir die schwedischen Anweisungen so gar nix sagten, und wurde dann belehrt, dass man keine Quittung erhalten würde. Um also das deutsche Finanzamt glücklich zu machen habe ich dann doch auf die „Butik“ getankt und bin dann zum Bezahlen rein gegangen. Die Karte gezückt und in das Lesegerät geschoben und der junge Mann hinter dem Tresen runzelte nur die Stirn, irgendwas funktioniert nicht. Von mir aus gab ich kund, dass ich eine PIN hätte, damit konnte er aber nix anfangen. Ein herbeigerufener anderer Verkäufer wusste dann Rat. Ja, ich hatte eine PIN, das konnte er wohl auch sehen, aber sie nutzte nix, sie kann nicht eingesetzt werden. Ich muss die Quittung unterschreiben, so wie man (oder zumindest ich) das in Deutschland immer macht. So einen (ungeheuerlichen) Vorgang kannte der junge Knilch wohl gar nicht. Ich sags ja, die Schweden wollen Weltmeister beim Bezahlen mit elektronischem Geld sein, aber so viele Probleme beim Bezahlen mit elektronischem Geld wie in Schweden habe ich nie.

Was mir direkt beim Aussteigen an der Tankstelle noch aufgefallen war, die Radkästen waren alle komplett voll mit Schnee. Was erstaunlich war, denn so viel (loser) Schnee lag gar nicht auf der Straße und es schneite auch nur ganz ganz fein. Aber der 2004 in Harstadt erworbene Schneebesen mit langem Kratzer ist das perfekte Werkzeug um alles im Nu frei zu stochern.

Das Wetter war leider heute den ganzen Tag ziemlich trüb, grau und diesig. Aber dafür war die Landschaft tief verschneit und die Straße war einwandfrei zu befahren, ob zu Beginn noch ohne Schnee oder später dann mit geschlossener Schneedecke. Und es war insgesamt sehr wenig Verkehr.

Unterwegs war ich von 08:20 Uhr bis 16:56 Uhr, obwohl das Navi bei Abfahrt prognostizierte die Ankunftszeit wäre 18:00 Uhr und da waren die Pausen in Mora und an der Tankstelle noch gar nicht eingerechnet. Dabei bin ich nicht schneller als erlaubt gefahren, naja, nur selten mal kurze Zeit etwas schneller, ehrlich.

Der viele Schnee hielt heute bis Storjord, die Temperaturen schwankten lediglich zwischen -3°C und 0°C.

In Östersund wollte ich dieses Mal also in der Jazzköket (Jazzküche) essen. Da war ich die letzten beiden Male schon dran vorbei gelaufen, aber der Laden liegt in einem Hinterhof und es war von der Straße aus nicht zu sehen, ob offen war und ich war zu faul in den Hinterhof zu laufen. Vom Hotel aus ist es eines der ersten Restaurants auf dem weiteren Weg ins Zentrum. Auf einem Aushang stand zu lesen, sonntags und montags geschlossen, na perfekt dachte ich. Also weiter schauen, es hat ja viele Alternativen in Östersund. Sonderlich Hunger hatte ich noch nicht. Weiter zu den beiden Brücken über den Storsjön. Am Abfahrtshang, Flutlicht-beleuchtet, war nun auch richtig Betrieb, ganze Gruppen wedelten den kleinen Berg hinab.

Zum Schluss bin ich dann doch wieder im Restaurang tre rum gelandet. Dort entschied ich mich für: „Husetspizza, 145 kr, Tomatsås, ost, oxfilé, fläskfilé, tryffelsås och bearnaisesås på sidan. (halvinbakad)“. Definitiv keine ordinäre Pizza, sehr lecker.

Auf dem Nachhauseweg wollte ich mir noch was zu trinken kaufen. Die Bezahlung, ich sags ja, mit Bargeld wäre der Deal in wenigen Sekunden abgewickelt gewesen, aber nein, erst die Kreditkarte, nee, die funktioniert nicht, sagt der Verkäufer. Dann eben die EC-Karte, nein, die funktioniert auch nicht. Das ich eine PIN habe nutzt nix. Ich war fast schon wieder aus dem Laden draußen, da sagt der Verkäufer, es ginge doch, es hätte was mit der Internetverbindung zu tun. Braucht man eigentlich zum Zahlen mit Scheinen und Münzen eine Internetverbindung? Wenn mir von den ganzen Hipstern mal jemand vernünftig erklärt was eigentlich der Vorteil von elektronischer Bezahlung ist, dann spendiere ich ihm ein Bier. Bis dahin ist und bleibt das ganze Plastik-Geraffel schnöde Abzocke (Auslandsgebühren) und Ausspioniererei (Daten sammeln) von der Kreditkarten-Mafia (meine Mastercard stammt von einer US-basierten Firma => „Doppelplusungut“ [Neusprech]). Punkt. Und die Plörre („festis - CACTUS & LIME“) die ich da gekauft habe schmeckt einfach nur grässlich, aber es gab kein einfaches Wasser nur Cola, Fanta und den ganzen andern Zoo von Wasser plus Mist.

Die Erlösung kam dann in Form einer perfekt gekühlten Kerner Auslese des Hauses „Niebelungenhof“.

Morgen früh sollen es in Östersund -4°C sein, Dorotea -10°C bei Schneefall, Storuman -11°C bei Schneefall, Sorsele bei -12°C bei Schneefall, Graddis fjellstue (erster Ort in Norge) bei -9°C teilweise bedeckt, Storjord bei -6°C leicht bewölkt, Fauske -4°C und Sonnenschein. Also top Aussichten!

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29.01.2018 00:00 | Kristinehamn – Östersund | Mo 29.01.2018 Kristinehamn – Malung – Sveg – Östersund, ‚Hotell Linden‘, 6 Std. 44 Min. (531 km)

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29.01.2018 01:00 | Kristinehamn – Östersund | Mo 29.01.2018 Kristinehamn – Malung – Sveg – Östersund, ‚Hotell Linden‘, 6 Std. 44 Min. (531 km)

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29.01.2018 11:35 | Höhe: 188,9 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | In Mora. Der Siljan ist der siebtgrößte See Schwedens. Er liegt in der schwedischen Provinz Dalarna. Der See hat eine Fläche von 290 km², eine größte Tiefe von 134 Metern und ein Wasservolumen von ca. 8 km³.

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29.01.2018 11:39 | Höhe: 189,91 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | In Mora. Der Siljan ist der siebtgrößte See Schwedens.

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29.01.2018 11:47 | Höhe: 191,07 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | Früher ohne die Regulierung des Sees durch ein Kraftwerksdamm stand einem hier das Wasser weit über den Hals

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29.01.2018 11:47 | Höhe: 190,89 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | Früher ohne die Regulierung des Sees durch ein Kraftwerksdamm stand einem hier das Wasser weit über den Hals

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29.01.2018 11:48 | Höhe: 190,71 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | Ein Zug fährt ein. „Tåg i bergslagen“, keine Ahnung was das bedeutet. „Zug in Berglagen“ vllt.

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29.01.2018 11:50 | Höhe: 190 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | Das Dalapferd (schwedisch: Dalahäst) ist eine aus Holz gefertigte Figur in Pferdeform, die in der schwedischen Landschaft Dalarna gefertigt wird. Dalapferde gelten heute im Ausland als typisches Symbol für ganz Schweden.

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29.01.2018 11:52 | Höhe: 189,38 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mora | Bundesland: Dalarna | Ortsdetail: Mora | Kristinehamn – Östersund | Die alte Lok

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29.01.2018 13:38 | Kristinehamn – Östersund | Gleich kreuzt die Inlandsbanan den Inlandsvägen

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29.01.2018 13:38 | ★★★★★ | Kristinehamn – Östersund | Viel Schnee

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29.01.2018 17:47 | Höhe: 319,78 Meter | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | „Skiduthyrning Gustavsbergbacken“, auf der kleinen Insel Frösön die im Storsjön liegt

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29.01.2018 17:52 | Höhe: 319,78 Meter | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Blick auf Östersund

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29.01.2018 17:59 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | „Skiduthyrning Gustavsbergbacken“, auf der kleinen Insel Frösön die im Storsjön liegt

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29.01.2018 18:02 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Fußgänger- und Fahrrad-Brücke

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29.01.2018 18:03 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Blick auf Östersund

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29.01.2018 18:07 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Haltestelle Östersund-Västra

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29.01.2018 18:11 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Am Stortorget

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29.01.2018 18:12 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Am Stortorget

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29.01.2018 18:14 | Land: Schweden | Stadt: Östersund | Bundesland: Jämtland | Ortsdetail: Hornsberg | Kristinehamn – Östersund | Blick in eine Seitenstraße

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Di 30.01.2018 Östersund – Vilhelmina – Storuman – Sorsele – Arjeplog – [NORGE] – Storjord – Fauske, ‚Scandic Fauske‘, 8 Std. 12 Min. (669 km) / Karte
Scandic Fauske – Storgata 82, 8200 Fauske, Norwegen – Parkmöglichkeit in der Leitebaken Richtung Wasser. Oder an den direkt am Wasser gelegenen Parkplätzen, die sind abgabefrei zwischen 17 Uhr und 9 Uhr.

Routenbeschreibung
  • E45
  • Nicht über Arvidsjaur fahren sondern unterwegs nach links abbiegen in Richtung Arjeplog (66 km), Fjällnäs (10 km), Heden. Man kann auch noch in Slagnäs in Richtung Arjeplog fahren.
  • In Arjeplog nach links auf die 95 einbiegen
  • Kurz vor Storjord auf die E6

Östersund – Fauske | „G-r-a-n-d-i-o-s“
Was für ein Tag heute. Zuerst hatte ich leichte Startschwierigkeiten am Hotelparkplatz, weil ich gestern noch den ganzen Schnee aus den Radkästen entfernt hatte, den ich aber besser wo anders abgeklopft hätte und mir so nicht unnötig das Zurücksetzen erschwerte. Mit ein wenig Geduld war das Problem aber zu beheben.

In Östersund schneite es noch leicht, aber das hörte bald wieder auf. Der Schnee in der Landschaft wurde noch mehr. Es gab so viele Eindrücke, dass es schon schwer fällt, alles noch zusammen zu bekommen.

Die Abkürzung um Arvidsjaur hatte ich wieder verpasst, denn die Straßenschilder waren komplett zugeschneit. Aber es gab noch eine zweite Alternative. Die war dann auch gut lesbar ausgeschildert, das Navi weigerte sich eine Alternative zu berechnen. Vorher hatte ich einen Bus gesehen, aber keinen gewöhnlichen sondern einen Test-Bus, teilweise abgeklebt damit man Marke und Model nicht sieht. Ab der Abfahrt Slagnäs fuhr dann ein Test-LKW vor mir her, der eine gigantische Schneewolke hinter sich her zog. Das machte natürlich gar keinen Spaß. Also bei der nächsten Gelegenheit angehalten und erst mal etwas Zeit vergehen lassen. Es lag enorm viel Schnee, die Straße war komplett mit Schnee bedeckt.

Und auf dieser Abkürzung begegneten mir mehr Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichnen als Schweden. Aber das waren natürlich keine Touris sondern alles Testfahrzeuge von *udi, *orsche, *W, *ercedes, *aserati, so die Wagen nicht künstlich maskiert waren. Und was ich noch nie gesehen hatte, auch jede Menge Test-LKW.

In Arjeplog wollte ich noch mal tanken, denn danach kam ein Abschnitt wo es lange keine Tankstelle gab. In Arjeplog hatte es sogar zwei Tankstellen eine unbesetzte, sogar mit 98er Sprit, vermutlich eher der vielen Testwagen wegen die hier rum fahren. Dort wollte ich tanken, es soll ja nicht heißen ich wäre ein Verächter von Plastikgeld. Die erste Meldung die ich auf dem Display sah war das die Karte nicht akzeptiert wird, also habe ich die EC-Karte probiert, gleiche Meldung und dann war nur noch zu sehen „stängt“, was schlicht bedeutet, „geschlossen“. Ein wilder Fluch wurde ausgesprochen, das musste sein. Dann eben 100m weiter über die Straße zu einer „bemannten“ Tanke.

Ab Arjeplog kommt viel Nichts, die Straße verläuft recht eben und auf langen Geraden. Man kann die erlaubten 100km/h beherzt fahren. Die Temperaturen lagen schon den ganzen Tag bei ca. -7°C. Nach einer Weile sah ich einen LKW entgegen kommen, bei dem man schon von weitem sah, dass er extrem langsam fuhr, als er näher kam hörte ich seine Schneeketten rasseln. Da fuhr es mir etwas in die Glieder, au Backe, was erwartet mich denn da noch [Info vorweg, es gab Null Probleme]. Kurz vor der norwegischen Grenze wurde das Wetter etwas rauer, es gab kleine Schneeverwehungen auf der Straße, es wurde recht düster und die Temperatur fiel auf -9°C.

Am norwegischen Zoll fuhr ich ordnungsgemäß 30km/h und hatte mit dem Vorgang schon längst abgeschlossen und es ging vom höchsten Punkt (ca. 740m) der heutigen Strecke schon wieder bergab, als ich im Rückspiegel Blaulicht an einem Fahrzeug sah, es war aber kein Krankenwagen. Ich fuhr langsamer, um den eiligen Kandidaten vorbei zu lassen, aber der überholte nicht. Schwer von Begriff wie ich war fuhr ich dann auf einen kleinen Parkplatz und das Fahrzeug hielt direkt hinter mir. Ahh, das war die norwegische Polizei. Also Motor aus, Tür öffnen und mal hören was der junge Mann so wollte.

Das Übliche, wo ich her komme, wo ich hin will, ob ich Alkohol und Tabak dabei hätte. Als das geklärt war wollte er wissen, ob das ein Testfahrzeug sei, nein, meinte ich, das ist meine eigene Karre. Wie jetzt, echt? Meine Papiere wollte er gar nicht sehen, in den Kofferraum lugte er nur kurz rein und wollte wissen, ob unter dem Boden noch Stauraum sei, ich meinte da liegen schwere Eisenplatten zum Beschweren. Der war so hin und weg von der Kiste, dass er von seinem Kollegen im Wagen darauf aufmerksam gemacht wurde, ich solle doch mal das total verschneite Kennzeichen frei machen, damit er das checken konnte. Als ich noch erzählte ich fahre nach Tromsø und fliege dann von dort nach Svalbard verstand er glaube ich die Welt nicht mehr.

Das witzige war, ich habe diese ganze Diskussion quasi gefilmt, allerdings hatte ich den Deckel noch vor dem Objektiv und dann hätte man trotzdem nichts gesehen, weil sich das ganze ja hinter dem Auto abspielte.

Bevor man dann endlich auf die E6 trifft, die vom Saltfjell kommt, geht es ordentlich bergab und kurioserweise auch noch mal kurz heftig bergan und zwar auf einer sehr engen Straße. Allerdings wird dort an einem Tunnel gebaut, der wohl dann diesen kritischen Abschnitt umgeht.

Die restliche Strecke nach Fauske war dann unkompliziert.

Das Hotel in Fauske ist sehr nett, aber zum Abendessen bin ich doch außer Haus gegangen.

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30.01.2018 00:00 | Östersund – Fauske | Di 30.01.2018 Östersund – Vilhelmina – Storuman – Sorsele – Arjeplog – [NORGE] – Storjord – Fauske, ‚Scandic Östersund‘, 8 Std. 12 Min. (669 km)

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30.01.2018 01:00 | Östersund – Fauske | Di 30.01.2018 Östersund – Vilhelmina – Storuman – Sorsele – Arjeplog – [NORGE] – Storjord – Fauske, ‚Scandic Östersund‘, 8 Std. 12 Min. (669 km)

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30.01.2018 10:40 | Östersund – Fauske | Ein Schneepflug fährt vorweg

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30.01.2018 11:51 | Östersund – Fauske | Rentiere treiben sich auf der Straße herum

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30.01.2018 11:33 | Höhe: 486,22 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:34 | Höhe: 486,26 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:35 | Höhe: 486,32 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:36 | Höhe: 486,39 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:37 | Höhe: 486,44 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:38 | Höhe: 486,49 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 11:38 | Höhe: 486,51 Meter | Land: Schweden | Stadt: Storseleby | Bundesland: Västerbotten | Ortsdetail: Lövberg | Östersund – Fauske | An der Haltestelle Fiandberg

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30.01.2018 13:19 | Östersund – Fauske | Viel Schnee. LKW überholen. Auto-Transporter mit deutschen Test-Autos

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30.01.2018 14:17 | ★★★★★ | Östersund – Fauske | Viel Schnee. Abkürzung nach Slagnäs.

