Bergwandern im September 2021

Eure Berichte von Reisen in Norwegen, Wander- und Bergtouren, Hurtigrutenfahrten oder Spezialtouren

Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon Steffen15 » Mo, 10. Jan 2022, 21:28

Kumulus hat geschrieben:Ich komm kaum noch hinterher - das geht ja Schlag auf Schlag bei dir Steffen. Ich denke, ich muss mir das noch mal in aller Ruhe anschauen, eine Karte daneben legen und mir dann überlegen, ob ich die eine oder andere Tour nachlaufen kann. Auf alle Fälle hast du uns großartige Empfehlungen geliefert. Und alles in einer Jahreszeit, die wirklich nur phantastische Motive bildet. Vielen Dank für deine Mühe

Ja, so im Nachhinein haben wir schon eine tolle Zeit erwischt und nur wenig schlechtes Wetter. Dieses Jahr werden wir wohl wieder Ende August, vielleicht auch eine Woche eher starten. Dann ist bei uns zu Hause die Brombeerzeit vorbei und in Norwegen gibt es genug Blau- und Preiselbeeren. Und wahrscheinlich auch wieder die Farbenpracht...
Alle Karten sind anklickbar, danach kann man hin- und herzoomen.
Ich komm auch nicht mehr nach, ich wollte die Beiträge noch auf eine eigene Webseite kopieren, das muss ich mal später machen. Auf jeden Fall habe ich das Limit von 500 MB für eine freie Webseite schon überschritten.
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15.09.21 Spaziergang zum Bondhusvatnet

Beitragvon Steffen15 » Mo, 10. Jan 2022, 22:30

Die Wettervorhersage war für den Tag nicht mehr so toll, nur am Vormittag evtl. ein paar Wolkenlücken. Da wir den Folgefonn ja schon von weiten gesehen hatten, wollten wir den Gletscher auch mal aus der Nähe erlebenund haben den bekannten Bondhusbreen angesteuert. War aufgrund der globalen Erwärmung leider nicht so erfolgreich.. :shock:
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Erstmal mit der Fähre ab Gjermundhamn auf die Ostseite des Hardangerfjords und dann noch ein Stück bis Bondhus. Die Auffahrt zum Parkplatz ist sehr eng, zum Glück auch kurz. Es sind 100 NOK per VIPPS fällig, für die internationalen Gäste gibt es aber noch die altbewährten Umschläge.
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Der Nationalpark hat hier ein Eingangsschild, könnte man auch für ein gerahmtes Foto nutzen. Den Gletscher am Abbruch vom Folgefonn-Plateausieht man schon. Danach geht es im Tal aufwärts auf einem guten Fahrweg.
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Kurz vorm See gibt es den Abzweig zur Folgefonnbu (Hütte). Wenn man es bis dort hoch schafft, hat man garantiert ein tolles Gletscherpanorama, aber da sind noch 900 Hm zu überwinden. Das hatten wir an dem Tag nicht vor, wir mussten auch noch Kilometer auf der Straße machen.
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Der Parkplatz war nur zu einem Viertel gefüllt. Trotzdem sind viele Leute unterwegs, die meisten gehen bis zum See. Der ist auch wirklich fotogen.
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Ganz am Ende ist eine Sandbank, die der Abfluß des Bondhusbreen gebildet hat.
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Wir sind um den See herumgelaufen, der Weg ist dann schon etwas unebener und am Ende auch schmal und teils rutschig.
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Ein Blick von der Sandbank aus zurück:
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Wir haben dann den Weg genommen, der direkt zum Gletscher führte. Dort wurde früher Eis abgebaut und ins Tal getragen, dementsprechend ist er an vielen Stellen noch sehr gut ausgebaut, an anderen Stellen aber total matschig.
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Irgendwann erreicht man dann diese Senke.
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Dort stehen auch noch zwei große Tafeln mit Warnungen vor den Gefahren des Gletschers. Aber man sieht den Bondhusbreen - NICHT.
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Es gibt viele kleine Endmoränen, die teils mit sehr jungem Wald bewachsen sind. Wir haben wenigstens ein paar Pilze gesammelt und sind dann zurückgelaufen. Hier mal eine der etwas präparierten matschigen Stellen.
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Die Stelle mit dem besten Gletscherblick ist irgendwo am Ufer des Sees.
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Der Weg hat ein sehr rustikales Pflaster. Der Pilz durfte stehenbleiben.
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Es gibt eine sehr schöne Sitzgruppe aus Steinplatten.
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Nach vier Stunden warenwir wieder am Womo. Der Aufstieg zum ehemaligen Gletscherende frisst doch etwas Zeit, bis zum See ist es nur eine Dreiviertelstunde.
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Irgendwie waren wir aber doch enttäuscht, wir hätten vorher aktuelle Wegbeschreibungen suchen sollen. Es gibt auch noch die Möglichkeit, weiter südlich bis zum Blådalsvatnet eine schmale Straße hochzufahren und dort eine höhergelegene Gletscherzunge zu erreichen. Das erschien uns zu aufwändig, wäre vielleicht besser gewesen.
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15./16.09.21 Fahrt am Hardangerfjord und Ryfylkeveg südwärts

