Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Übernachtungen, Sehenswürdigkeiten, Einfuhrbestimmungen, Geldverkehr, etc.

Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn.00

Beitragvon ChristianAC » Fr, 11. Jul 2025, 20:18

Bevor nun Verschwörungstheorien und FakeNews verbreitet wird


Hvor mange dødsfall er det ved Preikestolen?

Til tross for at antallet besøkende nå er om lag 400.000, er det relativt få dødsulykker. I 2001 omkom en svensk kvinne i 60-årene etter et fall ned i juvet ved trebruene som er laget ved punkt

Quelle: https://www.aftenbladet.no/lokalt/i/0V4 ... de-ulykken


Die ca.400.000 Besucher sind so das jährliche Aufkommen


Ich meine Juni 2024 gab es noch einen Fall. Ansich aber keiner an der Engstelle, die problemlos zu passieren ist.
Man muss sich nur mit Engegenkommenden einigen.
Wenn man dann noch bedenkt, daß viele Touristen mit ungeeignetem Schuhwerk (Adiletten usw.) unterwegs sind,
passiert da so gut wie nix.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » Sa, 12. Jul 2025, 10:56

Wie kommt dann meine Vermieterin, 82, darauf, dass es "mehrere waren? Und sie oder ich sind kein Fake.
Mir wurde nur beim hinsehen schwindelig und es war im Grunde sehr leichtsinnig von mir trotzdem am Fels vorbei zu drücken. Ich hatte danach 2 nächte Alpträume. Nicht mal mit Guide würde ich da nochmal hochgehen, da keine Möglichkeit zum sichern vorhanden ist, kein Seil oder Haken wo man sich einklinken könnte so wie ich es hier von den Alpen gewöhnt bin.
400tsd - für mich ein absolutes Wunder, dass die alle dort 2x vorbei gehen.
Aber du hast Recht, hier in D wäre es doppelt und dreifach abgesichert bei so einem hohen Aufkommen.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon ChristianAC » Sa, 12. Jul 2025, 11:11

Dann sei froh, dass du nicht auf der anderen Seite zum Kjerag Bolten gewandert bist.

Zur Hintergrundinfo: Ich habe von 2011-2016 in Stavanger/Sandnes gelebt und bin mehrfach zum Preikestolen hoch.

So wie der Weg jetzt ausgebaut ist das alles eigentlich absoluter Touristenluxus.
2011 gab es zB die Sjerpa-Steintreppe noch nicht. Da brauchtest du Arme und Beine, um da hochzukommen und musstest
dich mit den Absteigenden verständigen, damit es da nicht gecrasht ist.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » So, 13. Jul 2025, 11:25

Die Wanderung war sehr schön und stimmt auch gut ausgebaut. Ich bin sehr oft stehen geblieben und habe 'ne Unmenge Fotos geschossen.
Den Erstellern der Sherpa Treppen eilt mein Dank hinterher. Bei einer anderen Wanderung müsste ich klettern.
Auf der ersten Treppe kam mir eine Wanderung entgegen, vertrat sich und fiel mir fast vor die Füße. Ich setzte mich zu ihr und bot ihr an sie zum Camp zu geleiten. GsD konnte sie alleine aufstehen und den Rest des Weges gehen.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon HarryB » Di, 15. Jul 2025, 9:12

Ich kann nur bestätigen, dass Norwegen mit Bus und Bahn sehr gut zu bereisen ist, aber vor allem in der Hochsaison ist Vorbuchen wirklich sinnvoll.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » Sa, 02. Aug 2025, 13:06