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30.01.2018 14:35 | Östersund – Fauske | Mitten im Nichts auf der Abkürzungsstrecke zwischen Slagnäs und Arjeplog.

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30.01.2018 14:42 | Östersund – Fauske | Mitten im Nichts auf der Abkürzungsstrecke zwischen Slagnäs und Arjeplog.

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30.01.2018 13:53 | Höhe: 447,11 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mellanström | Bundesland: Norrbotten | Ortsdetail: Vakssamsuoloj | Östersund – Fauske | Mitten im Nichts auf der Abkürzungsstrecke zwischen Slagnäs und Arjeplog.

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30.01.2018 13:54 | Höhe: 446,49 Meter | Land: Schweden | Stadt: Mellanström | Bundesland: Norrbotten | Ortsdetail: Vakssamsuoloj | Östersund – Fauske | Mitten im Nichts auf der Abkürzungsstrecke zwischen Slagnäs und Arjeplog.

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30.01.2018 15:27 | Östersund – Fauske | Erlkönige

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30.01.2018 16:45 | ★★★★★ | Östersund – Fauske | Kurz vor der Grenze von Sverige nach Norge

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Mi 31.01.2018 Fauske – Bognes – Fähre – Skarberget – Tromsø, ‚Sydspissen Hotel‘, 7 Std. 42 Min. (501 km) / Karte
Sydspissen Hotel – Strandvegen 166, 9006 Tromsø, Norwegen – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Auf der E6 bis Tromsø
  • Fährabfahrten von Bognes nach Skarberget: 10:30 Uhr, 11:45 Uhr, 14:05 Uhr

Fauske – Tromsø | „kjempe bra (super gut)“
Wetteraussichten am frühen Morgen:
Grandiose Aussichten heute für Fauske, Bognes, Skarberget, Narvik, Nordkjosbotn und Tromsø. Longyearbyen noch gut kalt, aber zum Wochenende geht es schon wieder gefährlich auf die Nullgrad-Marke zu.

Was für eine Hetzerei, um noch ein original Mack-Øl in der Ølhallen zu ergattern. Und bei der Bestellung der Gerstenkaltschale um 19:50 Uhr kam auch schon der Hinweis, das das die letzte Bestellung des Abends gewesen sei. Übel ist ja, dass ich bei meiner Rückkehr von Longyearbyen auf ein Øl ganz verzichten muss, denn sonntags ist die Ølhallen „stengt“, also geschlossen.

Aber heute war meine Anreise ja etwas länger als 2017, denn damals startete ich ja schon ein Stück nördlicher von Fauske. Ob ich deshalb aber auch eine frühere Fähre in Bognes ergattert hatte, muss ich noch mal checken.

Beim Essen am Abend hatte ich auch gar nicht lange gefackelt und bin schnurstracks in den örtlichen Egon. Zuerst wollte ich ja in die Stadt laufen, bin aber doch mit dem Bus gefahren. An der Bushaltestelle wartend meinte ich schon einen ganz schwachen Schein nordlys gesehen zu haben, aber wirklich nur sehr schwach. Egal, ich bin auf jedenfall ausgerüstet, um das nordlys auf dem Storsteinen einzufangen, denn da will ich gleich noch hin. Erst mal das Bierchen trinken, noch sind 25 Minuten Zeit bis zur Schließung der Halle. Was mir noch Kopfzerbrechen beschert, wo ich meine dicken langen Strümpfe super gut verpackt habe, gefunden habe ich sie auf jeden Fall eben im Hotel noch nicht. Aber die Prognose für Spitzbergen ist ja nicht so arg. Oder ich besorge mir dort ein paar neue Socken, aus echten Rentierhaaren geflochten…

Der Tag heute war „kjempe bra“ (super gut). Mehr davon demnächst.

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31.01.2018 00:00 | Fauske – Tromsø | Mi 31.01.2018 Fauske – Bognes – Fähre – Skarberget – Tromsø, ‚Sydspissen Hotel‘, 7 Std. 42 Min. (501 km)

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31.01.2018 01:00 | Fauske – Tromsø | Mi 31.01.2018 Fauske – Bognes – Fähre – Skarberget – Tromsø, ‚Sydspissen Hotel‘, 7 Std. 42 Min. (501 km)

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31.01.2018 09:09 | Höhe: 49,76 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Røsvik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kalvik | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:21 | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 09:58 | Höhe: 306,8 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Mørsvikbotn | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Myrland | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:01 | Höhe: 273,66 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Mørsvikbotn | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Myrland | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:09 | Höhe: 76,74 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Musken | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Myrland | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:10 | Höhe: 76,52 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Musken | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Myrland | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 11:15 | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:52 | Höhe: 154,39 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Ulvsvåg | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Ulvsvåg | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:52 | Höhe: 152,78 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Ulvsvåg | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Ulvsvåg | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:59 | Höhe: 50,64 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Ulvsvåg | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Sørkil | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 10:32 | Fauske – Tromsø | Korsnes E6 Bognes fergekai. Ich telefoniere da gerade mit dem WebCam-Fotografen ;-). Meine Reisschüssel steht auf der Startposition 3.

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31.01.2018 11:33 | Höhe: 27,87 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Stranda | Fauske – Tromsø | Am Fähranleger in Bognes

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31.01.2018 11:35 | Höhe: 27,63 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Stranda | Fauske – Tromsø | Am Fähranleger in Bognes

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31.01.2018 12:46 | Fauske – Tromsø | Auf der Überfahrt von Bognes nach Skarberget

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31.01.2018 12:01 | Höhe: 50,5 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Skarberget | Fauske – Tromsø | Auf der Überfahrt von Bognes nach Skarberget

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31.01.2018 12:02 | Höhe: 50,56 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Skarberget | Fauske – Tromsø | Auf der Überfahrt von Bognes nach Skarberget

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31.01.2018 12:05 | Höhe: 52,47 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Skarberget | Fauske – Tromsø | Auf der Überfahrt von Bognes nach Skarberget

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31.01.2018 12:06 | Höhe: 50,57 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Nevervik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Skarberget | Fauske – Tromsø | Auf der Überfahrt von Bognes nach Skarberget

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31.01.2018 14:12 | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø. Fahrt auf der Skjombrua

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31.01.2018 14:17 | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø

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31.01.2018 13:42 | Höhe: 27,25 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Narvik | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Furumoen | Fauske – Tromsø | Hålogalandsbrua bei Narvik, Eröffnung 2017 (so lautete es noch im Januar 2017, nun steht einfach nur noch 2018 als Eröffnungszeitpunkt), Spannweite 1.145 m.

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31.01.2018 17:03 | Fauske – Tromsø | Auf der Fahrt nach Tromsø. Aufgegangener Mond

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31.01.2018 21:11 | FPS: 5 - Auflösung: 1152x720 - Dauer: 00:05:34.400 | Fauske – Tromsø | Ich bin der Typ der am Drehkreuz steht, bei 03:16 winke ich in die Kamera.

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31.01.2018 21:13 | Höhe: 370,7 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Tromsdalen | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Hungeren | Fauske – Tromsø | Blick auf Tromsø, leichtes Nordlicht

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31.01.2018 21:19 | Höhe: 456,7 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Tromsdalen | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Hungeren | Fauske – Tromsø | Das ist nicht die Sonne sondern der Mond

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31.01.2018 21:20 | Höhe: 461,75 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Tromsdalen | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Hungeren | Fauske – Tromsø | Blick auf Tromsø

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31.01.2018 21:24 | Höhe: 470,4 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Tromsdalen | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Hungeren | Fauske – Tromsø | Ishavskatedralen
MarkusD
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Mo, 18. Okt 2021, 21:26

Do 01.02.2018 FLY Tromsø – Longyearbyen; SK4414, 738, 12:20 – 14:00, ‚Coal Miners’ Cabins‘ / 1 Std. 40 Min. Karte
Coal Miners’ Cabins – Longyearbyen, 9171 Longyearbyen, Norwegen

Routenbeschreibung
  • Mit dem Flieger von Tromsø nach Longyearbyen
  • Es gibt unterschiedliche Verbindungen:






StartSluttReisetidBusViaBus
08:1908:460:3434Roald Amundsens plass (Tromsø) / Sjøgata S4 (Tromsø)42
08:3008:520:2933Giæverbukta (Tromsø) / Giæverbukta (Tromsø)40
08:3409:010:3434Roald Amundsens plass (Tromsø) / Sjøgata S4 (Tromsø)42
08:4909:100:2834Roald Amundsens plass (Tromsø) / Sjøgata S4 (Tromsø)420
09:0009:190:2633Giæverbukta (Tromsø) / Giæverbukta (Tromsø)42


Tromsø – Longyearbyen | „s-u-p-e-r“
So, heute geht es also nach Svalbard. Das Wetter hier in Tromsø ist ein Traum, kein Wölkchen am Himmel, viel Schnee und ordentlich kalt. Und zumindest heute soll es auch in Longyearbyen noch zweistellig kalt werden.

Gestern gab es kein erwähnenswertes nordlys mehr zu sehen, schade eigentlich, denn der wolkenlose Himmel war eindeutig gegeben.

Auf dem Storsteinen waren gestern jede Menge andere Touristen zugegen, ein paar davon zwar modisch top gekleidet, aber völlig unpassend für die aktuellen Temperaturen. Lediglich mit ein paar dünnen Turnschüchen haben die offensichtlich gut gefroren. Und dann an der Bushaltestelle ca 15. min auf den nächsten Bus warten, ich war jedenfalls froh gut eingepackt gewesen zu sein. Bei der Bergfahrt waren in der Gondel ein paar Italiener, die haben eine Stimmung verbreitet wie ein ganzes Fußball-Stadion.

Heute am Flugplatz sind mir Mädels begegnet die hatten zwar Stiefeletten an, aber keine Strümpfe, frieren muss anscheinend Spaß machen.

Die Busfahrt zum Flughafen hat super geklappt, einmal Umsteigen an der Haltestelle Giæverbukta, kaum ausgestiegen kam auch schon der 42er Bus der dann als nächstes schon am flyplassen hält. Da ich gestern elektronisch nicht einchecken konnte, es gab ein technisches Problem auf der SAS-Homepage, dann also wieder am Automaten direkt am Flughafen. War dann in 2-3 Minuten erledigt und mein Gepäckstück konnte ich auch selbst aufgeben. Da ich noch jede Menge Zeit hatte bin dann noch mal vor das Flughafengebäude gegangen und habe ein paar Fotos geschossen.

Es ist Punkt 11 Uhr und die Sonne kommt hinter einem Berg hoch und flutet die Wartehalle in grelles Licht, keine fünf Minuten später kommt ein Flughafenbediensteter und lässt einen Rollo herunter. Na so scharf auf die Sonne sind sie ja doch nicht.

Das ist ja blöd, die ganze Zeit wurde mein Flug als pünktlich angezeigt, jetzt soll er eine Verspätung von 40 Minuten haben. Aber irgendwie war das fast zu erwarten, denn einige ankommende Maschinen der SAS hatten Verspätungen.

12:40 Uhr, es wird zum Boarding gebeten. Langsam füllt sich das Gate, es wird vermutlich wieder voll werden. Beim Einchecken musste ich schon zweimal in der Anzeige nach hinten blättern, um überhaupt noch freie Sitze zu erblicken. Ich sitze auf 31F, immerhin noch der letzte freie Fensterplatz, der sich noch auszahlen sollte.

Da kommt einer mit einem Instrument auf dem Rücken, vermutlich eine Gitarre, sein Kollege hat einen runden Rucksack auf, ah ja und da ist auch schon die Sängerin Silya. Das Schöne an den Konzerten in Longyearbyen ist, dass alle Künstler mit dem „gemeinen“ Volk anreisen. Aber es gibt kein hysterisches Gekreische. Wunderbar.

Wann wir letztlich gestartet sind weiß ich nicht mehr genau, aber das kann man auf den Bildern sehen. Den Start habe ich gefilmt, was für ein grandioser Blick, da wir in Richtung Süden gestartet sind drehten wir noch eine Runde über Tromsø und das gepaart mit einem Sonnenuntergang der den Schnee schon etwas rötlich anstrahlte. Aber bereits wenige Minuten nach dem Start wurde die Wolkendecke dichter.

Dieses mal sitze ich auf der rechten Seite (Blick in Richtung Osten) des Fliegers, den Sonnenuntergang werde ich also nicht einfangen können. Die gesamte Wolkendecke ist in ein zartes rot getaucht. Jetzt ist die Wolkendecke schon geschlossen.

Der Blick nach vorne zeigt schon einen deutlich dunkleren Himmel als nach hinten. Wieder später, die ersten Ausläufer von Svalbard sind erreicht, aber es ist schon zu düster für Fotos, schieße aber trotzdem welche. In einem Fjord sieht man tatsächlich ein Licht brennen und an Land brennen auch ein paar Lichter, der Himmel ist komplett frei. An einer anderen Stelle, das könnte ein Gletscher sein. Der Mond steht schon voll am Himmel. Die ganze Szenerie ist der absolute Traum. Bei der Landung schwenkt die Maschine so, dass man freie Sicht nach Süden hat, da „brennt“ der Himmel, ein absolut großartiges Schauspiel.

Gute Landung. Mit dem Bus zur Unterkunft, ich bin in der „Cabin“ 5. Das Zimmer ist erstaunlich geräumig, hat sogar zwei Betten, dafür mangelt es an einem Stuhl, es hat einen Hocker. Nur kurz ausgepackt und in volle Montur gehüllt, so richtig wusste ich da noch nicht wie kalt es wirklich ist, am Gate in Tromsø stand etwas von, -15°C. Und ja, das ist wirklich frisch draußen, wenn man durch die Nase einatmet merkt man das sofort.

„-17°C, gefühlt wie -26,8°C“. „Die Sonne kommt zurück in 13d, 18h und 33m“. „Solar weather: quiet“, so steht es an einem Monitor hier in der Svalbar. Allerdings sollen die Temperaturen schon wieder arg steigen, bis 0°C am Samstag. Aber man kann nicht alles haben.

Geordert habe ich in der Svalbar eine fiskesuppe, auch wenn ich gestern schon eine hatte. Und ein IPA vom lokalen Braumeister, der, wie ich noch mal recherchiert habe, doch kein Deutscher ist, sondern originärer Norweger.

Mittlerweile zeigt der Monitor nur noch eine Temperatur von -16°C an, krass, selbst wenn es auf die Nacht zu geht, steigen die Temperaturen schon, statt dessen noch mal ordentlich in den Keller zu gehen. Ich meine, -25°C, das wäre doch mal ein Angebot, ich würde es sofort annehmen, wenn -30°C aufgerufen werden würden, wäre ich noch dabei.

Heute Abend steigt also das erste Konzert des Polarjazz Festival. Ich bin sehr gespannt, aber auch entspannt. Bisher war noch kein einziger main act dabei der Grund zur geringsten Beanstandung hatte.

Mittlerweile steht das zweite Svalbar brygerie IPA auf dem Tisch, das ist wirklich sehr lecker.

Die Musik die erschallt stammt aus den 80igern, was normalerweise ein Grund wäre sofort fluchtartig den Raum zu verlassen, aber erstaunlicherweise spielen die hier nur Sachen die diesen Fluchtreflex nicht auslösen.

Jetzt sollen es plötzlich wieder -17°C sein. Mir soll es recht sein.

In der Svalbar hat es freies WiFi, das nutze ich doch gerade mal aus und lade mir die aktuellen Eiskarten herunter, das dauert zwar ewig, ist aber auch egal.