Beitragvon Steffen15 » Di, 11. Jan 2022, 22:35

Hier ist noch die Fahrstrecke vom Morgen https://www.plotaroute.com/route/1743153.
Die Pilze haben wir gleich noch auf dem Parkplatz zubereitet und gegessen. Danach mussten wir entscheiden, wie wir Richtung Kristiansand weiterfahren und haben uns für die Strecke weiter am Hardangerfjord entlang entschieden. Über Odda waren wir schon mehrfach gefahren, wir wollten dann weiter südlich noch die Landschaftsroute Ryfylke "mitnehmen". Das nächste Wanderziel war der Granitberg Reinaknuten, laut Wanderführer das dritte bedeutende Gipfelziel nach Preikestolen und Kjerag in der Region um den Lysefjord. Die beiden anderen hatten wir schon 2013 besucht.
Die Straße auf der Seite des Fjords ist auch ziemlich eng und an einer recht unübersichtlichen Stelle kam uns ein Betonmischer entgegen. Er fuhr an einer Stelle, wo ich eigentlich keine Chance sah, ganz an die Felswand heran und ich habe es dann probiert. Wir hätten auch beinahe kontaktfrei aneinander vorbei gepasst, wäre da nicht noch die Leitplanke auf unserer Seite gewesen. Da hat dann der schon auf dem Peer-Gynt-Weg ramponierte Leuchtenträger geschliffen, war aber eigentlich auch egal.
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In Husnes waren wir wieder mal EInkaufen und haben dann die Fähre in Skånevik um eine halbe Stunde verpasst. Das wäre an sich nicht schlimm gewesen, sie fährt eigentlich jede Stunde. Aber genau am Abend gibt es so eine Zwei-Stunden-Lücke. Also haben wir an einer anderen Stelle Abendbrot gemacht (weil ein wartender Laster die ganze Zeit den Motor laufen ließ) und konnten dann erst im Dunkeln weiterfahren. Wir hatten uns einen Stellplatz bei Park4Night ausgesucht. Unser Navi-Programm hat uns dann wegen einer Straßenbaustelle auch noch auf irgendeinen Feldweg geschickt, wo wir nur schwer wieder wenden konnten. So waren wir erst nach 22 Uhr bei Ølen an diesem schon gut besuchten Stellplatz.
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Ist aber ansonsten nicht schlecht, man kann da noch zu einer kleinen Feuerstelle um die Ecke laufen und 3 Fjorde überblicken.
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Hier noch die Strecke des vorangegangenen Tages https://www.plotaroute.com/route/1743900.
Die Bilder waren vom Morgen des 16.09. Auch an diesem Tag war das Wetter ziemlich grau, nach Süden zu sollte es eigentlich besser werden.
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Die Brücke über den Sandsfjord und noch ein Blick auf einen See.
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Es gab dann noch eine Fährüberfahrt ohne große Wartezeit und nach ca. 3 h haben wir den Tysdalsvatnet erreicht, dort hatten wir unsere allererste Hüttenübernachtung in Norwegen 2013.
Die Schotterstraße zur Bjørheimsheia kannten wir auch von damals, man konnte die Fahrt nach Jørpeland darüber abkürzen. Mittlerweile gibt es da aber ein Fahrverbot, zur kleinen Hüttensiedlung Bjørheimsheia kann man hochfahren. Hier schon mal die Strecke https://www.plotaroute.com/route/1743936
Der Parkplatz (diesmal mit Spende 50 NOK über Vipps) ist sehr hübsch gestaltet.
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Wanderung zum Reinaknuten 10 km 4,5 h