Fortsetzung


Am Mittwoch, den 07.05.25 fuhr ich um kurz vor 10a.m. mit dem Flixbus nach Bergen. Der Bus war mässig belegt und ich wechselte öfter mal den Platz um bessere Fotos machen zu können, am Ende saß ich ganz vorne beim Busfahrer. Die Fahrt war herrlich, man sieht soviel schöne Landschaften, die Weite, die vielen Seen und Hügel, kleine Dörfer, alles so viel großflächiger als in meiner Heimat. Irgendwie auch kein Wunder, immerhin leben in D 230 Menschen auf 1qkm, in Norwegen nur 17. In Norwegen hat man den Eindruck jeder dort hat einen eigenen Zugang zum See, würde mir auch sehr gefallen, morgens 1x umfallen und schwimmen gehen.
Wir durchfuhren enorm viele Tunnels, einige davon wohl unter Fjorden. 2x fuhr der Bus auf eine Fähre und dann war es auch nicht mehr weit bis er kurz vor 15h am Busterminal in Bergen ankam. Wetter war super. Ich fand auch sehr schnell die richtige Haltestelle und genauso schnell kam der Bus 12 Nähe dem Hostel Montana an. Die sehr freundlichen Mitarbeiter teilten mir ein Viererzimmer zu, alles sehr sauber und trotz Enge gemütlich. Vom Fenster aus konnte ich den Berg ‚Ulriken‘ sehen. Ich begab mich sogleich auf die Terrasse von wo aus man einen fantastischen Blick runter auf Bergen hat. Nach und nach kamen meine Zimmerkolleginnen dazu, 1 Mädel aus London, indische Vorfahren, und 1 Mädel aus Paris, wir hatten die nächsten Tage viel Spaß zusammen.
Ich hatte mich schon vorab für eine Sonnenuntergang-Wanderung am Abend zum ‚Floyen‘ angemeldet. Es kam eine kleine Gruppe zusammen, ca 15 junge Leute, und wir fuhren mit dem Bus in die Altstadt und liefen von dort aus zum Floyen hoch. Die sind da hochgespurtet als ob sie einen Wettbewerb gewinnen wollten, ich hatte alle Mühe mitzuhalten. Total ausser Puste kam ich oben an und wurde mit einer herrlichen Aussicht auf Bergen, das Meer und seine Umgebung belohnt. Der Sonnenuntergang war dann nicht so spektakulär weil sich Wolken davor schoben, trotzdem war es schön. Der Rückweg war fast Erholung, einige blieben in der Stadt, die meisten machten sich mit dem Bus auf zum Hostel, war immerhin fast Mitternacht.

Am nächsten Morgen, Donnerstag, der 8.5. gönnte ich mir erstmal ein ausgiebiges Frühstück, füllte meine Trinkflasche mit Wasser und schloß mich der Wandergruppe zum Ulriken an. Um halb elf brachen wir auf, nahmen den Bus in die Stadt zu einem seitlichen Anstieg. Von Wanderwegen konnte man wirklich nicht sprechen, eher ein Trampelpfad über kleinere und größere Felsen, ich bedauerte sehr sehr schnell mitgegangen zu sein, da war ja Preikestolen ein Spaziergang. Ich hatte wirklich Sorge, dass ich umknicke, falle, sonstwas. Die Aussicht auf Bergen und drumherum war dann wieder grandios. An einer Weggabelung konnte man sich entscheiden ob man bis zum Gipfel des Ulriken weitergehen wollte oder zum Hostel. Ihr könnt euch sicher denken was ich gewählt habe, natürlich das Hostel. Ich war so froh heil am Hostel angekommen zu sein, dass ich den Nachmittag auf der Terrasse verbrachte, Handwäsche erledigte und mit meiner Familie simselte. Abends kam im TV die Papstwahl. Im Salon lag ein großes Puzzle aus und jeder konnte sich daran versuchen. Ich fühlte mich sehr wohl in dem Hostel und kann es bestens weiterempfehlen, 10 Punkte.

Fortsetzung folgt
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Andrea.t77 » Mo, 04. Aug 2025, 13:06

Liebe Emma,

herzlichen Dank für die Fortsetzung. Es ist wirklich sehr interessant, von dieser völlig anderen Art zu reisen zu lesen...

Schade, dass deine Mitwanderer so gerannt sind. Hätte man das auch alleine machen können?

Wir hatten das bei unserer ersten Kreuzfahrt in Norwegen, da gabs auch einen Ausflug mit Wanderung. Die Leute sind so dermaßen schnell losgerannt, dass wir bereits 10:30 am Mittagessen-Standort waren und die Betreiber dort natürlich völlig überrascht und noch längst nicht fertig :-?

Liebe Grüße,
Andrea
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » Mo, 04. Aug 2025, 16:49

Danke Andrea. Es ist auch schön zu wissen, dass es dich interessiert, vll auch ein paar andere.
Vll nimmt ja doch jemand ein paar brauchbare Infos hier mit raus.
Ich würde mich als flotte Läuferin bezeichnen aber diese Reise hat mir gezeigt, dass ich halt keine 20 mehr bin und vll in Zukunft mit den Senioren mitlaufen sollte, die sind deswegen nicht unbedingt langsam.
Man lernt nie aus.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon MarkusD » Mo, 04. Aug 2025, 20:25

Emma.on.tour hat geschrieben:... Es ist auch schön zu wissen, dass es dich interessiert, vll auch ein paar andere.