Noch 13d 16h 50m 48s bis die Sonne wieder aufgeht. In einem Bericht habe ich mal gesehen wie das hier abläuft. Alle Einwohner der „Stadt“ versammeln sich und warten in einer großen Prozession darauf, dass an einem bestimmten Punkt in Longyearbyen die Sonne hervor scheint. Das klappt natürlich nicht immer, aber wenn es doch klappt, dann ist es schon ein sehr spezieller Moment.

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01.02.2018 00:00 | Tromsø – Longyearbyen | Do 01.02.2018 FLY Tromsø – Longyearbyen; SK4414, 738, 12:20 – 14:00, ‚Coal Miners’ Cabins‘ / 1 Std. 40 Min. Karte

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01.02.2018 01:00 | Tromsø – Longyearbyen | Do 01.02.2018 FLY Tromsø – Longyearbyen; SK4414, 738, 12:20 – 14:00, ‚Coal Miners’ Cabins‘ / 1 Std. 40 Min. Karte

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01.02.2018 09:21 | Höhe: 56,27 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Bjorvik | Tromsø – Longyearbyen | Ein großartiger Tag beginnt in Tromsø. Blick vom Flughafen.

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01.02.2018 09:22 | Höhe: 55,61 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Bjorvik | Tromsø – Longyearbyen | Ein großartiger Tag beginnt in Tromsø. Blick vom Flughafen.

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01.02.2018 09:23 | Höhe: 54,32 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Bjorvik | Tromsø – Longyearbyen | Ein großartiger Tag beginnt in Tromsø. Blick vom Flughafen.

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01.02.2018 09:25 | Höhe: 50,86 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Bjorvik | Tromsø – Longyearbyen | Ein großartiger Tag beginnt in Tromsø. Blick vom Flughafen auf den Storsteinen.

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01.02.2018 13:16 | Höhe: 40,52 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Bjorvik | Tromsø – Longyearbyen | Der Flieger ist gerade zurück gepushed worden

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01.02.2018 14:39 | Tromsø – Longyearbyen | Und ab geht die Post, Take-Off from Tromsø

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01.02.2018 14:43 | Tromsø – Longyearbyen | Was für ein Blick

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01.02.2018 13:44 | Höhe: 2576,81 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kvaløysletta | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Nordbotn | Tromsø – Longyearbyen | Blick auf Tromsø

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01.02.2018 13:45 | Höhe: 3263,2 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Vengsøy | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Lyfjorden | Tromsø – Longyearbyen | Letzte Blicke auf norwegisches Festland

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01.02.2018 14:47 | Tromsø – Longyearbyen | Letzte Blicke auf norwegisches Festland

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01.02.2018 14:50 | Höhe: 6728,96 Meter | Tromsø – Longyearbyen | Über Svalbard

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01.02.2018 16:03 | Tromsø – Longyearbyen | Blick in Richtung Süden beim Anflug von Svalbard lufthavn, Longyear (IATA-Code: LYR, ICAO-Code: ENSB)

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01.02.2018 21:06 | „Silya & The Sailors“ | „Silya & The Sailors“

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01.02.2018 20:15 | Höhe: 39,25 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Silya & The Sailors“ | „Silya & The Sailors“

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01.02.2018 20:37 | Höhe: 86,02 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Longyearbyen | „Silya & The Sailors“ | „Silya & The Sailors“

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01.02.2018 23:11 | „Bernhoft“ | Zweiter Gig des Abens ist „Bernhoft“

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01.02.2018 22:45 | Höhe: 62,23 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Bernhoft“ | Zweiter Gig des Abens ist „Bernhoft“

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Longyearbyen | „Super Konzerte“

Die beiden Konzerte gestern Abend waren absolute Spitzenklasse. „Silya & The Sailors“ haben die Halle gerockt, die Frontfrau ist ein Energiebündel. Zwischen den Nummern hat sie viel erzählt, aber viel zu schnell, als das ich auch nur einen Bruchteil verstanden hätte. Gleich zu Beginn deutete sie auf einen Riss in ihrem Kleid unter den Armen, war sicherlich lustig was sie dazu erzählt hat, der Saal hat zumindest sehr gelacht. Nach dem Konzert konnte man noch signierte Tonträger erwerben, als Fan der physischen Dinger habe ich gleich zwei (unterschiedliche) erworben. Zum Glück hatte ich genug Flocken dabei, denn die Kreditkarte hat mal wieder nicht funktioniert, bzw. ich hätte auf einem Mobilteil unterschreiben müssen (fragt sich nur wie, mit dem nackten Finger?). Langsam gehen mir die Probleme mit der Kreditkarte wirklich tierisch auf den S-e-n-k-e-l!

Nach der Umbaupause kam dann „Bernhoft“. Von dieser Gruppe hatte ich mir vorher noch nichts angehört und war sehr gespannt was mich hier nun erwartet. Rein äußerlich bestand zwar keine Verwechslungsgefahr aber stimmlich erinnerte das teilweise an Prince. Erstaunlich was die vier Kerle da für eine Show abgezogen haben, kjempe bra (super gut). Hier gab es auch noch ein paar Zugaben, kurz vor Mitternacht war dann Schicht im Schacht. Klamottenmäßig war ich wieder so verfahren, das ich über der normalen Hose die wattierte Hose trug, die ich zusammen mit den dicken warmen Schuhen an der Garderobe verstaute, womit ich nicht der Einzigste war. Meine mitgebrachten normalen Straßenschuhe waren auch schon gut temperiert, denn ich kam ja direkt von der Svalbar.

Allerdings ist mir wohl irgendwie meine „lue“ (Mütze) verloren gegangen. Nun, es war zum Glück windstill und die Kapuze der Jacke tat auch ihren Dienst. So gegen halb eins war ich dann wieder in der Unterkunft. -- Ende der Schilderungen von gestern Abend.

Ganz so kalt wie gestern kann es nicht mehr sein, das merkte man schon auf dem kurzen Weg über die Straße in das Hauptgebäude, wo das frokost (Frühstück) gereicht wird. An dem gab es nichts auszusetzen.

Die heutige „Longyearbyen in a nutshell“ Tour war leider schon ausgebucht und die um 16 Uhr wollte ich nicht wieder nehmen, das hatte ich ja schon letztes Jahr gemacht und da ist es einfach schon zu dunkel. Also dann morgen um 10 Uhr, da hat man genügend Zeit in Ruhe zu frühstücken. Alle anderen Touren liegen zeitlich ungünstig, morgen am Samstag starten die ersten Konzerte ja schon am frühen Nachmittag.

Zur Mittagszeit bin ich wieder ins „Fruene“ gegangen, es gab eine leckere indiske Kyllingsuppe (Hähnchensuppe indischer Art). Jetzt ist es knapp klokka 14 (14 Uhr) und es ist schon wieder schwer düster draußen geworden, so wie ich insgesamt den Eindruck hatte, dass es heute nicht so wirklich hell war wie ich es von früher in Erinnerung hatte. Muss wohl an der starken Bewölkung liegen.

Die meisten Autos die man hier so sieht sind ja eher praktisch, denn extravagant, umso mehr traute ich meinen Augen nicht, als ich einen Tesla SUV erblickte. Das halte ich doch für selten bis grenzenlos dämlich ein Elektroauto hier zu fahren, wo der Strom, der aus der Steckdose kommt, doch aus 100% Kohle gewonnen wird. Im Sommer, wenn die Sonne quasi 24 Stunden scheint und man die Energie effizient bereitstellen könnte, wäre das was anderes, klar. Das Elektro-Auto rettet also nicht das Klima.

Im „Fruene“ ist ein steter Strom an Gästen.

In der aktuellen Svalbard Posten ist zu lesen, dass die Besucher in den letzten Jahren stetig zugenommen haben, den Vogel haben die Liechtensteiner abgeschossen, die legten um ganze 2.700 Prozent von 4 auf 56 von 2016 auf 2017 zu. Die Gästezahl insgesamt stieg von 2008 auf von 41.037 auf 67.403 in 2017. Das Radisson Blu Polar Hotel wird sich vergrößern und gestern hat die renovierte und erweiterte „Funken Lodge“ wieder eröffnet.

Tja heute Mittag waren es noch -10°C, jetzt, kurz vor 19 Uhr, sind es nur noch -6°C. Innerhalb von 24 Stunden also 11 Grad wärmer und das ist ja leider noch nicht die Spitze, am Sonntag soll es regnen. Das es nicht mehr so kalt wie gestern Abend war hat man aber auch in der Nase gemerkt, gestern „britzelte“ es noch leicht, heute nicht mehr.

Vorhin hatte ich gesehen dass ein wenig mit nordlys zu rechnen sei und habe das noch mal selbst im Internet überprüft. Dort war zu sehen, dass heute für Tromsø gute Aussichten bestehen, aber für Longyearbyen selbst sind die Aussichten eher schwach. Die 4-Stundenvorhersage zeigte den Magnetring südlich von Svalbard, da dürfte heute auch nichts zu erwarten sein, obwohl die Wolken sich gelichtet haben.

„En Øl til“ heißt also „noch ein Bier“ (nein, das lernt man nicht im norskkurs ;-) oder ich habe mal wieder nicht richtig aufgepasst <räusper>). Ein wichtiger Satz den man sich merken muss. Bei den ganzen Touris die hier herumschwirren reden einem die „locals“ natürlich alle auf Englisch an, auch die Norweger, kann man verstehen, ein radebrechender Deutscher hält da den Laden nur auf. Der Barkeeper, den ich als waschechten Norweger gehalten hatte, sagt zu anderen Gästen „tack så mycket“, da habe ich ihn mal gefragt, warum. Da sagte er, weil er Schwede sei, quod erat demonstrandum (lat. für „was zu beweisen war“).

Das zweite IPA neigt sich der Neige zu und der nächste Konzertabend ruft.

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02.02.2018 00:00 | Longyearbyen | Longyearbyen

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02.02.2018 01:00 | Longyearbyen | Longyearbyen

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02.02.2018 10:37 | Höhe: 170,44 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen | Nybyen

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02.02.2018 10:46 | Höhe: 145,87 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen | Nybyen

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02.02.2018 11:10 | Höhe: 100,61 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | Longyearbyen | With modern comfort in historic surroundings, Funken Lodge offers a unique Svalbard experience. You stay at the top of “the Hill”, and have great views of Longyearbyen, the Lars- and Longyear glaciers. The hotel was built in 1947 and was totally refurbished last year. We are happy to invite you to our newly renovated hotel, the perfect place to start your Arctic adventure!

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02.02.2018 11:23 | Höhe: 62,76 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | Longyearbyen | Das Zentrum von Longyearbyen

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02.02.2018 11:39 | Höhe: 57,96 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Longyearbyen | Longyearbyen | Universitetssenteret på Svalbard (UNIS)

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02.02.2018 20:05 | Höhe: 40,24 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Anneli Drecker“ | „Anneli Drecker“

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02.02.2018 22:19 | Höhe: 24,4 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Gåte“ | „Gåte“

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02.02.2018 22:21 | Höhe: 44,48 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Gåte“ | „Gåte“

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02.02.2018 22:39 | Höhe: 40,52 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Gåte“ | „Gåte“

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Longyearbyen | „Gåte rockt“

„Anneli Drecker“ war die erste Band gestern. War schön, wenn auch mit vielen ruhigeren Stücken. Dafür drehte dann „Gåte“ umso mehr auf. Erstaunlich was ein so zartes Wesen für eine Performance ablegt. Gesungen wurde übrigens ausschließlich auf Norwegisch. Das was sie zwischen den Stücken angesagt hat war zwar deutlich klarer gesprochen als z. B. von Silya gestern, aber sehr viel mehr habe ich trotzdem nicht verstanden. Egal, die Hauptsache party in da house.

Auf dem Nachhauseweg hatte ich gar keine Handschuhe mehr angezogen und ansonsten war es mir, obwohl ich ein langes Shirt erst gar nicht angezogen hatte, viel zu warm. Kurz vor der Unterkunft fing es dann an etwas zu schneien, kann aber nicht so viel gewesen sein, heute früh lag nicht sichtbar viel neuer Schnee, aber es schneite noch/wieder. Temperaturmäßig könnte es noch ein paar Grad wärmer geworden sein, die Hauptsache es regnet nicht schon heute. Nordlys gab es gestern keines mehr zu sehen.

Langsam breche ich mal vom Frühstück auf, die „Longyearbyen in a nutshell“ Tour startet bald, hoffentlich ist die Sicht gut, speziell auf den Blick vom höher gelegenen EISCAT-Gelände bei Tageslicht, sofern man das zur mørketid so sagen kann, bin ich gespannt.

Also die Tour war eine komplett andere als letztes Jahr. Dieses mal war ich unter 18 Teilnehmern der einzigste Nicht-Norweger. Der Fahrer hat mich wohl dem Namen nach schon als tyskene taksiert und mich gefragt, ob ich norsk spreche, ich meinte, ein wenig, aber er soll ruhig norsk sprechen, das Verstehen klappt besser als das Sprechen. Er sprach deutlich und relativ langsam, das machte es möglich, dass ich recht viel verstehen konnte, ich bedankte mich beim ersten Halt, das das so gut klappt und er meinte, es liegt vllt. an seinem nord-norsk Akzent. Ein anderer Gast meinte, ja, das könnte man ja auch viel besser verstehen, als das „südländische“ nynorsk.

Von dem ganzen Klimawandel-Gejammer hält er absolut gar nix. Auf Svalbard gäbe es Rentiere und Eisbären, die hier schon mehrere Eis- und Warmzeiten überstanden hätten, das wäre der normale Lauf der Dinge. Und in Alaska würde es sogar kälter werden und das Eis zunehmen. Püh, also da habe ich andere Berichte gehört/gesehen. Insgesamt konnte ich seine positive Sicht der Dinge in Bezug auf Klimawandel nicht ganz teilen. Klar ist natürlich, dass der Erde selbst es völlig egal ist, ob es 2°C oder 5°C wärmer wird.

Es war immer noch recht stark bewölkt, aber die Fernsicht war trotzdem gut. Vom EISCAT konnte man weit schauen. Zum Seed-Vault konnte man wegen Bauarbeiten nicht direkt fahren. Die ganze Tour dauerte etwas länger als geplant und ich hatte überlegt, ob ich nicht an der Unterkunft sondern im Zentrum aussteigen soll, bin dann aber doch an den Coal-Miners-Cabins ausgestiegen. Zum Glück muss man sagen, denn hier konnte ich noch mal überflüssige Klamotten ablegen, es ist mittlerweile fast 0°C warm. Beim Abmarsch fing es leicht an zu schneien.

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03.02.2018 00:00 | Longyearbyen | Longyearbyen

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03.02.2018 01:00 | Longyearbyen | Longyearbyen

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03.02.2018 10:49 | Höhe: 19,7 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Longyearbyen | „Longyearbyen in a nutshell“ Tour | „Gjelder hele Svalbard“ - „Gilt auf ganz Spitzbergen“. Das Schild steht am Straßenrand der Straße/Piste die von Longyearbyen in Richtung Osten führt, zur Gruve 7, wo heute noch Kohle abgebaut wird und zur Die EISCAT-Anlage.

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03.02.2018 10:50 | Höhe: 21,66 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Longyearbyen | „Longyearbyen in a nutshell“ Tour | Links am Berg sind man Teile von Gruve 7 und die zwei schwarzen Punkte sind die Die EISCAT-Anlage. Quer durchs Bild verläuft die alte Taubane, die Seilbahn die die Kohle aus den Gruben zum Hafen gebracht hatte.

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03.02.2018 11:13 | Höhe: 447,19 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | „Longyearbyen in a nutshell“ Tour | Die European Incoherent Scatter Scientific Association (kurz EISCAT, deutsch etwa „Europäische Vereinigung für Forschung mit inkohärentem Streuradar“) ist eine gemeinnützige internationale Forschungsorganisation für die Durchführung von Forschung an der Atmosphäre mittels inkohärentem Streuradar. Sie betreibt entsprechende Forschungsanlagen und stellt sie Wissenschaftlern für ihre Forschung zur Verfügung. Der Zweck der Anlagen ist es, Erkenntnisse über Interaktionen zwischen Sonne und Erde zu gewinnen, welche sich in Störungen der Magnetosphäre und der Ionosphäre ausdrücken, also jene Prozesse, die auch die Polarlichter verursachen.