Beitragvon Steffen15 » Mi, 12. Jan 2022, 23:09

Wir sind erst 14:30 Uhr losgelaufen, im Wanderführer waren 4 h veranschlagt. Man kann auch nur den Krossen besteigen oder aber beide Gipfel.
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Gleich neben der Siedlung ist der Weg ziemlich uneben, aber gut markiert.
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Wir konnten bald die Fjorde nördlich von Stavanger sehen, aber auch verdächtig tiefliegende Wolken dort entdecken.
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Man überwindet mal einen steileren Anstieg mit etwas spärlichen Markierungen, aber eigentlich kann man sich nicht verlaufen.
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Noch ein Blick zurück, die Wolken lösen sich leider nicht auf wie versprochen.
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Das Alternativziel Krossen ist zu sehen, der Schlenker wäre wirklich nicht groß, aber wir sind zu spät dran. Unser Ziel schaut links neben dem Krossen über den Grat
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Danach geht es nochmal runter in eine Senke, der Reinaknuten ist links mit sichtbarem Steinturm-Gipfelzeichen.
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Der letzte Anstieg geht durch eine blockgefüllte Rinne, man muss teils die Hände zu Hilfe nehmen. Der Blick zurück lässt uns schon vermuten, dass wir das Rennen gegen die Wolken verlieren.
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So ist es dann auch, unten würde man jetzt den Tysdalsvatnet sehen (Steil abfallende Granitwände zu der Seite).
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In den Wolkenlücken haben wir fotografiert.
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Der Gipfel-Steinturm drängte oben etwas nach außen - wieder eine besondere statische Angelegenheit.
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Teilweise gab es dann wirklich die versprochenen Wolkenlücken, aber viel zu wenige.
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Hier noch ein Blick die Rinne wieder hinunter, man kann am Krossen etwas die steilen Wände ins Tal erahnen.
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Wir haben dann doch 5 h gebraucht, wenn man die Pausen abzieht, stimmte die Angabe aus dem Wanderführer wenigstens ungefähr.
Für uns war der Gipfel nicht so beeindruckend wie die 2 anderen Sehenswürdigkeiten am Lysefjord, aber es lag auch am schlechten Wetter. Diese Gegend mit den vielen Granitbuckeln ist bei ordentlichem Licht sehenswerter. Einen Tag hatten wir ja noch. Das letzte Bild ist von der Fahrt zurück zur Hauptstraße.
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Wir haben dann bei Jörpeland einen Park4Night-Platz an einem kleinen Staudamm angefahren. Den hatten wir natürlich nicht exklusiv, aber es war noch Platz. https://www.plotaroute.com/route/1743936
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon syltetoy » Do, 13. Jan 2022, 17:31

Ganz toll, vielen Dank !
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17.9.21 Der letzte volle Tag - Wanderung zum Hatten 4 km