Ich lese aufmerksam mit. :-) Die, die hier berichten und nicht mit dem eigenen Fahrzeug, egal ob PKW oder Wohnmobil, unterwegs sind, sind ja eher in der Unterzahl. In 2008, 2010 und 2011 hatte ich Reisen nach Norge per Zug unternommen und fand das großartig. Seit dem konnte ich mich nicht wieder aufraffen es wieder zu tun. Ich gebe zu, mit eigenem Verkehrsmittel unterwegs zu sein macht einen unabhängig(er). Nachteil ist, zumindest bei mir, wenn man alleine unterwegs ist, hat man nur wenig Gelegenheit die Gegend auch wirklich intensiv zu genießen, mal „klebt“ ja doch mit den Augen mehr oder weniger die ganze Zeit auf der Straße. Alles hat sein Für und Wider. Eine Zugreise zu unternehmen steht aber definitiv oben auf meiner Wunschliste.

Gruß, Markus
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » Di, 05. Aug 2025, 18:54

Markus schön dass du mit liest.
Das mit dem Zug hört sich jedenfalls interessant an. Ich bin nur 2x mit dem Zug gefahren und fand es sehr entspannt. Ich denke tatsächlich, dass der Zug einen Vorteil gegenüber dem Bus hat da er abseits von ABs und Straßen und durch noch schönere Landschaft fährt. Auto hat halt den Vorteil dass man anhalten kann wo man will und es einem gefällt.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon mallimaus » Sa, 09. Aug 2025, 23:01

Hallo Emma,
deinen Reisebericht finde ich sehr interressant. Wie unterschiedlich die die Menschen reisen. Um Norwegen zu erleben benötigt man keine Kreuzfahrt oder eine durchorganisierte Busreise die Menschen von einem Hotspot zum nächsten transportiert. Wir haben bei unseren Reisen in den unterschiedlichsten Ferienhäusern die Erfahrung machen dürfen, dass es überall sehenswerte grandiose Natur in Norwegen zu entdecken gibt.

Gerne lese ich weiter von deinen Erlebnissen.
Danke fürs mitnehmen.
Gruß Marion

Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest Lk 6,31
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Volker1967 » So, 10. Aug 2025, 10:45

Ich lese auch interessiert mit, da meine Reise in paar Wochen beginnt und ich gerne neue Tipps annehme.
Was mich interessieren würde, warum es keine Bilder von der Engstelle gibt. Zumindest habe ich bei Google keine gefunden. Ich kann mir die Stelle nicht so richtig vorstellen. Wenn jemand eines hat oder einen Link, dann gerne her damit.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon Emma.on.tour » So, 10. Aug 2025, 11:03

Ja leider habe ich auch keines gemacht. Mir wurde wirklich schwindelig beim hinsehen. Es ist definitiv nicht genug Platz vorhanden im Falle dass man stolpert, hinfällt, dann geht es abwärts.
Wie bereits erwähnt wurde passieren 400tsd Touris diese Stelle jährlich 2x, dann schafft das wohl jeder der nicht mit Schwindel und Höhenangst kämpft.
Für mich bedeutete es eine enorme Überwindung, zudem war es quasi kurz vorm Ziel, da gibt man nicht gerne auf.
Blick auf den Felsen, dann geht's.
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon buecherwurm » So, 10. Aug 2025, 14:59

Hallo Emma,
vielen Dank auch von mir für den Bericht - gerade was den Preikestolen betrifft.
Ich bin noch etwas hin und her gerissen, ob oder ob nicht... Wir sind ab Mitte September das erste Mal am südlichen Ende Norwegens unterwegs - so ist jedenfalls der Plan :lol:

Vielleicht lassen wir es dann vom Wetter entscheiden. :wink:

Liebe Grüße
Astrid
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Re: Reise in den Süden Norwegens per Bus und Bahn

Beitragvon swissdutchie » So, 10. Aug 2025, 22:31

Hallo Emma,
Auch ich lese mit grossem Interesse mit. Wir gehen zwar auch dieses Jahr wieder mit dem eigenen Auto nach Norwegen, doch in der Vergangenheit bin auch ich des öfteren mit dem ÖV durch Skandinavien gereist. Das ist inzwischen allerdings schon mehr als 30 Jahre her und die Möglichkeiten haben sich seither natürlich gründlich verändert. Umso interessanter finde ich es, Deinen Reisebericht zu lesen. Berichte über Reisen mit PKW oder Camper gibt es ja schließlich wie Sand am Meer und es ist interessant und erfrischend, einmal über eine ganz andere Art zu reisen zu lesen. Ich freue mich deshalb jetzt schon auf die Fortsetzung deines Berichts.
Liebe Grüße,
Franziska
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