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03.02.2018 11:58 | Höhe: 152,07 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | „Longyearbyen in a nutshell“ Tour | Svalbard globale frøhvelv er en frøbank i fjellet Platåberget, i nærheten av Longyearbyen på Spitsbergen, Svalbard. Leider wird dort gebaut und man kommt näher nicht heran.

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03.02.2018 13:20 | Höhe: 63,97 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Unni Wilhelmsen“ m.fl. Kroa | „Unni Wilhelmsen“ m.fl. Kroa

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03.02.2018 16:06 | Höhe: 195,9 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Polarjazz | Fackelzug vom Huset zum Gruvelageret

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03.02.2018 18:00 | Höhe: 164,07 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | „Ida Jenshus Gruvelageret“ | „Ida Jenshus Gruvelageret“

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03.02.2018 20:35 | Höhe: 56,29 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Erlend Ropstad“ | „Erlend Ropstad“

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03.02.2018 21:17 | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Erlend Ropstad“ | „Erlend Ropstad“

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03.02.2018 22:39 | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Haugen | „Sondre Justad“ | „Sondre Justad“

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So 04.02.2018 Svalbard – FLY Longyearbyen – Tromsø; SK 4425, 738, 14:45 – 16:20 Tromsø – ‚Sydspissen Hotel‘ / 1 Std. 35 Min. Karte
Sydspissen Hotel – Strandvegen 166, 9006 Tromsø, Norwegen – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Mit dem Flieger von Longyearbyen nach Tromsø[/b]
  • Mit dem Bus der Linie 40 (Troms fylkestrafikk) nach Giæverbukta, dort umsteigen in die 34, fährt um 17:07, 17:37, … 24h-Ticket kaufen!
  • Essen: Die üblichen Verdächtigen Lokalitäten im Zentrum. Dort hin mit dem Bus 34, fährt 17:52, 18:22. Wenn es doch mal nicht der Egon sein soll: Risø food & coffee shop (Strandgata 32, Note 4,7), Presis Tapas (Storgata 36, Note 4,6), Emmas Drømmekjøkken (Kirkegata 8, Note 4,3), Tang's restaurant AS (Bankgata 7, Note 4,3), Fiskekompaniet (Killengreens gate, Note 4,4), Bardus Bistro (Cora Sandels gate 4,Note 4,5), Tapas Tromsø AS (Stortorget 5, Note 4,2), Burgr (Skippergata 6A, Note 4,6), Hildr Gastro Bar (Skippergata 11, Note 4,5)
  • Mit der Linie 26 zum Fjellheisen, täglich von 10:00 – 23:00 Uhr geöffnet, Abfahrt zu jeder halben Stunde, 190 NOK
  • Vom Fjellheisen mit der 26 wieder zurück zum Hotel mit Umsteigen in die 33. Abfahrten um 20:17, 20:47, …

Longyearbyen – Tromsø | „Dem Regen entflohen“

Gestern also das volle Konzertprogramm, angefangen mit Unni Wilhelmsen im Kroa. Ja, war ok, allerdings hätten sie mehr spielen sollen, die Frau hat ja zwischen den Stücken halbe Romane erzählt. Ich kam relativ spät und Sitzplätze waren logischerweise schon alle vergeben, die Chance was zu Essen war also verspielt. Also habe ich nur ein kleines flüssiges Brot zu mir genommen und anschließend in der Svalbar noch was gegessen, zu der Zeit gab es auch noch das „dagens“, also das Tagesgericht. Ein Stück leckere Lasagne und eine mit Käse kross überbackene Brotscheibe, nein sogar zwei. Plus natürlich noch mal ein IPA, das letzte für diese Saison.

Zum Bus, der zum „Gruvelaget“ fuhr, kam ich dann gerade recht. Der fuhr bis zum „Huset“, von dort ging es dann zu Fuß, ausgestattet mit einer Fackel, wenn man wollte, noch ein paar hundert Meter zum Ziel. Ich kam gerade noch recht für einen der wenigen Sitzplätze.

Es spielte die kleinste Kombo des Festivals, „Ida Jenshus“ mit Begleitung am Schlagzeug. Auch hier überwogen eher ruhigere Töne.

Im Anschluss bin ich noch mal in die Unterkunft gegangen und habe mich der langen Unterwäsche entledigt, es war zwischenzeitlich einfach zu warm draußen geworden.

Zum ersten Abendkonzert im Kulturhuset kam ich ziemlich pünktlich, aber es war noch erstaunlich leer. Dann rockten „Erlend Ropstad“ die Hütte. Dann schloss sich eine nicht enden wollende Pause an. Als ich wieder ins Auditorium kam staunte ich etwas, denn ein Teil direkt vor der Bühne war abgesperrt und dort standen lauter Jugendliche. Als dann endlich die zweite Show begann brach die Hölle los, eine aus dem Häuschen geratene Meute war nicht mehr zu bremsen. Das war wirklich Musik für das ganz junge Gemüse. Ich hatte überlegt, ob ich gehen sollte, entschied mich aber zu bleiben bis die Zugaben anfingen. Da sah ich auch, dass nur noch die vordere Hälfte des Zuschauerraums gefüllt war, älteres Volk war kaum noch zu sehen.

So kam ich dann auch schon vor Mitternacht wieder in der Unterkunft an.

Diesjähriges Fazit des PolarJazz-Festivals, ein paar absolut spitzenmäßige Gruppen, aber auch welche die mir nicht sooo gut gefallen haben, Gesamtnote 2+. Wettermäßig bin ich zufrieden, immerhin hat es heute am Abreisetag nicht doch noch geregnet wie angekündigt, aber heftig geschneit (gerade noch so, es ging schon leicht in Regen über). Da jetzt noch mal eine Runde drehen, hatte ich keine Lust mehr zu. Zum Glück kann man ja nun in den frisch renovierten Räumen des Coal Miners’ Cabins Hauptgebäudes, angenehm warten und mal in Ruhe die vielen Bilder sichten.

Der Flybussen beginnt seine Runde ja in Nybyen, zum Schluss war er gut gefüllt. Am Gate habe ich eingecheckt, bin aber noch mal vor das Flughafengebäude, letzte Eindrücke von Svalbard festhalten. Der Schneesturm hatte mal eine kurze Pause eingelegt. Dann kaum durch die Sicherheitsüberprüfung gegangen und viele leere Plätze im Gate vorgefunden, schneite es auch schon wieder wie verrückt.

Erstaunlicher Weise füllte sich das Gate nicht bis quasi auf den letzten Platz, was wohl daran lag, dass nicht innerhalb kurzer Zeit zwei Flieger starteten. Im Gate waren wieder jede Menge Musiker zu sehen, Gåte, Erlend Ropstad und Sondre Justad alle samt Bandmitglieder.

Im Gate gab es kostenlosen Internet-Zugang und zwar ohne Beschränkungen hinsichtlich FTP oder VPN (so wie in den Coal Miners’ Cabins). Also die Gelegenheit mal wieder die Bilder und Berichte online zu bringen.

Ein wenig Verspätung hatte der Flieger, aber egal, es hetzte kein weiterer Termin heute. Einchecken per Internet klappte wieder nicht, und obwohl nur noch eine handvoll Plätze frei waren ergatterte ich noch einen Fensterplatz. Und auch dieses mal wieder auf der interessantesten Seite. Beim Start in Longyearbyen war es ja schon mehr oder weniger stockdunkel, aber kurz vor der Landung in Tromsø „brannte“ der Himmel wieder feuerrot.

In Tromsø lufthavn angekommen dauerte es etwas mit dem Gepäck, aber insgesamt war ich schnell durch und stand an der Bushaltestelle für in die Stadt. Da wehte ein frisches Lüftchen, gefühlt etwas kälter als knapp 1000km nördlicher.

Der nächste passende Bus lies nicht lange auf sich warten. Und an der nächsten Haltestelle Giæverbukta stand schon mein nächster Bus bereit, super ÖPNV hier.

Im Hotel habe ich die Prognose für nordlys überprüft - hatte da ein schönes eigenständiges Programm gefunden, welches einem für verschiedene Orte auf dem Planeten die Vorhersagen anzeigt - für Tromsø sah es allerdings nicht so prächtig aus, die Fahrt auf den Storsteinen spare ich mir also heute.

Kaum saß ich im Egon, da ertönte auch schon ein scharfes Alarmsignal. Zuerst dachte ich es wäre vom Feuerwehrauto aus der Spielzeugecke, aber nein der Alarm war echt, das gesamte Restaurant incl. Personal wurde in 1-2 Minuten geräumt, ruhig und ohne Panik. Rauch oder gar Feuer waren nicht zu vernehmen. So gut zehn Minuten musste man auf der gegenüberliegenden Straßenseite warten. Man wurde sofort informiert, dass man kostenlos ein frisches Mahl bekommt, wenn alles vorbei ist. Irgendwie wartete ich, dass gleich die Floriansjünger um die Ecke gepest kommen, aber da rührte sich nichts. Weiterhin waren weder Feuer oder Rauch zu sehen, wie gut.

Was nun genau los war wurde nicht kommuniziert. Clever war, dass ich mich doch dazu entschlossen hatte die Jeans gegen die warme Hose zu tauschen, da machte das Warten draußen nichts aus.

Das bestellte Lachsfilet kam dann flugs und war sehr lecker. Dann noch „en Øl til“, denn zum nächsten Bus wäre es sonst knapp geworden, da muss man ja nicht unnötig in der Kälte stehen. Und heute ist ja søndag, also der schlimmste und gar schröklichste Tag in Tromsø überhaupt, denn die Ølhallen „er stengt“ (ist geschlossen).

Nun, die Hälfte des Urlaubs ist perdu, die Aussichten der nächsten Tage sind nicht so übel.

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04.02.2018 00:00 | Longyearbyen – Tromsø | So 04.02.2018 Svalbard – FLY Longyearbyen – Tromsø; SK 4425, 738, 14:45 – 16:20 Tromsø – ‚Sydspissen Hotel‘ / 1 Std. 35 Min. Karte

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04.02.2018 01:00 | Longyearbyen – Tromsø | So 04.02.2018 Svalbard – FLY Longyearbyen – Tromsø; SK 4425, 738, 14:45 – 16:20 Tromsø – ‚Sydspissen Hotel‘ / 1 Std. 35 Min. Karte

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04.02.2018 13:20 | Höhe: 45,47 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen – Tromsø | Svalbard lufthavn, Longyear (IATA: LYR, ICAO: ENSB) er en sivil flyplass på Svalbard.

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04.02.2018 13:21 | Höhe: 45,3 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen – Tromsø | Svalbard lufthavn, Longyear (IATA: LYR, ICAO: ENSB) er en sivil flyplass på Svalbard.

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04.02.2018 13:22 | Höhe: 46,52 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen – Tromsø | Svalbard lufthavn, Longyear (IATA: LYR, ICAO: ENSB) er en sivil flyplass på Svalbard.

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04.02.2018 13:24 | Höhe: 46,89 Meter | Land: Svalbard und Jan Mayen | Stadt: Longyearbyen | Bundesland: Svalbard | Ortsdetail: Nybyen | Longyearbyen – Tromsø | Svalbard lufthavn, Longyear (IATA: LYR, ICAO: ENSB) er en sivil flyplass på Svalbard.

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04.02.2018 16:21 | Höhe: 6983,68 Meter | Land: Norwegen | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Nordskard | Longyearbyen – Tromsø | Kurz vor der Landung in Tromsø

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04.02.2018 20:56 | Höhe: 29,44 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Tromsø | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Tromso | Longyearbyen – Tromsø | Tromsøbrua, Ishavskatedralen, Storstein

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Mo 05.02.2018 Tromsø – Saltstraumen, ‚Saltstraumen Brygge‘, 8 Std. 27 Min. (550 km) / Karte
Saltstraumen Brygge – Tuv Ytre, 8056 Straumen, Norwegen – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • 2017 bin ich auf dem Weg nach Tromsø nicht komplett über die E6 gefahren sondern östlich durch den Ryatunnelen. Da das schon am späten Nachmittag war und es teils heftig schneite könnte man diesesmal die Strecke noch mal in umgekehrter Reihenfolge nehmen.
  • E6
  • Dieses mal beherzt über Narvik fahren ;-)
  • Fährabfahrten von Skarberget nach Bognes: 11:10 Uhr, 13:15 Uhr, 14:50 Uhr
  • In Fauske an der Shell-Tankstelle rechts abbiegen auf den Rv 80 in Richtung Bodø
  • Vor Løding abbiegen auf die Fv 17 in Richtung Saltstraumen/Sandnessjøen
  • Essen: Magic Saltstraumen (Knaplundsøya, Note 3,5). Vermutlich ist es angeraten nach zu Bodø fahren. Dort dann: Gatsby Burger & Bar (Moloveien 18,Note 4,5), Ohma Asian Cooking (Storgata 2, Note 4,2), Orion pizza restaurant AS (Sjøgata 22, Note 4,4), Bryggerikaia (Sjøgata 1, Note 4,2), Restaurant Bjørk (Storgata 8,Note 4,2)

Tromsø – Saltstraumen | „Lecker Øl“

Tja die heutige Fahrt war jetzt nicht so spektakulär, Sonne gab es doch keine zu sehen, noch nicht den kleinsten Fitzel blauen Himmels, einzig nicht lange nach Tromsø gab es mal ein paar sehr schön beleuchtete Wolken. Und temperaturmäßig ging es teilweise bis auf +5°C hoch, trotzdem lag überall noch jede Menge Schnee.

Die Fähre Skarberget-Bognes habe ich perfekt erreicht, aber das Navi, eieiei, Schwamm drüber.

Die Unterkunft liegt direkt am Saltstraumen. Weil nun saure Gurkenzeit ist, sagte der Vermieter, habe er mir ein ganzes Appartement gegeben, mit Küche und allem drum und dran. Das ist natürlich sehr nett, aber nutzen werde ich sie eher nicht. Nach dem ich kurz meine Sachen in der Wohnung verstaut hatte bin ich auch gleich nach Bodø gefahren. Bisher kannte ich es ja nur von Anfahrten mit der Bahn, wie es so etwas außerhalb aussieht wusste ich nicht. Kurz vor der Stadt ist auf jeden Fall alles eine riesige Baustelle.

Einen freien Parkplatz hatte ich gleich genutzt und es kostete noch nicht mal was, ab 16 Uhr ist bereits abgabfrei. Ich war noch keine 50 m gegangen sehe ich rechts etwas stehen mit „Brygghus“, öhm, jetzt echt eine Gasthausbrauerei? Bei meiner Recherche war ich über so was gestolpert hatte es aber nicht notiert als Möglichkeit. Es war ja noch recht früh und deshalb noch wenig frequentiert, aber es sah urgemütlich aus.

„Hundholmen Brygghus & Gastropub“ in Bodø, sicherlich das leckerste Øl in der Stadt. Was es kostet habe ich mir dann auf der Rechnung angesehen, da trifft einen der Schlag. Ein 0,4 l Glas schlägt ein Loch von 109 NOK (derzeit 11,2879 €) in die Kasse. Da war es vllt. doch gar nicht so schlecht, dass man es weder hier im Gasthaus noch in lokalen Supermärkten käuflich erwerben kann, so zumindest die Antwort vom Personal auf meine diesbzgl. Frage.

Wer hätte das gedacht, hier im Brauhaus hängt eine Statistik an der Wand über den Alkohol-Verbrauch der Jahre von 1840-1910 der Dänen, Schweden und Norweger. Die absoluten Spitzenreiter sind die Dänen, dann kommen die Schweden und dann erst die Norweger. Die Spitzenwerte liegen jeweils im Jahr 1875, DK=11 l, SE=7,5 l und NO=4,5 l reinen Alkohol pro Individuum und Jahr. Was im Jahr 1875 wohl besonderes war? Vulkanausbruch auf Island und 1 Jahr keine Sonne in der nördlichen Hemisphäre? Und deshalb Sprit um die Sinne zu vernebeln?