Beitragvon Steffen15 » Do, 13. Jan 2022, 21:51

Für den Tag war noch einmal herrliches Wetter für den Vormittag angesagt und wir hatten noch am Abend diskutiert, welche tolle Tour wir noch machen können. Die Fähre war für den 18.09. am Mittag gebucht, wir mussten also auch noch ein Stück weiter Richtung Kristiansand fahren. Die erste Idee war der Kjerag, dort waren wir 2013 bei ziemlich schlechtem Wetter. Aber die Fahrt von Jørpeland bis Øygardstøl dauert schon über 2 h, das war uns dann zu viel Aufwand, die Tour selbst dauert ja auch ca. 5 h. Ob die Touristenfähre nach Lysebotn noch fährt und ob man da vorbuchen muss, konnten wir nicht rausfinden. Nach etwas Internetrecherche fand sich dann noch eine Tour praktisch am Wege, die auch nur mit 2 h veranschlagt ist.https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/hatten-toller-blick-auf-den-lysefjord-am-20.10.2019-13-50-05/125871086/
Also sind wir die Straße Richtung Oanes gefahren, haben noch einmal entsorgt und sind dann erstmal an der passenden Stelle am Strassenrand vorbeigefahren. Ich habe die Stelle recht genau auf der herunterladbaren Route, die sich hinter diesem Bild verbirgt, markiert. Auf der Gegenseite ist auch eine kleine Parkbucht mit einer etwas hohen Asphaltkante.
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Der Weg hat auch einen Wegweiser an der Straße, man muss 100 m hinter der Leitplanke entlanggehen, dann geht es aufwärts. Hier der Blick zurück auf unser Womo.
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Teils geht es durch feuchte Senken, oft über blanken Granit.
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Man läuft eigentlich direkt auf den Vorgipfel des Hatten zu, an der Wegverzweigung haben wir uns rechts gehalten wie empfohlen.
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Man bekommt dann relativ schnell Blick auf die Brücke am Ausgang des Lysefjords.
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Es ist dann noch ein spezieller Aussichtspunkt Skerajuvet ausgeschildert, es lohnt sich, dorthin kurz abzusteigen. Man steht schon relativ nah an der Kante zum Fjord.
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Der Weg zieht sich dann immer an der Kante entlang. Ich habe hier viele Bilder und kann mich nicht entscheiden...
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Die Touristenfähre fuhr doch, die beiden Boote begegneten sich ungefähr an der Brücke.
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An einer Stelle geht es mal mit einem Seil aufwärts, aber man kann die Stelle auch ohne Benutzung desselben bewältigen, es ist eher für die umgekehrte Richtung angebracht.
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Nachdem man den Hatten halb umrundet hat, gibt es den finalen Aufstieg. Das Gipfelplateau hat viele kleine Seen, die man umrunden muss.
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Der Blick Richtung Preikestolen:
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Der Weg führt dann noch auf den höchsten Punkt.
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Damit Ihr mal wisst, was es in der Umgebung für Gipfel gibt:
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Hier noch die Aussicht auf Jörpeland und ganz hinten Stavanger:
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Irgendwann kamen wir dann wieder an der Verzweigung an und mussten dann zurück zum Womo.
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Das war noch mal ein Höhepunkt zum Abschluß der Reise. Diese kurze Wanderung kann ich jedem empfehlen, die kurzen Kletterstellen sind nicht gefährlich und leicht zu bewältigen (in der beschriebenen Richtung). Natürlich muss man auch einmal den Preikestolen besucht haben, aber diese Wanderung (ohne Parkgebühr) kann man auch öfter machen!
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon Voronwe » Fr, 14. Jan 2022, 22:15

Die Landschaft am Lysefjord sieht ja absolut super aus, ich glaube, da muß ich auch noch mal hin (Ach, wo man überall noch hinwill).
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17.09.21 Fahrt zum Lista Fyr

Beitragvon Steffen15 » Fr, 14. Jan 2022, 23:28

Nach der kurzen Wanderung fahren wir einmal über die Brücke und gleich wieder zurück und dann zu dem kleinen Hafen mit Hüttensiedlung hinunter zum Mittagessen.
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Obwohl wir im Parkverbot direkt vor dem Anleger stehen (für den Panoramablick), stört das niemanden.
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An der Fähre müssen wir noch 30 min warten. Irgendwo da oben hinter der Brücke waren wir am Vormittag.
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Die letzte Fährfahrt nach Lauvvik.. :(
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Danach bewölkte es sich immer mehr. Die Gegend mit den Granitbuckeln zieht sich bis an die Küste, nur dass die immer kleiner werden. Der Wanderführer hatte noch eine Tour, die am Lista Fyr startete. Wir laufen nur noch eine kurze Runde bis Steinodden. Aber da ist absolut nichts zu sehen außer, wie der Name schon sagt, Steinen.
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Nur ganz selten gab es mal einen Sonnenstreifen:
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Am Leuchtturm-Parkplatz darf man nicht übernachten,
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aber auf anderen Wanderparkplätzen schon, wir stehen sogar allein. Uns fällt dann noch auf, dass wir den ganzen Urlaub nie einen richtig tollen Sonnenuntergang gesehen haben - aber es klappt auch am letzten Abend nicht.
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Hier noch der Link zur gefahrenen Strecke https://www.plotaroute.com/route/1746100
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18.09.21 Letzte Wanderung und letzte Kilometer in Norwegen

