Ich muss ehlrich sagen, dass mich das Übernachten in der Nähe von Wanderhütten nie gereizt hat. In den typischen Wandergebieten findet man immer irgenwo ein lauschiges Plätzechen, um sein Zelt aufzubauen.
Allerdings habe ich in den letzten Jahren immer mehr die Wildfeuermacher hassen gelernt. Kaum eine Ecke, wo man nicht über halb abgebrannte Müllreste und Äste stolpert. Je näher man der Strasse kommt, desto häufiger stolpert man, dort in der Nähe sind dann meistens auch irgendwelche Kackstellen oder Pinkeltaschentücherecken zu finden, die einige Jahre überdauern. Die absolute Krise habe ich bekommen, als ich in Utakleiv diesen tollen Gesichtfelsen total entstellt vorfand. Keine Gesichtszüge waren mehr zu entdecken, die ich noch ein Jahr zuvor ablichten konnte. Sein Windschatten wurde für ein Feuer genutzt, das Gesicht total eingeschwärzt.
Meine Devise ist da doch eher, einen Wildplatz so zu hinterlassen, wie man ihn vorzufinden wünscht. Und ehrlich, wer mag schon diese Pinkeltaschentücher in der Wildnis? Oder Zigarettenkippen...
Euer Vorhaben an ausgwiesenen Feuerstellen Feuer machen zu wollen, kann ich wirklich sehr begrüßen. Ich habe an einigen Feuerstellen an einigen Rastplätzen gesehen. Im Gegensatz zu Schwednurlauben mit dem Paddelboot, waren die aber nicht mit Holz beliefert.
Was Wandertips angeht, dann sollte ihr mal Doris Homepage aufsuchen, da sind tolle Wandertips nordlich von Narvik. (war doch richtig Doris, oder?)
Auf meiner Homepage könnt ihr im Reisetagebuch "Norge 2004" meinen Kampf mit dem Bessegen nachlesen. Eine Wanderung, die ich jedem nur empfehlen kann. So oder so ist das Jotunheimen eines der ansprechendsten Wandergebiete, allerdings geht es da viel auf und ab. Hardangervidda soll da ein bisschen "flacher" sein, wenn man mal auf Höhe ist. Rondane soll auch toll sein.
Die besten Wanderführer gibt es in Norwegen. Ich glaube, wenn man hier die Suchmaschine ein bisschen bedient, dann findet man Forenbeiträge dazu.
Auf Campinglätzen kann übrigends prima handeln, ich habe eigentlich immer 25% runterhandlen können, wenn ich rechtzeitig ankam. Ein Norweger gab mir den Tip: Vorbeifahren, Nummer raussuchen, anrufen, dann über den Preis verhandeln. Leider verreise ich ohne Handy und konnte das nie ausprobieren, ich denke aber, dass das noch besser geht. Je weiter man im Süden oder in der Nähe von Touristenmagneten ist, desto teurer die Campingplätze, desto mehr kann man aber auch handeln...