Um 21 Uhr war der peak im Saltstraumen bei ablaufendem Wasser, aber wenn es stockdunkel ist, kann man zwar schon das Wasser noch recht schnell fließen sehen, aber es ist zu weit weg, dass man das fotografieren kann. Muss ich auf morgen früh warten.

Ach ja, an der WebCam Live - Bodø Havn - Sjøgata 1 - Live konnte ich dann als ich wieder zu Hause war kurz sehen wie ich im Sichtbereich mit Stativ bewaffnet stand.

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05.02.2018 00:00 | Tromsø – Saltstraumen | Mo 05.02.2018 Tromsø – Saltstraumen, ‚Saltstraumen Brygge‘, 8 Std. 27 Min. (550 km)

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05.02.2018 01:00 | Tromsø – Saltstraumen | Mo 05.02.2018 Tromsø – Saltstraumen, ‚Saltstraumen Brygge‘, 8 Std. 27 Min. (550 km)

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05.02.2018 08:49 | Höhe: 106,59 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Ramfjordbotn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Sakariasjorda | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:53 | Höhe: 117,86 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:53 | Höhe: 118,04 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:55 | Höhe: 117,83 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:55 | Höhe: 117,01 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:55 | Höhe: 116,43 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 08:56 | Höhe: 116,04 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Skáidi | Tromsø – Saltstraumen | Feuriger Sonnenaufgang

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05.02.2018 09:12 | Höhe: 115,72 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Seljelvnes | Tromsø – Saltstraumen | Dieses mal kein blauer Himmel aber trotzdem ein grandioses Panorama

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05.02.2018 09:13 | Höhe: 115,44 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Seljelvnes | Tromsø – Saltstraumen | Dieses mal kein blauer Himmel aber trotzdem ein grandioses Panorama

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05.02.2018 09:13 | Höhe: 115,24 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Laksvatn | Bundesland: Troms | Ortsdetail: Seljelvnes | Tromsø – Saltstraumen | Dieses mal kein blauer Himmel aber trotzdem ein grandioses Panorama

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05.02.2018 19:11 | Höhe: 32,9 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Bodø | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kortneset | Tromsø – Saltstraumen | Eines der Boote das zu den umliegenden Inseln verkehrt

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05.02.2018 19:16 | Höhe: 32,9 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Bodø | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kortneset | Tromsø – Saltstraumen | Eine der beiden Kameras liefert Bilder als Livestream unter Live - Bodø Havn - Sjøgata 1 - Live

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05.02.2018 18:17 | Tromsø – Saltstraumen | Ganz rechts unten in der Ecke stehe ich, das Stativ kann man sehen und meine „Lappenkappe“

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05.02.2018 19:24 | Höhe: 32,9 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Bodø | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kortneset | Tromsø – Saltstraumen |

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05.02.2018 19:33 | Höhe: 32,9 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Bodø | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kortneset | Tromsø – Saltstraumen | Staatspreis „Attraktivste Stadt“, zugeteilt 2016, Bodø Kommune, für eine nachhaltige Stadt - und Ortsentwicklung.

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05.02.2018 19:37 | Höhe: 32,9 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Bodø | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kortneset | Tromsø – Saltstraumen | In der Fußgängerzone von Bodø
MarkusD
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Mo, 18. Okt 2021, 21:27

Di 06.02.2018 Saltstraumen – Trondheim, ‚Best Western Chesterfield Hotel‘, 9 Std. 30 Min. (690 km) / Karte
Best Western Chesterfield Hotel – Søndregate 26, 7010 Trondheim, Norwegen – Mit freien Parkmöglichkeiten sieht es in Trondheim nicht so üppig aus, in Seitenstraßen hat es aber auch Stellplätze die am späten Nachmitag bis zum nächsten Morgen frei sind.

Routenbeschreibung
  • Ein paar Meter auf der Fv17 in Richtung Süden fahren und dann links auf die Fv 812 abbiegen in Richtung Rognan, Misvær
  • Auf die E6 abbiegen in Richtung Narvik, Rognan
  • Auf der Fahrt von Straumen nach Trondheim gibt es zwei alternative Streckenführungen neben der E6. Die erste zweigt in Korgen ab und geht über die 806, 291, 73, 273, 274 in der Nähe von Majav wieder auf die E6. Die Strecke nennt sich auch Villmarksveien.
  • Die zweite Alternative führt westlich um den Snåsavatnet.
  • Kurz vor Trondheim an der Abfahrt 42 von der E6 auf den Rv 706 abbiegen
  • Essen: Die üblichen Verdächtigen Lokalitäten am Tmv-kaia am Solsiden Einkaufszentrum

Saltstraumen – Trondheim | „Super Tag“

Für Sorsele hat es heute Temperaturvorhersagen von bis zu -28°C, aber da komme ich leider nicht mehr vorbei. In Mo i Rana, wo ich heute durch fahre, soll es Sonnenschein geben, das wäre ja mal was. Und in Mosjøen und in Grong und Steinkjer auch. In Trondheim, dem Tagesziel soll es gegen Abend zumindest -4°C werden, das ist ok.

Das Navi bot heute mal wieder eine Spezialvorstellung. Das es mich nicht auf meiner angedachten Route haben wollte konnte ich ja noch nachvollziehen, dass es mir meine Route auch nicht als Alternative anbot, obwohl diese deutlich kürzer war, ist allerdings schon weniger nett. Der Hit war allerdings die zeitliche Prognose, Ankunftszeit in Trondheim sollte am nächsten Tag um 6 Uhr in der Früh sein, ja wie abgedreht ist das denn?

Ich fuhr meine geplante Route, eine kleine schmale Nebenstraße (Fv 812), dann kam mal wieder einer der vielen Schlagbäume (bom), die bei entsprechenden Witterunsgverhältnissen die Strecke sperren. Auf welche Höhe führte diese Straße dann? 800 m, 500 m, nein auf sage und schreibe nur knapp 300 m. Von dort bot sich schon mal ein sehr schöner Blick auf Fjord und Berge.

Die Straße schlängelte sich so dahin, dann ging es bergauf und es nahm kein Ende, immer mehr Schnee in der Landschaft, dann am höchsten Punkt auf ca. 500 m ein spektakulärer Blick in die Ferne, Berge die gerade die ersten Sonnenstrahlen empfangen, fantastisk.

Das Navi hält immer noch an der ursprünglichen Route fest, was ziemlich gaga ist. Ich biege dann auf die E6 ein und denke es hat nun endlich ein Einsehen, aber nein, es gibt immer noch vor, dass ich morgen um ca. 05:50 Uhr ankommen werde. Ich meine, das das völlig daneben ist versteht sich von selbst, aber warum vertut es sich in Skandinavien immer so heftig?

Es geht langsam aufwärts zum Saltfjell, die Sicht ist gut, aber es weht auch ein heftiger Wind. Tiefste Temperatur war -7°C. Leider habe ich den Startpunkt für den Vilmarksveien verpasst.

Dafür bin ich dann den Umweg um den Snåsavatnet gefahren, nicht sonderlich spektakulär, aber vllt. war ich auch zeitlich nur etwas zu spät, so war die Sonne schon in den Wolken verschwunden. Kurz vor Trondheim fing es dann heftig an zu schneien, war aber nur von kurzer Dauer.

Checkin im Hotel, kleines Zimmer, aber nett eingerichtet. Im Egon war nicht mehr arg viel Platz frei und ich suchte eine Steckdose für das Tablet. Also weiter suchen, fast direkt neben dran bin ich dann ins „Selma“, da war ich glaube ich früher auch schon mal drin. Sehr leckere Pizza „Pepret Pepperoni Pizza“ und ein Øl zu 85 NOK (8,80758 €), das teuerste Øl wurde zu 165 NOK (17,0971 €) angeboten, als 0,5 l Version. Ich meine, die Preise speziell für Alkohol sind ja prinzipiell bekannt, aber wenn man sie so mit eigenen Augen sieht…

Jetzt sitze ich hier in einem English Pub und die Musik die spielt ist wirklich zum Davonlaufen, Beatels und son Zeug. Aber es ist warm in der Bude und es hat eine Steckdose, an der das Tablet hängt, tagsüber dient es ja immer noch als Zuspieler für die Musikbeschallung, und nach ca. 9 h ist der Akku definitiv leer gesaugt.

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06.02.2018 00:00 | Saltstraumen – Trondheim | Di 06.02.2018 Saltstraumen – Trondheim, ‚Best Western Chesterfield Hotel‘, 9 Std. 30 Min. (690 km)

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06.02.2018 01:00 | Saltstraumen – Trondheim | Di 06.02.2018 Saltstraumen – Trondheim, ‚Best Western Chesterfield Hotel‘, 9 Std. 30 Min. (690 km)

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06.02.2018 08:37 | Höhe: 99,68 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Skjerstad | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kvikkstad | Saltstraumen – Trondheim | Unterwegs auf dem Fylkesvei 812, Blick auf den Misværfjorden

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06.02.2018 08:48 | Höhe: 47,27 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Skjerstad | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Hoset | Saltstraumen – Trondheim | Am Misværfjorden

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06.02.2018 08:52 | Höhe: 44,13 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Misvær | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Oldereid | Saltstraumen – Trondheim | Am Misværfjorden

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06.02.2018 08:52 | Höhe: 43,17 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Misvær | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Oldereid | Saltstraumen – Trondheim | Am Misværfjorden

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06.02.2018 09:25 | Höhe: 517,62 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Røkland | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Rokland | Saltstraumen – Trondheim | An der höchsten Stelle des Fylkesvei 812, gut 500 m.o.h.

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06.02.2018 09:35 | Höhe: 196,34 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Rognan | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Sundby | Saltstraumen – Trondheim | Die Ausläufer des Saltdalsfjorden

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06.02.2018 11:16 | Saltstraumen – Trondheim | Kurz vor dem Polarkreis

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06.02.2018 10:29 | Höhe: 697,65 Meter | Land: Norwegen | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Krokstranda | Saltstraumen – Trondheim | Am Polarkreis

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06.02.2018 13:42 | Höhe: 210,11 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Trofors | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Strendene | Saltstraumen – Trondheim | Ungefähr auf halber Tagesetappe

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06.02.2018 13:47 | Höhe: 225,38 Meter | Land: Norwegen | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Sefrivatn | Saltstraumen – Trondheim | Der Øvre Svenningvatn

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06.02.2018 14:04 | Höhe: 398,33 Meter | Land: Norwegen | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kappfjellia | Saltstraumen – Trondheim | Der Vilmarksvegn [274] biegt hier wieder auf die [E6] ein

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06.02.2018 14:07 | Höhe: 398,68 Meter | Land: Norwegen | Bundesland: Nordland | Ortsdetail: Kappfjellia | Saltstraumen – Trondheim | Der Vilmarksvegn [274] biegt hier wieder auf die [E6] ein

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06.02.2018 15:03 | Höhe: 166,3 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Trones | Bundesland: Nord-Trondelag | Ortsdetail: Kjelmoen | Saltstraumen – Trondheim | In der Nähe von Trones auf der E6

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Mi 07.02.2018 Trondheim – ‚M/S Nordkapp‘ - Bergen [Die Google Karte zeigt hier die Route über die Straße, ich schippere über das Nordmeer] / Karte
M/S Nordkapp / Polarinnenkabine

Routenbeschreibung
  • Abfahrt der M/S Nordkapp um 10 Uhr in Trondheim

Trondheim – Bergen | „Schöne Fahrt mit Hurtigruten“

Mein Zimmer 310 im Hotel in Trondheim war etwas abenteuerlich zu finden, es war nur über den zweiten Stock zu betreten und dann durch mehrere Türen und Treppen und Treppchen und Stiegen, erst gegen Ende der Strecke war es auch ausgeschildert, der gut gemeinte Tipp des Portiers es wäre über den zweiten Stock zu erreichen, war zwar gut, aber eine bessere Beschilderung vor Ort wäre doch hilfreich gewesen.

Beim Frühstück gab es Abzüge in der B-Note, als Milch gab es nur die 0,1%-Fett Variante, da kann man auch gleich Wasser ins Müsli kippen. Die Kaffeekanne war leer und der Kaffeeautomat kurzzeitig außer Betrieb, nach ein paar Minuten wurde das Kaffeeproblem aber gefixt. Insgesamt gab es aber an allen Unterkünften nichts zu meckern.

Den bezahlten Parkplatz um die Ecke habe ich pünktlich um 8 Uhr geräumt und bin gleich zum Hurtigruten-Kai gefahren.

Der junge Typ der mein Auto entgegen genommen hatte wollte wissen, ob ich damit zufrieden wäre, eija klar doch. ;-) Meine Kabine war noch nicht fertig, musste noch ein paar Minuten warten. In Trondheim liegen ja immer gleichzeitig zwei Hurtigruten-Schiffe am Kai, heute mit einem recht großen Kontrast. Die MS Nordkapp (Baujahr 1996, 214 Kabinen) ist eines der größeren Schiffe und daneben wirkte die MS Lofoten (Baujahr 1964, 87 Kabinen) wie aus einer anderen Zeit. Es ist das derzeit älteste Hurtigruten-Schiff, das noch im Dienst ist. Es kann keine PKW transportieren und Fracht kann nur mit einem Kran verladen werden, ein ziemlich mühseliges Geschäft.

Schon nach wenigen Minuten nach dem das Schiff die Mole verlassen hatte wurde die Fahrt schon wieder gedrosselt, eine Routine-Übung der Mannschaft stand an. Ein Rettungsboot wurde von zwei Mann der Besatzung kurz zu Wasser gelassen und wieder an Deck gehievt. Dann ging die Reise los. Man hatte nicht das Gefühl auf einem fahrenden Schiff zu sein, es lag wie ein Brett in der See.

Das Wetter war recht abwechslungsreich, fast komplett bewölkt, aber immer mal wieder durchbrochen von ein paar kleinen Löchern die die nahe Landschaft erhellten. Alles ist schneebedeckt, hier unten an der Küste keine Selbstverständlichkeit. Zum Mittagessen hatte ich ein „B.B.H Hurtigrutens Rekesmørbrød“, eine Deluxe-Variante von dem was man bei uns so als „Krabbenbrot“ bekommt. Erstens deutlich reichhaltiger aber auch leckerer. Besonders die hvitløk-sauce hat es absolut in sich. Dazu „bare et glass vann“ (nur ein Glas Wasser) um den guten Geschmack nicht zu verderben.

Um 16:30 Uhr soll das Schiff im nächsten Hafen Kristansund anlegen, nun ist es kurz nach 16 Uhr. Das dürfte nicht ganz hinhauen, denn noch sind wir vor der Küste, der Hafen von Kristansund liegt aber geschützt etwas landeinwärts. Aber dieses Mal weiß ich ja, dass das Schiff doch noch ein läuft. ;-)

Seit einer Weile schaukelt es etwas. Dem Gespräch anderer Gäste zu Folge muss es gestern Nacht heftig gestürmt haben, Windstärke 10. Also das brauche ich nicht, eine ruhige Überfahrt wäre ganz angenehm. Aber man muss es nehmen wie es kommt.

Die Fahrt in den Hafen von Kristansund ging dann doch schneller als gedacht, bei meiner letzten Fahrt bin ich ja hier erst an Bord gegangen und weil das Schiff Verspätung hatte war mir nicht mehr so in Erinnerung, dass man doch ruck zuck wieder auf der offenen See ist.

Es schaukelt etwas mehr, aber noch geht es. Nächster Hafen ist Molde, Ankunft 20:45 Uhr und Abfahrt 21:30 Uhr. Bin mir nicht mehr sicher wo genau das Schiff in Molde anlegt, aber groß was unternehmen, außer sich vllt. mal an Land etwas die Beine zu vertreten, werde ich nicht. Die Schaukelei hat sich wieder fast komplett gelegt.

Zu Abend gab es einen Salat, auch wieder im Bistro. Gegenüber früher hat sich die Qualität des Essens in der Selbstbedienung deutlich verbessert. Alle Speisen werden frisch zubereitet und auch das Auge darf mit essen.