Beitragvon Steffen15 » So, 16. Jan 2022, 22:12

Am Morgen war immer noch eine dichte Wolkendecke und die Prognose versprach am Nachmittag Regen. Aber 14 Uhr mussten wir am Terminal in Kristiansand sein.
Hier ist das kleine Dorf 1 km hinter unserem Wanderparkplatz am Morgen:
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Aber wenn wir schon einmal am Südende Norwegens waren, wollten wir auch noch das Kap Lindesnes besuchen und da gab es auch noch eine kurze Tour. Die Fahrt zog sich etwas, sehr kurvige Strecke durch viele Orte mit kleinen Buchten, die alle umfahren werden mussten. In manchen Orten gab es etwas gesichtslose Architektur - offenbar gibt es in N auch einen Ferienwohnungsboom.
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Immer mal wieder Brücken über kleine Meeresarme:
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Typisch schmale norwegische Straße:
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Endlich, schon mit einer halben Stunde Rückstand waren wir am Kap und durften gleich mal ein Parkticket bezahlen, den Eintritt für den Leuchtturm haben wir uns gespart.
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Der Wind war unangenehm und kalt, allerdings hatten wir uns deshalb zu warm angezogen.
Die Wanderung mit 3,5 km Länge sollte doch in einer Stunde zu schaffen sein...
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Gleich an der ersten Kurve des Wegs haben wir uns aber verlaufen und erst später wieder den Kyststien erreicht.
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Wir sind dann auf den Fjellstien abgebogen, damit es eine Runde wird. Den kleinen See haben wir aber nicht noch umrundet.
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Bis zum eigentlichen Aussichts- und Umkehrpunkt haben wir dann schon 50 min gebraucht.
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Der Blick zurück:
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Die nächsten Schären im Westen:
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Der Rückweg wurde dann noch anstrengender, weil wir öfter den Weg verloren haben. Eigentlich gab es ja viele von den hellblauen Klecksen, aber an den entscheidenden Stellen war wohl immer die Farbe ausgegangen. Oder wir waren schon etwas im Stress.
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Eine Blockhalde gab es dann auch noch:
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Wenigstens haben wir dann die richtige Wegvariante kurz vor dem Parkplatz genommen - wenn man nur ein Bild vom Leuchtturm aus einer anderen Perspektive haben will, reicht es, da hochzulaufen.
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Die Gesamtgehzeit war dann 1:50 h, obwohl wir keine Pausen gemacht haben. Auf der Weiterfahrt wurde es dann immer dunkler.
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Auf der E39 gab es dann etwas zähfliessenden Verkehr und viele Baustellen, weil dort die Straße in eine Autobahn umgebaut wird. Wir haben das Terminal genau 14 Uhr erreicht, die Warteschlange vor der Rampe zog sich dann bis zum Einlasstor zurück. Aber die Verladung ging schnell und der Katamaran legte sogar 10 min früher ab.
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18.09.21 Überfahrt nach Dänemark und Weiterfahrt

Beitragvon Steffen15 » So, 16. Jan 2022, 22:23

Bilder gibt es nicht, es regnete in Kristiansand bei der Abfahrt und das Wetter wurde nicht besser. Die Schnellfähre rollte stark, das war nicht angenehm, zumal ich eigentlich auch nicht seefest bin und auch im Auto lieber selbst fahre. EIne Stunde lang konnte ich noch Bilder kopieren und sortieren, dann war mir doch nicht mehr nach Arbeit. Zum Glück kamen wir zur versprochenen Zeit in Hirtshals an.
Ich hatte mir vorgenommen, noch am Leuchtturm Rubjerg vorbeizufahren - allerdings bedeutete das einen Umweg von 50 min und meine Frau war eigentlich dafür, möglichst weit durch Dänemark zu kommen. Deshalb sind wir dann nicht noch bis auf die Düne gelaufen.
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Wir haben dann doch schon in der Mitte von Dänemark einen Parkplatz für die Nacht angesteuert, eigentlich ein sehr netter Platz.
Route in Norwegen: https://www.plotaroute.com/route/1746177
Restliche Route des Tages: https://www.plotaroute.com/route/1746187
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19.09.21 Rückfahrt

Beitragvon Steffen15 » Di, 18. Jan 2022, 23:11

Am Morgen ging es dann weiter die Autobahn entlang . Als Zwischenziel hatten wir die Lüneburger Heide eingegeben, der Ankunftszeit auf dem Navi-Display rückte aber immer weiter nach hinten, von 12:45 so etwa bis auf 14 Uhr. Der Tunnel war wohl total zugestaut, deshalb sind wir eine Runde durch die Stadt Hamburg gefahren und haben da vor dem Erreichen der A7 in vielen sehr zähfliessenden Abschnitten gestanden. Wir haben dann am Riesen-Parkplatz Oberhavelbeck geparkt, der war ziemlich voll. Ich glaube, dort haben wir mehr Wohnmobile auf einen Haufen gesehen als in ganz Norwegen die drei Wochen lang. Die Heide blühte noch etwas.
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Wir sind am Totengrund entlang nach Wilsede, dort gab es Menschen- und Fahrradmassen.
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Aber dieses Dorf ist schon sehenswert, die vielen Besucher sammeln sich vor allem an den Cafés. Kurz nach 16 Uhr sind wir dann über Magdeburg zurückgefahren und waren 22:45 Uhr zu Hause.
https://www.plotaroute.com/route/1746194
Das Wohnmobil haben wir dann am nächsten Morgen ausgeräumt und ich habe es am Vormittag abgegeben. Hier steht es noch auf unserem Stellplatz.
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Zu den rund 3000€ Mietkosten kamen dann noch 750€ Reparaturkosten, die 2 simplen weißen Plastikteile, die angebrochen waren, schlugen allein mit je 150€ zu Buche. Echte Wucherpreise, die Herstellkosten sind sicher nur 10% davon...
Ansonsten hatten wir für die offizielle norwegische Maut (Brücken und Schnellstraßen) 42,29 € über Brobizz (Brikke) bezahlt, für 800€ Diesel verfahren und für die Mautwege 65 € ausgegeben, noch 10€ andere Gebühren und für ca. 250€ Lebensmittel gekauft. Der Einkauf vorher lässt sich nicht so genau aufschlüsseln, aber wir hatten das Wohnmobil schon gut gefüllt und im wesentlichen nur Frischwaren nachgekauft. Das Bier hat jedenfalls bis zum Ende gereicht. :D
Für die Ferjekort hatte ich vorher 3700 NOK überwiesen, 50 NOK gehen für die Registrierung ab und habe jetzt noch ein Guthaben von 2840 NOK. Also haben wir 80€ für Fährfahrten ausgegeben, wobei 25€ auf den Vormieter des Womo entfielen, die habe ich zurückbekommen. Durch die Ferjekort haben wir also 55€ gespart, man bezahlt ja nur 50 % vom Normalpreis. Auf dem RV17 dürfte da noch mehr zusammenkommen, aber so weit waren wir ja nicht gefahren.
Die Fährfahrten Ostsee/Nordsee haben jeweils 200€ gekostet, obwohl die Rückfahrt viel kürzer und ungemütlicher war.

Viele haben ja auch schon die norwegischen Herbstfarben auf den Fotos hervorgehoben, das ist auch für uns die stärkste Erinnerung an diese Norwegen-Runde. Nebenbei haben wir zumindest ein paar Wanderungen von der Wunschliste gemacht und viele andere, auch überraschend schöne. Natürlich vor allem schön, wenn Sonne war. Über das Wetter konnten wir uns nicht beklagen, es war bis jetzt der Urlaub mit den wenigsten Regenfällen in Norwegen. Alles in allem ein super Urlaub (und ich habe 7 kg abgenommen :) ).