Das Wetter in Molde ist gar nicht mal so übel, klar es ist dunkel, aber es gibt nur noch wenige Wolken und man kann Sterne sehen. Ein Herr auf Deck fragte, ob man wohl noch Nordlicht sehen würde, ich meinte so weit unten würde ich keines mehr erwarten, auch wenn die sonstigen Bedingungen natürlich gut wären. Schade, dass man die gewaltigen Bergketten gegenüber von Molde nicht sehen kann, das dürfte tagsüber ein phantastischer Anblick sein.

Nun sitze ich in der Explorer-Bar auf Deck 7 und schon wieder werden Beatels und andere Untote (Stones etc.) „kredenzt“, zum Glück ist die Lautstärke sehr gering. Nichts gegen Musik der 60er und 70er, aber was die hier spielen ist wirklich zum davon laufen. Es ist 23 Uhr und sehr still geworden, nur noch eine Truppe Franzosen sitzt beisammen und unterhält sich.

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07.02.2018 00:00 | Trondheim – Bergen | Mi 07.02.2018 Trondheim – ‚M/S Nordkapp‘ - Bergen [Die Google Karte zeigt hier die Route über die Straße, ich schippere über das Nordmeer]

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07.02.2018 01:00 | Trondheim – Bergen | Mi 07.02.2018 Trondheim – ‚M/S Nordkapp‘ - Bergen [Die Google Karte zeigt hier die Route über die Straße, ich schippere über das Nordmeer]

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07.02.2018 09:00 | FPS: 25 - Auflösung: 1280x720 - Dauer: 00:10:25.280 | Trondheim – Bergen | Ich stehe auf dem obersten Deck der MS Nordkapp, hebe den rechten Arm und bewege mich von der linken Seite in die Mitte. Bei ca. 07:01 winke ich mit beiden Armen. Bei ca. 09:01 gehe ich eine Etage tiefer und öffne um 09:29 die Schiffstür, gehe aber nicht hinein, sondern steige wieder die Außentreppe hoch und entschwinde dann rechts aus dem Bild.

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07.02.2018 09:00 | Höhe: 44,4 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Trondheim | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: New Harbour | Trondheim – Bergen | Die MS Lofoten liegt auch in Trondheim, es ist das derzeit älteste Schiffe der Hurtigruten. Die allseits beliebte MS Lofoten wurde 1964 in Oslo vom Stapel gelassen. Der klassische maritime Stil und die entspannte Atmosphäre auf dem Schiff bieten Ihnen eine von Nostalgie geprägte Reise.

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07.02.2018 11:02 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Achtung es wird gleich sehr laut, die beiden Schiffe grüßen sich zum Abschied

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07.02.2018 11:34 | Höhe: 58,59 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Hasselvika | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Fagerdalen | Trondheim – Bergen | Ein Speedboot

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07.02.2018 13:03 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Blick von Westen nach Norden

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07.02.2018 12:24 | Höhe: 49,49 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Garten | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Hopen | Trondheim – Bergen | Und dann sogar etwas blauer Himmel

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07.02.2018 12:30 | Höhe: 61,92 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Leksa | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Moldtua | Trondheim – Bergen | Eine der unzähligen Fischfarmen an der Küste

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07.02.2018 12:34 | Höhe: 55,2 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Leksa | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Sørleksa | Trondheim – Bergen | Ein kleiner Damm verbindet die Inseln Sørleksa und Nordleksa. Und im Hintergrund eine längere Brücke, die die Inseln Storslåttøya und Storfosna verbindet, da fährt sogar ein Auto Trecker mit Anhänger drauf.

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07.02.2018 12:38 | Höhe: 57,26 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Leksa | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Sørleksa | Trondheim – Bergen | Ein paar Möwen begleiten das Schiff für ein paar Sekunden

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07.02.2018 12:47 | Höhe: 52,06 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Leksa | Bundesland: Sor-Trondelag | Ortsdetail: Sørleksa | Trondheim – Bergen | Die Flagge am Heck des Schiffs

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07.02.2018 17:24 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Die Einfahrt in den Hafen von Kristiansund

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07.02.2018 17:08 | Höhe: 54,34 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Kristiansund N | Bundesland: More og Romdal | Ortsdetail: Nordlandet | Trondheim – Bergen | Die City von Kristiansund

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07.02.2018 18:10 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Die City von Kristiansund

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07.02.2018 18:12 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Und schon wieder geht es auf See

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07.02.2018 20:54 | Höhe: 61,75 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Molde | Bundesland: More og Romdal | Ortsdetail: Molde | Trondheim – Bergen | Am Hafen in Molde

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07.02.2018 20:58 | Höhe: 56,72 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Molde | Bundesland: More og Romdal | Ortsdetail: Molde | Trondheim – Bergen | Am Hafen in Molde

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07.02.2018 21:00 | Höhe: 55,14 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Molde | Bundesland: More og Romdal | Ortsdetail: Molde | Trondheim – Bergen | Alles ist hell erleuchtet

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07.02.2018 22:05 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | In Molde verkehren einige Fähren

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07.02.2018 22:28 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Blick über Molde und kleiner Schnack mit einem anderen Gast

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07.02.2018 22:34 | ★★★★ | Trondheim – Bergen | Blick über Molde und kleiner Schnack mit einem anderen Gast

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Do 08.02.2018 Bergen – Nordheimsund, ‚Thon Hotel Sandven‘, 1 Std. 21 Min. (77,2 km) [Diesesmal fahre ich nicht über die nördliche Route der E39 sondern südlich um dann in Indre Arna auf die E16 zu stoßen] / Karte
Thon Hotel Sandven – Kaien 28, 5600 Norheimsund, Norwegen – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Ankunft der M/S Nordkapp in Bergen um 14:30 Uhr
  • Wenn das Wetter gut ist Ausflug auf den Fløien (Åpningstider: 1 Jan 2017 - 31 Des 2017, Mandag – Fredag, 07:30 - 23:00) oder alternativ auf den Ulriken (Haukelandsbakken 40, 5009 Bergen Åpningstider: 2 Jan 2017 - 30 Apr 2017, Tirsdag – Søndag: 10:00 - 17:00)
  • Auf der E39 in Richtung Süden nach Nesttun, dort dann entscheiden ob wieder in Richtung Norden auf der 580 zur E16 (Indre Arna) oder auf der E39 weiter in Richtung Süden (Stavanger) zur Fähre nach Hatvik. Dann unterwegs abbiegen auf die 552 (Eikelandsosen/Osøyro). Übersetzen nach Venjaneset. Von Venjaneset weiter über Eikelandsosen, dort auf die 48 in Richtung Mundheim, in Mundheim auf die 49 in Richtung Norheimsund
  • Essen: Thon Hotel Sandven, Alpino Pizza And Kebab (Grova 25, Note 3,3), La Fiesta (Nedstegata 12, Note 4,1), Sheng Li Feng Chinahouse (Kaien 30, Note 3,7)

Bergen – Nordheimsund | „Krasse Autofahrt“

Auch die Nacht verlief ziemlich ruhig, nur einmal schaukelte es etwas. Heute früh gab es eine Borddurchsage, weil es mehrere Anfragen gegeben hatte, die Windstärke lag bei 8 auf der Beaufortskala, die von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan) geht. Also damit konnte ich leben.

Das Frühstück war wieder sehr gut, da mangelte es an nichts. Danach habe ich mich auf Deck 7 begeben.

Am Nebentisch sitzen vier ältere Herrschaften und sprechen, wo ich zuerst dachte sie gehören zur kleinen französischen Gemeinde, aber nein die sprechen norwegisch. Ein ziemlich krasser Dialekt muss das sein, ich verstehe nicht im Ansatz um was es geht. Oder sind es doch keine „nordmen“?

Um 10 Uhr muss die Kabine geräumt sein, geplante Ankunft heute gegen 14:30 Uhr in Bergen, also eine Verspätung von einer halben Stunde, das ist ok. Die See ist wieder etwas rauer geworden, es regnet, von der Küste ist man weiter entfernt, auf kleinen vorgelagerten Inseln liegt kein Schnee, allerdings war im letzten Hafen Florø noch Schnee zu sehen. In Bergen wird es vermutlich das tun was es meistens tut, regnen.

Nun tut sich etwas hier auf Deck 7, im Cafe „Multe“. Es soll etwas Musikalisches geboten werden, Edvard Grieg soll erklingen. Na da bin ich aber mal gespannt und bleibe sitzen. In einer kurzen Ansprache wurde erklärt was wir warum hören werden, dann streikt die Technik etwas, aus den Lautsprechern ertönen unverkennbar ein paar Windows-Sytem-Sounds (lästernde Linux-Jünger konnte man aber keine vernehmen ;-), dafür ist das Publikum dann noch nicht „nerdig“ genug). Das erste Stück („Edvard Grieg - Bryllupsdag på Troldhaugen“) war original von 1903 und „leicht“ verrauscht, danach wurde es technisch neuzeitlich mit ordentlichem Klang.

Es folgten „Johan Svendson - Norwegian Rhapsody No. 3 part 1 & 2,“ und weitere Stücke. Erstaunlicherweise ist das Publikum recht leise und lauscht ebenfalls den Klängen.

Es hat eine Playliste in Englisch und Deutsch, aber leider keine på norsk. Die Übersetzungen sind teilweise etwas unterschiedlich: „Sæterjentenes Søndag“ (NO) => „Sunday at the Mountain“ (EN) und „Sonntag der Almenmädchen“ (DE). Da ist die deutsche Variante besser getroffen, finde ich.

Zum Schluss erklingt noch einmal „Edvard Grieg - Bryllupsdag på Troldhaugen“, also der Hochzeitstag auf dem Troldhaugen, ein eher sommerliches Stück, dieses Mal in der Orchesterfassung. Währenddessen fahren wir in den Sognefjord ein, der tiefste Fjord von Norwegen oder Europa, ich habe es schon wieder vergessen.

Das „Multe“ hat sich wieder etwas geleert, die Damen und Herren sind zum Mittagessen entschwunden, aber ich bin vom Frühstück noch pappsatt. Ich frage mich wie man das hier mit Vollverpflegung aushalten kann, das ist ja die reinste Völlerei.

Ob es sich heute lohnt eine Tour auf den Fløien zu unternehmen, ich kann es mir noch nicht vorstellen. Es regnet immer noch, die Küsten-Landschaft zeigt keinen Schnee mehr, Berge (in Sichtweite) sind keine mehr auszumachen.

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08.02.2018 00:00 | Bergen – Norheimsund | Do 08.02.2018 Bergen – Nordheimsund, ‚Thon Hotel Sandven‘, 1 Std. 21 Min. (77,2 km) [Diesesmal fahre ich nicht über die nördliche Route der E39 sondern südlich um dann in Indre Arna auf die E16 zu stoßen]

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08.02.2018 01:00 | Bergen – Norheimsund | Do 08.02.2018 Bergen – Nordheimsund, ‚Thon Hotel Sandven‘, 1 Std. 21 Min. (77,2 km) [Diesesmal fahre ich nicht über die nördliche Route der E39 sondern südlich um dann in Indre Arna auf die E16 zu stoßen]

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08.02.2018 17:11 | Höhe: 42,26 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Norheimsund | Bundesland: Hordaland | Ortsdetail: Norheimsund | Bergen – Norheimsund | Norheimsund liegt wie Bergen auf Meereshöhe, aber in Bergen hat es in Strömen geregnet, in Norheimsund schneit es wie wild

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08.02.2018 17:13 | Höhe: 42,26 Meter | Land: Norwegen | Stadt: Norheimsund | Bundesland: Hordaland | Ortsdetail: Norheimsund | Bergen – Norheimsund | Norheimsund liegt wie Bergen auf Meereshöhe, aber in Bergen hat es in Strömen geregnet, in Norheimsund schneit es wie wild

Fahrt von Bergen nach Norheimsund

In Bergen hat es wie vermutet geschüttet wie aus Kübeln, Fløien und sonstige Touren habe ich mir gespart. Das Navi hat mir sogar eine Alternativ-Route angeboten, die die ich eh fahren wollte. Das war teilweise eine sehr abenteuerliche Streckenführung, sehr schmale Straßen, alle paar Meter musste man abbiegen, viele, na wie nennen sich die Dinger, naja wo man abbremsen muss, damit man (das Auto natürlich) nicht aufsitzt eben. Der Hit war ein steiler Streckenabschnitt, nur einspurig, aber ohne Ampel. Bis ich das gepeilt hatte, war ich schon in dem Abschnitt drin, obwohl oben schon einer stand und wartete und eigentlich dran gewesen wäre. Ich hoffe man hat mir das als Ausländer nachgesehen. Dann direkt ein paar Meter weiter kam eine 160°-Kurve die so steil war, dass ich in den ersten Gang runter schalten musste, krass. Wenn da auch nur ein Fitzel Schnee gelegen hätte, da wäre ich rückwärts wieder runter geschliddert. Irgendwie hatte ich da schon eine Vorahnung was mich auf der späteren Strecke noch erwartete.

Aber zunächst ging es im dichten Verkehr zur E16, dort war alles ok, es regnete immer noch heftig. Dann biege ich ab auf die 7, direkt in einen Tunnel rein, in dem es schon stark nach oben geht. Schon vorher waren mir einige Wagen entgegen gekommen, da sah man von vorne kaum noch was vom Auto, alles zugeschneit. Aus dem Tunnel raus und man war in einer anderen Welt, Schnee ohne Ende. So war das auch 2015, aber dieses Mal schneite es halt noch zusätzlich. Die 7 führt immer stetig bergauf, immer mehr Schnee und auch immer mehr auf der Straße. Anhalten war jetzt keine Option, ob ich da noch mal vorwärts gekommen wäre…

Irgendwann war dann der höchste Punkt erreicht. Links und rechts der Straße türmte sich der Schnee so hoch, dass man die Straßen-Schilder gerade noch so hervor lugen sah. Dann ging es wieder abwärts, Gefällestrecke mit bis zu 8%. Allerdings fuhren auch die anderen Autofahrer ziemlich vorsichtig, wenn es sein musste auch mit 40km/h um eine Kurve, da macht keiner Experimente.

Dann plötzlich Blinklichter und ein großes Warndreieck auf der Straße. Auf der Bergseite wurde ein LKW von einem weiteren Zugfahrzeug gezogen, das Zugfahrzeug hatte Schneeketten drauf, aber der LKW auch, irre. Die Annahme die Schneemassen würden sich verringern, wenn man wieder im Tal wäre täuschte. Da war nicht ein Millimeter weniger Schnee. Auf dem Parkplatz am Steinsdalsfossen wollte ich kurz halten, aber das war unmöglich, da lag so viel Schnee schon im Einfahrtsbereich, dass ich froh war da wieder auf die Straße zu kommen.

Ich war froh am Hotel angekommen zu sein. Großer Pluspunkt ist schon mal, dass die Parkplätze überdacht sind, da muss man also morgen früh sein Auto nicht erst frei schaufeln.

Nach dem Einchecken habe ich erst mal eine Runde draußen gedreht, es schneite immer noch wie wild.

Dann letztes Essen heute in Norge im Hotel. Ich habe das „dagens“ genommen und ein lokal gebrautes Øl, beides sehr lecker. Den Espresso gab es wohl aufs Haus, der stand nicht auf der Rechnung ;-).

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Fr 09.02.2018 Norheimsund – Hjørring, ‚Hjørring Kro‘, 10 Std. 20 Min. 6 Std. 20 Min. (390 km) Norheimsund - Kristiansand / 15 Min. (15,1 km) Hirtshals - Hjørring / Karte
Hjørring Kro – Birthesvej 2, 9800 Hjørring, Dänemark – Parkmöglichkeit direkt am Hotel.

Routenbeschreibung
  • Ab Norheimsund entweder die 49 in Richtung Süden zur Fähre von Tørvikbygd nach Jondal oder alternativ dem Fv 7 Richung Oslo folgen. Vom Fv 7 rechts abbiegen auf den Rv 13 durch den Vallaviktunnelen, noch im Tunnel verzweigt die Strecke über die Hardangerbrua (150 NOK) die über den Eidfjord führt. Aber vermutlich ist die Brücke zeitlich keine Option, denn auch wenn ich die Fähre gespart habe ist es ein gehöriger Umweg 605 km statt 546 km. Die Fähre in Tørvikbygd fährt um 07:45 Uhr, „presis“.
  • Wenn mindestens eine Stunde bis zur Abfahrt der Fähre nach Hirtshals bleibt kann in Kristiansand noch im Herlig land (Markens gate 16) eingekehrt werden, parken im Vestre Torv P-hus in der Henrik Wergelands gate 4. Die Fähre von Kristiansand nach Hirtshals fährt um 16:30 Uhr ab, spätester Check In ist um 15:30 Uhr. Ankunft der Fähre in Hirtshals um 19:45 Uhr, von dort 15 km nach Hjørring.