So, alle beschriebenen Wanderungen warten jetzt auf Wiederholungen durch Euch. Die GPS-Tracks können heruntergeladen werden, also kann sich keiner verlaufen :lol: Ich bin mal gespannt auf die nächsten Reiseberichte. Wir werden sicher auch wieder nach Norwegen fahren, evtl. 2022 schon. Ich will gern noch mal nach Trømsø und Senja und noch mal auf die Lofoten, das reicht schon für einen ganzen Urlaub. Und in Jotunheimen waren wir immer noch nicht auf einem Zweitausender..
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon Canadier » Do, 20. Jan 2022, 10:06

Hallo Steffen,
vielen Dank für´s mitnehmen auch eurer "Wandertour".Bild
Nun muß ich aber erstmal zum Schuster, ne neue "Besohlung" liegt an! Bild
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon Voronwe » Do, 20. Jan 2022, 16:29

Auch von mir vielen Dank für's Mitnehmen und für die vielen tollen Wanderungen. Da habe ich doch tatsächlich das ein oder andere entedeckt
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon artep » Fr, 21. Jan 2022, 18:08

Danke für die vielen schönen Wanderbeschreibungen - entweder als Erinnerung an eigene Touren oder auch als Vorschläge und Anregung für zukünftige Touren.

Wir waren fast zur selben Zeit in Norwegen - wir sind eine Woche vorher gestartet, haben auch die wunderschönen Herbstfarben bewundert (obwohl es nicht der erste Herbsturlaub war) und waren nur etwas südlicher unterwegs, hauptsächlich in der Telemark.
Es war einer der besten Urlaube in Norwegen (und das seit 1993 fast jährlich), zumindest der beste, was das Wetter betrifft. Es gab nicht einen einzigen Regentag. Einmal hatte es wohl in der Nacht etwas geregnet, aber das haben wir nur an kleinen Pfützen auf der Straße bemerkt. Viele Tage waren auch einfach zu warm, so dass wir schon zugesehen haben, dass wir Touren oberhalb 1000m gegangen sind. Selbst auf dem Gaustatoppen konnte man kurzärmelig sitzen.

Lose Schuhsohlen hatten wir auch (die Lowa-"Krankheit" nach etwa 10 Jahren), die konnte ich aber vor Ort noch gut kleben, weil ich entsprechenden Leim eingepackt hatte. Und inzwischen wurden die Schuhe eingeschickt, neu besohlt und sehen wieder fast wie neu aus.
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Re: Bergwandern im September 2021

Beitragvon Steffen15 » Fr, 21. Jan 2022, 22:42

artep hat geschrieben:Wir waren fast zur selben Zeit in Norwegen - wir sind eine Woche vorher gestartet, haben auch die wunderschönen Herbstfarben bewundert (obwohl es nicht der erste Herbsturlaub war) und waren nur etwas südlicher unterwegs, hauptsächlich in der Telemark.
Es war einer der besten Urlaube in Norwegen (und das seit 1993 fast jährlich), zumindest der beste, was das Wetter betrifft. Es gab nicht einen einzigen Regentag....

Lose Schuhsohlen hatten wir auch (die Lowa-"Krankheit" nach etwa 10 Jahren), die konnte ich aber vor Ort noch gut kleben, weil ich entsprechenden Leim eingepackt hatte. ...

Ja, weiter nördlich gab es schon mal Regen, aber auch hauptsächlich nachts. Selbst an dem Tag, wo wir über die Hardangervidda gefahren sind, konnten wir ja noch 3 Kurztouren machen. War für uns genauso der wettermäßig beste Norwegen-Urlaub von den vier absolvierten. Nur die perfekte Fernsicht hatten wir nie. Hier mal ein Beispiel aus 2013..
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So hätten wir uns das gewünscht...

Dummerweise war das Paar Lowas aus der ersten Zeit der angegossenen Sohlen. Das hatte mir schon mal ein Fachmann erläutert, das man damals überhaupt nicht die chemische Alterung bedacht hatte und solche Sohlen zwangsläufig nach ein paar Jahren zerfallen. Ich hatte auch den Schuhkleber mit, habe es auch versucht, aber auf der total bröseligen Unterseite war keine Substanz mehr zum Verkleben. Meine eigenen "guten" Wanderschuhe hatte ich vor paar Jahren mit Nachkleben noch für 2 Touren fitmachen können, ehe sie dann zum Besohlen mussten (Versand in die Slowakei, war die kostengünstigste Variante damals).
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