Nordheimsund – Hjørring | „Massen von Schnee“

Es schneite gestern Abend ohne Unterlass und zwar nicht wenig. Aber es waren auch unterschiedliche Räumfahrzeuge unterwegs. Da wurde ruckzuck der Gehweg vom Schnee befreit und auch die Straße selbst. Dabei kamen Fahrzeuge zum Einsatz wie ich sie noch nie gesehen hatte und vor allen Dingen ging das alles in einem Affenzahn vor sich, die Jungs scheinen Übung darin zu haben. Kein Wunder, lag doch schon Schnee ohne Ende.

Gegenüber des Hotels räumte jemand seinen Eingang frei, dabei schaufelte er den Schnee auf einen Hügel neben dran, der schon höher war als er selbst.

Die Wettervorhersage für den nächsten Tag war für Norheimsund +2°C und Regen. Aber für den entscheidenden restlichen Teil der Strecke waren durchgehend starke Schneeschauer angesagt.

Gegen Mitternacht hatte es aufgehört zu schneien.

Heute früh war die Straße gut geräumt und es regnete heftig.

Das Frühstücksbuffet war exzellent.

Zur Fähre Tørvikbygd nach Jondal bin ich schon zeitig aufgebrochen, die Überfahrt war ruhig, dann begann der Ernst des Tages. Die Straße steigt nur sachte an der Küste an, aber sie ist recht schmal und leicht kurvig. Es folgen dann zwei Tunnel, einer 10 km und der zweite 11 km lang. Am Ende des Folgefonntunnels (Der Folgefonntunnel ist ein einröhriger Straßentunnel zwischen Eitrheim in der Kommune Odda und Mauranger der Kommune Kvinnherad in der norwegischen Provinz (Fylke) Hordaland. Er ist mit 11.137 m der drittlängste Straßentunnel Norwegens (Stand: 01/2014)) kommt man quasi bei Odda heraus, ziemlich hässliche industrielle Großanlagen stehen da herum, keine Ahnung was die produzieren.

Aus Odda heraus fängt der Spaß dann an, vorher das war nur zum Üben. Ruckzuck war die schneefreie Straße mit einer dichten Schneedecke versehen, am Låtefossen vorbei, da war Baustelle, der kleine Parkplatz belegt, aber so richtig Muse für sightseeing hatte ich eh nicht. Dann folgen ein paar kleinere Kehren, die einen schon ordentlich auf Höhe bringen. Aber es fährt sich sehr gut und sicher.

Schneller als erwartet ist man auch schon durch den Røldalstunnel durch. Es geht prima vorwärts, dann plötzlich ist es da, das Kolonnekjøring. Was natürlich auch erst mal bedeutet: Warten, bis die andere Kolonne durch ist. Es kommt ein Arbeiter der „Veivakt“ und meinte es könnte 30 bis 45 Minuten dauern. Dann inspiziert er die Kiste und fragt, ob ich gute Winterreifen hätte. Wenn ich jetzt cool gewesen wäre hätte ich gesagt ich habe noch die Sommerschlappen drauf, aber zum Scherzen war mir nicht zu Mute.

Ich habe die Gelegenheit genutzt und mal die Radkästen vom Schnee befreit, da scheuerten nämlich schon wieder die Reifen dran, wenn mal eine Bodenwelle kam. Dann hatte ich lange überlegt, ob ich jetzt die Schneeketten aufziehen soll, eine bessere Gelegenheit gibt es sicher nicht. Hier stehe ich auf gerader Strecke, es schneit nur, aber stürmt nicht. Ich habe die Ketten nicht aufgezogen, frei nach dem Motto, wird schon schief gehen.

Keine Ahnung wie lange ich da stand, aber plötzlich kam ein Schneepflug und dann hörte man was rasseln, ein LKW mit Schneeketten und noch einer und noch einer, ein paar Autos und noch ein Schneepflug. Allzu lange war die Kolonne nicht. Dann wurden vor mir die Motoren gestartet, es ging los. Zunächst recht harmlos, der Schneepflug war kaum schneller als 40km/h. Dann zog das Tempo an, es folgten ein paar Steigungen mit scharfen Kurven, klappte alles wunderbar.

Es wurde die nächste Stufe gezündet, der Sturm legte zu und man sah kaum noch den Vordermann, unmittelbar schalteten alle ihre Warnblinker an, gute Idee. Es wurden auch ein paar Tunnel durchfahren. Mittlerweile war man auf einer Höhe von über 1.000m ü. d. M. angekommen, die Landschaft weis, kaum Kontraste, Schneesturm, die Kolonne wurde vor einem längeren Tunnel aufgelöst. Wie lange nun diese gemeinsame Fahrt dauerte, keine Ahnung, man verschätzt sich leicht, möglicherweise kann ich es dem GPS-Log entnehmen.

Von der E134 die nach Oslo führt geht es dann ab auf die 9, eine schmale Landstraße die zunächst über große Strecken gerade und ohne große Höhenunterschiede verläuft, der Schneesturm hat sich gelegt und es läuft wie geschmiert. Obwohl es stetig abwärts geht, der Schnee wird nicht viel weniger, selbst in den Außenbezirken von Kristiansand liegt Schnee ohne Ende und es schneit immer noch.

Unterwegs auf der 9 habe ich noch mal kurz an einem Supermarkt angehalten. Kurzer Blick in das Portemonnaie, ja die restlichen NOK reichen noch für den Einkauf. Ich drücke dem Kassierer, Typ Milchbart, zwei Einhundert-Kronen Scheine in die Hand einen Fünfzig-Kronen Schein und drei Münzen zu 20 Kronen. Er hielt nun die Scheine in der einen Hand und die Münzen in der anderen und ich hatte den Eindruck er fühlte sich in die Steinzeit gebombt. Was ist das für ein komisches Zeug, so deutete ich seinen ratlosen Blick. Er nickte nun deutlich sichtbar die drei Scheine an, drehte den Kopf und nickte die drei Münzen in der anderen Hand an. „Was tippe ich nun in die Kasse als Summe ein?“ stand groß auf seiner Stirn geschrieben. Er fing an zu tippen und ich dachte schon, puh, noch mal Glück gehabt, er hat das Rätsel gelöst. Aber nein, er hielt noch mal inne und nickte Scheine und Münzen erneut einzeln an. Ich dachte, das gibt es einfach nicht, ich bin im falschen Film. Ich wollte ihn auch nicht stören und ihm das Gefühl geben ich würde ihm einen - zu seinen Ungunsten - falschen Betrag ansagen, also hielt ich den Mund. Außerdem blickte er eh nicht auf. Erneuter Anlauf, er tippt was in die Kasse und das Display zeigte 310 NOK. Da war ich aber froh.

Für irgendwelche Extratouren in die Stadt war nicht mehr genügend Zeit, also direkt zu den Terminals, dort warten, Fähre kommt, wird entladen, warten, auf die Fähre fahren, Platz nehmen, schreiben, bald ankommen. – Pause –

Das übliche Geeiere wenn zig Autos von einer Fähre oder Schiff runter wollen, alle haben es eilig, ich ja auch ;-). Flugs zum Hotel und dann in die Stadt. Das Restaurant wo ich 2015 war, machte schon die Schotten dicht, um 20:45 Uhr, naja dann eben nicht. Eine andere location, in der Fußgängerzone groß ausgeschildert, war geschlossen. Dann sah ich eine große laute Runde irgendwo rein gehen, da bin ich einfach mal hin marschiert, und ja das war nicht nur eine Kneipe, da gab es auch was zu Essen, gar nicht lange die Karte studiert und rein. Ziemlich voll der Laden und eine Stimmung wie im Fußballstadion.

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09.02.2018 00:00 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Fr 09.02.2018 Norheimsund – Hjørring, ‚Hjørring Kro‘, 10 Std. 20 Min. 6 Std. 20 Min. (390 km) Norheimsund - Kristiansand / 15 Min. (15,1 km) Hirtshals - Hjørring

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09.02.2018 01:00 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Fr 09.02.2018 Norheimsund – Hjørring, ‚Hjørring Kro‘, 10 Std. 20 Min. 6 Std. 20 Min. (390 km) Norheimsund - Kristiansand / 15 Min. (15,1 km) Hirtshals - Hjørring

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09.02.2018 06:00 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Die Prognose ist gut, keine Sperrungen angesagt

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09.02.2018 06:00 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Die Prognose ist gut, keine Sperrungen angesagt

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09.02.2018 06:00 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Die Prognose ist gut, keine Sperrungen angesagt

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09.02.2018 09:37 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Fahrt durch Odda, die Ruhe vor dem Sturm

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09.02.2018 10:12 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Ein Abschnitt im Røldalstunnelen, da ist alles ruhig

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09.02.2018 11:10 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Kolonnekjøring

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09.02.2018 11:17 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Kolonnekjøring

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09.02.2018 11:25 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Kolonnekjøring

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09.02.2018 11:55 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Haukelifjell

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09.02.2018 12:23 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Unterwegs auf der 9

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09.02.2018 12:23 | Norheimsund – Kristiansand – Hjørring | Unterwegs auf der 9

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Sa 10.02.2018 Hjørring – Hahnstätten, 10 Std. 43 Min. (1.015 km) / Karte

Hjørring – Hahnstätten | „Sehr entspannte Fahrt nach Hause“

Auf einer Fahrt über gut 1.000 km kann viel passieren, speziell wann man so ein Nadelöhr wie Hamburg passieren muss. Aber außer einer kleinen kurzen Stockung dort verlief die Fahrt sehr gut.

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10.02.2018 00:00 | Hjørring – Hahnstätten | Sa 10.02.2018 Hjørring – Hahnstätten, 10 Std. 43 Min. (1.015 km)

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10.02.2018 01:00 | Hjørring – Hahnstätten | Sa 10.02.2018 Hjørring – Hahnstätten, 10 Std. 43 Min. (1.015 km)

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10.02.2018 18:04 | Hjørring – Hahnstätten | Kurz vor dem Kreuz Leverkusen taucht die Sonne auf

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Epilog

Dank Klimaerwärmung habe ich die vergessenen dicken Socken auf Svalbard nicht vermisst (die lagen übrigens zu Hause im Wäschekorb <stirnpatsch>). Temperaturen deutlich unter -10°C gab es selten. Das Kolonnekjøring war dann doch halb so wild, ist alles gut gegangen.

  • 22.02.2018 – Heute habe ich eine Rechnung über 5 SEK (0,51 €) erhalten, für die Nutzung der „Motala Hochbrücke“. Da denkt man, man umfährt Göteborg und braucht dann auch keine CityMaut zu zahlen und dann wird man für eine Brücke in der Provinz zur Kasse gebeten. Wobei die 51ct jetzt nicht das Drama sind, keine Frage. Die Rechnung für die norwegischen bomstasjoner dürfte da schon deutlich heftiger ausfallen, ich bin schon sehr gespannt.
  • 26.02.2018 – Habe mir mal die Wetter-Statistik für Longyearbyen angeschaut, für den Zeitraum wo ich vor Ort war. Tja, die Zahlen sprechen für sich.
  • 27.02.2018 – Aus einem Artikel „Zähneklappern im Treibhaus, 27. Februar 2018":

    Vielmehr sieht es danach aus, als sei die derzeitige hiesige Kälte die Kehrseite der globalen Erwärmung, die erwartungsgemäß in der Arktis besonders ausgeprägt ist. Wem es hierzulande zu kalt ist, wäre dieser Tage auf Spitzbergen deutlich besser aufgehoben.

    Dort kletterte zu Beginn der Woche das Thermometer über Null Grad Celsius. Selbst am Nordpol, der die ersten Sonnenstrahlen erst wieder in einem knappen Monat sehen wird, herrschten am Montag zeitweise Temperaturen von um die Null Grad.


  • 01.03.2018 – War heute bei meiner Hausbank und habe mich mal erkundigt, woran es gelegen hat, dass ich solche Schwierigkeiten beim Bezahlen mit meinen Kredikarten hatte. Jetzt festhalten. Man muss einmalig, in Deutschland, seine Kreditkarten am Automaten freischalten. So einfach ist das. Ich könnte mir vorstellen, dass das bestimmt auch irgendwo im berühmten Kleingedruckten stand das als Begleitschreiben den Kreditkarten beilag. Ich habe das evtl. sogar auch gelesen, aber in dem Moment sicherlich nicht an die nächste Reise ins Ausland gedacht. Naja, dann läuft das ja in Zukunft alles völlig entspannt im Ausland, mit den Kreditkarten. Was ein Segen.

  • 09.03.2018 – Wie man sich doch verschätzen kann. Das kolonnekjøring auf der 134 führte gerade mal über eine Strecke von 10,5 km und dauerte ca. 45 Minuten.

  • 29.05.2018 – Eine Rechnung für die benutzten Mautstraßen habe ich immer noch nicht bekommen. Aber über die Homepage von AutoPass kann man schon mal einen Blick auf die zu erwartende Rechnung werfen. 492,30 NOK werden es sein. Das entsprächen ca. 51 €.
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Quizfragen


  1. Ist „Fiandberg“ ein(e)
    1. [ ] Bahnhof
    2. [ ] Haltestelle
    3. [ ] Busbahnhof

  2. Bei meiner Landung in Longyearbyen, war da die Sonne
    1. [ ] schon untergegangen
    2. [ ] gerade aufgegangen
    3. [ ] weder noch

  3. Kann man den „Svalbard globale frøhvelv“ (Svalbard Global Seed Vault / Weltweiter Saatgut-Tresor auf Svalbard) besuchen?
    1. [ ] ja
    2. [ ] nein
    3. [ ] manchmal

  4. Wo war es auf meiner Reise kälter, auf Svalbard/Longyearbyen oder auf dem Festland?
    1. [ ] Svalbard/Longyearbyen
    2. [ ] Festland

  5. Wer waren im Jahr 1875 die größten „Schluckspechte“ (Konsumenten von Alkohol) dieser drei Länder
    1. [ ] Norweger
    2. [ ] Schweden
    3. [ ] Dänen

Um die Ecke gedacht: „Wer die Lösung sucht, findet sie auch.“ :-)
Auflösung: 1b; 2c (es ist noch mørketid, also Polarnacht); 3b (der Zugang ist streng reglementiert und nur befugten Personen erlaubt); 4a (-17°C am Anreisetag); 5c (DK=11 l, SE=7,5 l und NO=4,5 l reinen Alkohol pro Individuum und Jahr)
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon volkermuenster » Di, 19. Okt 2021, 16:49

Moin Markus,

vielen lieben Dank schonmal von meiner Stelle für das Einstellen des Berichtes und der Bilder.

Naja, ich schreibe hier das Dankeschön und das Lob - obwohl ich noch nicht ganz durch mit lesen bin. Will hoffen, der Bericht die Vorschusslorbeeren auch gerecht wird :-) :-). Aber da bin ich mir sowas von sicher!

Toppidee ist das Quiz am Ende des Berichtes!

Lieben Dank und auf hoffentlich weitere Berichte hier....

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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon Julindi » Mi, 20. Okt 2021, 8:43

Moin moin und vielen Dank für deinen herrlichen Winterbericht :D :D

Das stimmt mich schon ein bisschen auf meine Schwedenfahrt über Weihnachten ein (die hoffentlich dieses Jahr stattfindet...)
Amüsant finde ich tatsächlich deine Geschichten über nicht funktionierende Karten und Bargeld... ich bin absoluter Bargeldfan und mir graut es diesbezüglich schon etwas vor Schweden, wo man (laut Berichten) ja gar nicht mehr bar bezahlen kann :shock:
Deine tollen Winterbilder jedenfalls machen mir jetzt schon so richtig Lust auf meine Winterreisen.

Vielen Dank für deine Mühen :D :D
Reiseberichte mit Fotos auf http://www.ju-cara.jimdo.com
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon Canadier » Do, 21. Okt 2021, 15:03

Ich bin auch noch nicht ganz durch, aber wieder sehr gut und kurzweilig geschrieben!!! :rocker:
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon Voronwe » Do, 21. Okt 2021, 15:06

Ein sehr schöner Bericht und wie immer mal ganz was anderes.
Norwegen im Winter ist ja schon eine eigene Welt.

Ich hätte eine technische Frage: wie bekommst Du es hin, das unter den Bildern immer die Bildinfos erscheinen?

Ach ja, und sind z.B. die Beatles oder die Stones generell nicht so Dein Geschmack, oder ist es eher das Problem der Darreichung durch manchmal nicht so ganz begabte Pubmusiker? :D
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Do, 21. Okt 2021, 19:27

Voronwe hat geschrieben:Ich hätte eine technische Frage: wie bekommst Du es hin, das unter den Bildern immer die Bildinfos erscheinen?

Das passiert „halbautomatisch“. Meine Bilder lasse ich ja von der Software jAlbum zu einem Album generieren, dass ich dann auf meine Homepage lade. In den „Skins“ die man nutzen kann, kann man in der „Statuszeile“ eines Bildes die unterschiedlichsten Infos eines Bildes anzeigen lassen. Primär natürlich so was wie Aufnahmedatum, Kommentare, GPS-Infos, es gibt dutzende Felder aus denen man wählen kann.

Den Code dafür habe ich mit kompetenter Hilfe des jAlbum-Forums über die Jahre verfeinert.
Code: Alles auswählen
<ja:if exists="originalDate"><span style="font-style:italic">${originalDate}</span></ja:if>
<ja:else>
   <span style="font-style:italic">${fileDate}</span>
   <ja:if test="${fileCategory}" value="video"> | <span style="font-style:italic">FPS: ${videoFPS} - Auflösung: ${videoWidth}x${videoHeight} - Dauer: ${videoDuration}</span></ja:if>
</ja:else>
<ja:if exists="gpsLocation">
   | <a href="https://maps.google.com/?q=${gpsLocation}" target="_blank" class="mylink" rel="noreferrer noopener nofollow"><abbr title="Google"><i class="fa fa-map-marker">&nbsp;</i></abbr></a>
</ja:if>
<ja:if exists="gpsLocation">
   | <%= (gpsLocation? '<a href="https://www.openstreetmap.org/#map=15/' + gpsLocation.split(',')[0] + '/' + gpsLocation.split(',')[1] + '" target="_blank" class="mylink" rel="noreferrer noopener nofollow"><abbr title="OSM"><i class="fa fa-map-marker">&nbsp;</i></abbr></a>' : '') %>
</ja:if>
<ja:if exists="gpsLocation">
   | <%= (gpsLocation? '<a href="https://kart.finn.no/?lng=' + gpsLocation.split(',')[1] + '&lat=' + gpsLocation.split(',')[0] + '" target="_blank" class="mylink" rel="noreferrer noopener nofollow"><abbr title="kart.finn.no"><i class="fa fa-map-marker">&nbsp;</i></abbr></a>' : '') %>
</ja:if>
<ja:if exists="gpsLocation">
   | <a href="https://www.windy.com/?${gpsLocation},15" target="_blank" class="mylink" rel="noreferrer noopener nofollow"><abbr title="windy.com"><i class="fa fa-map-marker">&nbsp;</i></abbr></a>
</ja:if>
<ja:if exists="meta">
   <ja:if test="<%=meta.get("Gps.GPS Altitude") != null && !meta.get("Gps.GPS Altitude").equals("") %>"> | <span style="font-style:italic">Höhe: ${gpsAltitude}</span></ja:if>
   <ja:if test="<%=meta.get("Iptc.Country/Primary Location Name") != null %>"> | <span style="font-style:italic">Land: <%=meta.get("Iptc.Country/Primary Location Name")%></span></ja:if>
   <ja:if test="<%=meta.get("Iptc.City") != null %>"> | <span style="font-style:italic">Stadt: <%=meta.get("Iptc.City")%></span></ja:if>
   <ja:if test="<%=meta.get("Iptc.Province/State") != null %>"> | <span style="font-style:italic">Bundesland: <%=meta.get("Iptc.Province/State")%></span></ja:if>
   <ja:if test="<%=meta.get("Iptc.Sub-location") != null %>"> | <span style="font-style:italic">Ortsdetail: <%=meta.get("Iptc.Sub-location")%></span></ja:if>
</ja:if>
<ja:switch test="${rating}">
   <ja:case value="1"> | <span style="color:gold;">&starf;</span></ja:case>
   <ja:case value="2"> | <span style="color:gold;">&starf;&starf;</span></ja:case>
   <ja:case value="3"> | <span style="color:gold;">&starf;&starf;&starf;</span></ja:case>
   <ja:case value="4"> | <span style="color:gold;">&starf;&starf;&starf;&starf;</span></ja:case>
   <ja:case value="5"> | <span style="color:gold;">&starf;&starf;&starf;&starf;&starf;</span></ja:case>
   <ja:default></ja:default>
</ja:switch>
<ja:if exists="fileTitle"> | ${fileTitle}</ja:if>
 | ${comment}

Wenn ich dann einen Reisebericht für das Forum aufbereite nehme ich meine Beschreibungen die ich in HTML erstellt habe und wandle sie von HTML in BBCode um, das geht mit Suchen&Ersetzen z. B. in Notepad++ recht flott. Die Bildunterschriften kopiere ich dann einfach händisch von meiner Webseite per copy&paste. Ist alles eines nette Frickelei. Wie gesagt, andere Leute sind begeisterte Hobbygärtner, ich beackere, hätschel und tätschel eben meine Homepage oder hier das Forum mit Genuss. ;-)

Voronwe hat geschrieben:Ach ja, und sind z.B. die Beatles oder die Stones generell nicht so Dein Geschmack, oder ist es eher das Problem der Darreichung durch manchmal nicht so ganz begabte Pubmusiker? :D

Es ist eher Frotzelei, denn tiefe Abneigung. ;-) Beide Gruppen waren/sind großartige Bands, keine Frage! Aber das Leben ist zu kurz um Wein zu trinken der einem nicht schmeckt oder Musik zu konsumieren die einem nicht gefällt, finde ich. :) Auch aus dem Grund finde ich das PolarJazz Festival eine wahre Offenbarung. Vor einigen Jahrzehnten hatte ich mal eine Phase in der ich monatlich locker 20-30 neue CDs erworben hatte. Da war viel Schrott dabei, aber auch einige Perlen. Das Motto des Versandhauses - wo ich orderte - war, frei übersetzt: „So lange jede Woche dutzende neue Bands das Licht der Welt erblicken, besteht keine Notwendigkeit die zehnte Best of von Tina Tuner auf dem Krabbeltisch für 3,99 EUR zu erwerben.“ Alle Tina Turner Fans mögen mir jetzt verzeihen, aber der Spruch ist 100%ig richtig. :lol:

Gruß, Markus
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Do, 21. Okt 2021, 19:44

Julindi hat geschrieben:Amüsant finde ich tatsächlich deine Geschichten über nicht funktionierende Karten und Bargeld... ich bin absoluter Bargeldfan und mir graut es diesbezüglich schon etwas vor Schweden, wo man (laut Berichten) ja gar nicht mehr bar bezahlen kann :shock:

Hallo Jule,

tja mit Bargeld würde ich in Schweden nicht mehr aufkreuzen. Seit 2019 habe ich keine schwedischen Kronen mehr in der Tasche. Man liest ja immer wieder, dass Schweden 2023 das Bargeld, mehr oder weniger, komplett abschaffen will. Wir werden diese Entwicklung, so meine Einschätzung, auch hier in D - dem Bargeld-Paradies - nicht mehr aufhalten. Gruß, Markus
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon Voronwe » Do, 21. Okt 2021, 20:42

MarkusD hat geschrieben:Wenn ich dann einen Reisebericht für das Forum aufbereite nehme ich meine Beschreibungen die ich in HTML erstellt habe und wandle sie von HTML in BBCode um, das geht mit Suchen&Ersetzen z. B. in Notepad++ recht flott. Die Bildunterschriften kopiere ich dann einfach händisch von meiner Webseite per copy&paste. Ist alles eines nette Frickelei. Wie gesagt, andere Leute sind begeisterte Hobbygärtner, ich beackere, hätschel und tätschel eben meine Homepage oder hier das Forum mit Genuss. ;-)

Danke, aber da ja eine andere Software verwende, muß ich das wohl auch händisch machen. Mir geht es ähnlich, allerdings weniger auf meiner Homepage, ich tobe mich dann eher mit Fotobüchern aus


MarkusD hat geschrieben:
Voronwe hat geschrieben:Ach ja, und sind z.B. die Beatles oder die Stones generell nicht so Dein Geschmack, oder ist es eher das Problem der Darreichung durch manchmal nicht so ganz begabte Pubmusiker? :D

Es ist eher Frotzelei, denn tiefe Abneigung. ;-) Beide Gruppen waren/sind großartige Bands, keine Frage! Aber das Leben ist zu kurz um Wein zu trinken der einem nicht schmeckt oder Musik zu konsumieren die einem nicht gefällt, finde ich. :) Auch aus dem Grund finde ich das PolarJazz Festival eine wahre Offenbarung.
Gruß, Markus



Ich habe jetzt mal bei einigen von den oben genannten Bands reingehört (Youtube sei Dank) und das hat mich doch alles sehr positiv überrascht, obwohl ich es nicht unter "Jazz" abgelegt hätte. Das Wort weckt bei mir zwiespältige Gefühle: Das kann gutgehen, kann aber auch ein extrem grausamer Abend werden.

Aber hier war einiges dabei, was mir gefällt, das werde ich mal weiter verfolgen. „Silya & The Sailors" hat mich an (die leider viel zu früh von uns gegangene) Amy Winehouse erinnert.
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Do, 21. Okt 2021, 21:17

Voronwe hat geschrieben:Danke, aber da ja eine andere Software verwende, muß ich das wohl auch händisch machen. Mir geht es ähnlich, allerdings weniger auf meiner Homepage, ich tobe mich dann eher mit Fotobüchern aus

Fotobücher, ja, habe ich auch schon ein paar erstellt, aber alle nur um sie dann zu verschenken. ;-) Bin da sehr zwiegespalten. Ja, ein Fotobuch, quasi „analog“, man hat was in der Hand, tolle Sache. Aber mir ist das zu klein, selbst die größeren Formate.

Voronwe hat geschrieben:Ich habe jetzt mal bei einigen von den oben genannten Bands reingehört (Youtube sei Dank) und das hat mich doch alles sehr positiv überrascht, obwohl ich es nicht unter "Jazz" abgelegt hätte. Das Wort weckt bei mir zwiespältige Gefühle: Das kann gutgehen, kann aber auch ein extrem grausamer Abend werden.

Absolute Zustimmung. Der Begriff „Jazz“ in PolarJazz Festival ist halt ziemlich irreführend. :)

Voronwe hat geschrieben:Aber hier war einiges dabei, was mir gefällt, das werde ich mal weiter verfolgen. „Silya & The Sailors" hat mich an (die leider viel zu früh von uns gegangene) Amy Winehouse erinnert.

Ja, kommt hin. „Silya & The Sailors" war eine der wenigen Künstlerinnen die nach dem Konzert dann noch im Foyer des Kulturhuset saß und die Fans mit handsignierten CDs und (wenn gewünscht) mit Selfies mit ihr versorgte. Eine interessante Erscheinung.

Meine Top-Favoriten:
„Jaga Jazzist“
(Jarle) „Bernhoft“
„Silya & The Sailors"
„Tonbruket“ (aus Schweden, sehr jazzig, der Bassist Dan Berglund war früher beim legendären E.S.T.)
„Bugge Wesseltoft & The Organ Club“
„Bo Kaspers Orkester“ (aus Schweden)
„Gåte“ (Achtung, das geht aufs Trommelfell <g>)
„Hot Club de Norvège“ (Jazz)

Ganz übel fand ich „Sol Heilo“.

Aber die Geschmäcker sind verschieden. ;-)

Gruß, Markus
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon Voronwe » Fr, 22. Okt 2021, 7:52

MarkusD hat geschrieben:„Gåte“ (Achtung, das geht aufs Trommelfell <g>)


Boah, danke für den Tip, die kommen definitiv auf meine Playlist. Das kommt ja mal richtig gut und passt auch gut zur Landschaft. Ich mag es sowieso, wen traditionelles mit modernem verknüpft wird (Bin auch ein großer Bewunderer von Hubert von Goisern und vor allem von Achim Reichel).
Das hier hat mich komplett geflasht:
https://www.youtube.com/watch?v=eKoJ_-XMkbM


MarkusD hat geschrieben:Ganz übel fand ich „Sol Heilo“.

Interessant: Katzenjammer finde ich eigentlich ganz gut. Habe mir aber etwas Solo von ihr angehört, ja, das kling komisch
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon mallimaus » Mi, 27. Okt 2021, 15:08

Vielen Dank Markus für deinen sehr lebendigen Bericht mit den herrlichen Fotos.
Ich bin deine Reise jetzt in mehreren Etappen mitgefahren und kommen langsam wieder in Deutschland an.
Gruß Marion

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest Lk 6,31
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Do, 04. Nov 2021, 21:41

Hallo zusammen,

auch wenn das sicherlich nicht die Nachricht ist, die die Welt aus den Angeln hebt :D . Vor knapp zwei Wochen hatte ich gelesen: „Polarjazz 2022 går av stabelen 3 – 6 februar.“. Also das Festival soll zwischen dem 3. und 6. Februar 2022 statt finden. Der Ticketverkauf soll Mitte November 2021 starten (Billettsalget starter i midten av november 2021.). Quelle: https://www.polarjazz.no/

Im Prinzip ist das erst mal nicht viel anders als Ende 2020 auch. Da wurde auch verkündet, dass das Festival Anfang 2021 statt finden soll. Es wurde zwar dann wenige Tage vorher abgesagt, aber es fand doch statt, für die Einwohner von Svalbard/Longyearbyen.

Wer da nun letztendlich auftreten wird ist mir völlig Banane, es gilt: „Der Weg ist das Ziel“ :) . In aktuellen Diskussionen im Forum hatte ich gelesen, dass sich in der Hauptreisezeit 2021 einige Foristen auf ihren Reisen durch Norge quasi nur knapp verfehlten. Das soll natürlich für den Zeitraum 3 – 6 Februar 2022 anders laufen. Es wäre ja einfach nur unverzeihlich wenn ich da (hoffentlich) im Kulturhuset in Longyearbyen den Konzerten des Festivals lausche und neben mir steht ein Forist, eine Foristen und man wüsste nix von einander.

Ja, ja, klar, alles nur ein Traum, aber wer weiß. :lol: Ich gebe auch gerne eine Runde köstliches øl der Svalbard Bryggeri aus. Bis dahin, Gruß, Markus
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Re: Norge 2018 / Svalbard / PolarJazz / Januar/Februar

Beitragvon MarkusD » Sa, 29. Jan 2022, 20:54

MarkusD hat geschrieben:Ja, ja, klar, alles nur ein Traum, aber wer weiß. :lol: Ich gebe auch gerne eine Runde köstliches øl der Svalbard Bryggeri aus. Bis dahin, Gruß, Markus

Also in 2022 gebe ich niemandem ein øl in Longyearbyen aus. Meine Reise ist gecancelt, nicht nur wegen Corona.

Heute lese ich wie sich das Festival in diesem Jahr dort gestaltet. Da das Virus nun doch auch ganz im hohen Norden angekommen ist gelten auch ähnliche Regelungen wie wir sie alle kennen.
https://svalbardposten.no/nyheter/na-ha ... n/19.14798

Da werfe ich mal alle Hoffnung auf 2023.

Heute wäre ich laute Plan in Hamar angekommen, morgen ginge es nach Trondheim. <schnief>

Grüß, Markus
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